Journal d'un chiot 2026
13.März 2026
Es ist ein Wunder, sagt das Herz.
Es ist viel Sorge, sagt die Angst.
Es ist viel Verantwortung, sagt der Verstand.
Es ist das größte Glück auf Erden, sagt die Liebe!
Die ersten beiden Wochen nach der Geburt der Welpen scheinen zuerst recht unspektakulär zu sein. Die Hauptbeschäftigung der Welpen besteht aus Fressen und Schlafen, daher nennt man diese Phase auch die vegetative Phase. Die Welpen handeln rein aus ihrem Instinkt, dabei sind die Augen und Ohren noch fest verschlossen und auch der Geruchssinn ist wenig ausgeprägt. Durch die Pendelbewegungen mit dem Kopf finden die Welpen schnell den Weg zu den Zitzen, wo sie trinken, bis sie satt sind. Danach schlafen sie wieder, bis zur nächsten Mahlzeit. Im Grunde hat Mutter Natur die Welpen für diese erste Zeit perfekt ausgerüstet.
Die instinktsichere Hündin übernimmt den anderen Part: Durch Zungenmassage des Bauches des Welpen stimuliert sie diesen zum Urinieren und Koten und entfernt damit gleichzeitig alle Ausscheidungen, um das Wurflager sauber und trocken zu halten.
14. März Tag 1 (1Woche)
Chatroom Rani:
Hallo Faolan wir sind stolze Eltern und haben sieben Süße weiße Wölfchen bekommen alle Gesund und Munter. Leider konntest du bei der Geburt nicht dabei sein, da du zu weit wegwohnst. Aber ich weiß das du alles verfolgt hast. Und deine Menschen auch. Ich habe es so gemacht wie du mir gesagt hast und bin nicht mehr aus meiner Wurfkiste weg! Bilder kommen von unseren kleinen jetzt regelmäßig.
Grüße mit schmatzen, schnarchen und Quietschen.
Deine Rani
Chatroom Faolan:
Liebe Rani,
ich habe die Nachricht mit großen Ohren und klopfendem Herz gelesen. Sieben kleine weiße Wölfchen – was für ein wundervolles Geschenk. Ich bin unglaublich stolz auf dich. Du hast das großartig gemacht.
Auch wenn ich nicht bei dir in der Wurfkiste liegen konnte, war ich doch mit meinen Gedanken die ganze Zeit bei dir und unseren Kleinen. Meine Menschen und ich haben jeden Moment mit gefiebert.
Pass gut auf unsere sieben kleinen Schneepfoten auf. Ich freue mich schon darauf, ihre ersten Bilder zu sehen und zu beobachten, wie sie wachsen. Schick ihnen bitte einen Nasenstupser von mir.
Und dir einen besonders stolzen Papa-Schmatzer.
Mit wedelnden Grüßen
und ganz viel Vaterstolz,
Dein Faolan
Schlafen, trinken, recken und kuscheln, mehr brauchen wir momentan noch nicht?.
In der Wurfkiste ist alles friedlich und gesund. Rani zeigt sich wieder als Supermama❤,
die sich kaum von den Kleinen lösen kann. Sie hat ihre Babys am liebsten ganz dicht bei sich.
Die Kleinen haben reichlich Muttermilch zu trinken und nehmen auch gut zu. Natürlich ist unsere
zweite Hündin Nitha sehr neugierig, was alles so passiert in der Wurfkiste. Zu dicht ran kommen an die Wurfkiste darf sie allerdings nicht, dann bekommt sie von Rani einen ganz "bösen Blick" , den sie aber auch versteht und sich dann sofort abwendet. Die Welpen sind noch keine 24 Stunden alt, Rani hütet ihre Babys wie einen Goldschatz und ich kann es kaum glauben, dass Rani das komplette Programm von letztem Jahr wiederholt hat: Geburtstag am 13.3., wieder ging es am Abends los, wieder wurde die letzte ca.7 Stunden nach dem vermeintlichen letzten geboren und wieder sind es nur 7 Hündinnen dachten wir heute beim wiegen und noch mal alle nachsehen " Überraschung" wir haben Grün einen Rüden, also 6 Mädchen und 1 Junge! Hier mal unsere stolze Rani mit ihren Zwergen vor ein paar Minuten.
Sie haben einen Platz an der Sonne (Wärmelampe) und die Kleinen entwickeln einen gesunden Appetit. Heute morgen hab ich mir dann erst mal das Mädchen (Gelb) genauer angesehen, das gestern Mittag etwas verspätet, dafür aber mit ordentlich Karacho auf die Welt geflutscht ist. Was für eine süße Biene und emsig hat sie sich sofort auf den Weg zur Milchbar gemacht, schließlich hatte sie ja 7 Stündchen nachzuholen!
Und hier stellt sich die ganze Rasselbande jetzt einmal vor:
Orange Hündin Grün Rüde Lila Hündin Gelb Hündin
Rot Hündin Hellgrün Hündin Türkis Hündin
So, und nun ist gleich Wiegen angesagt, mal schauen, ob sich die kleinen Bärchen mit Erfolg den ganzen Tag an der Milchbar festgesaugt haben.
Ich berichte Euch morgen darüber.
Möge stets ein guter Engel Hüter eures Lebens sein
15. März Tag 2
Rani ist wieder mal eine Über Mama, sobald einer der Welpen ein bisschen von ihr weg robbt, winselt sie und ist erst wieder zufrieden, wenn wir ihn wieder zu ihr hinlegen. Leider ist nämlich manchmal einer auf der völlig falschen Fährte unterwegs. Orientierungslos wandert er herum. Sie können noch nichts hören oder sehen, denn Ohren und Augen öffnen sie erst ab der 2-3.Lebenswoche. Merken die kleinen, dass sie allein sind, fangen sie sofort an zu weinen oder zu piepsen. Da unterstützen wir die Babys und heben sie schnell zu Mama. Die Welpen suchen reflexartig die Zitzen. Dort gehen schon die ersten kleinen Kämpfe um die heißbegehrte Milchbar los und das Gemotze ist ulkig, wenn einer nicht gleich eine abbekommt. Alle haben komplett unterschiedliche Stimmen. Durch den Milchtritt mit den Vorderfüßen wird der Milchfluss angeregt. Anfangs gab es bei Rani Biestmilch, die sogenannte Kolostralmilch. Mit ihrem hohen Eiweißgehalt ist sie eine sehr konzentrierte Energie und Nährstoffquelle. Sie schützt gegen Infektionen. Bei Rani hat aber inzwischen der normale Milchfluss eingesetzt. Die Bärchen haben alle schon richtig gut zugenommen, unsere kleinen prallen Zwerge.
Hier mal die Damen und unser Prinz beim zufriedenen Kuscheln:
Das Gemurmel und leise Gepiepse in der Wurfkiste ist unbeschreiblich. Es ist ein Zeichen von höchstem Wohlbefinden unserer Bärchen. Anders sieht es aus, wenn Rani kommt und für einen ordentlichen Toilettengang der Kleinen sorgt. Dabei wird Welpe für Welpe so lange geputzt, bis sicher ist, dass da nix mehr raus kommt. Gerade Grün findet das unheimlich blöd, kommt aber nicht gegen Mutti an und muss sich dann doch der großen warmen Rubbel Zunge von Rani ergeben.
16. März Tag 3
Eine ruhige Nacht liegt hinter uns. Nur ab und an verpasst noch mal ein Welpe den Anschluss an die Zitze und irrt blind weinend umher. Unsere Wurfkiste ist für unsere kleinen Mäuse im Moment halt noch riesig! Dann werden kurze Arien gesungen, bis sie wieder von mir eingesammelt und zurück zu den anderen gelegt werden.
Aber eigentlich schaffen es alle ohne meine Hilfe zurück zu Mamas Milchbar.
Wenn Rani Spazieren war und in die Wurfkiste zurück kommt händelt sie es super geschickt. Sie kuschelt und schmiegt sich exakt so passend hinter die Zwerge, dass diese gleich wieder andocken können. Auch so ist es ruhiger bei uns geworden. Wir fangen an zu entspannen und die Mäuse sind satt und zufrieden. Rani verlässt für kurze Momente ihre Welpen Kiste, um freudig dem Familienalltag „Hallo“ zu sagen. Dann legt sie sich schon mal vor die Welpen Kiste und man hört sie dann auch mal richtig laut schnarchen. Ja, so ein Fulltimejob, der schlaucht:-))
17. März Tag 4
Die Nacht war relativ ruhig. Allerdings gab es zum Einschlafen wieder ein wundervolles Welpen Konzert. Die Mäuse verfügen über ein großes Spektrum an Geräuschmöglichkeiten. So etwas wird man später bei seinem Hund nie wieder hören können. Manchmal klingt es wie bei Hagenbeck im Affenhaus. (Hauptsache es riecht nicht so.😂 ) Manchmal zwitschern sie wie kleine Vögel und ich werde an das Gesäusel der Blaustirnamazone unserer Tochter erinnert. Dann wird fröhlich geknattert und gewinselt. Es wird auch hochtonig gebellt und das Piepsen möchte ich auch nicht vergessen zu nennen. Sehr lustige kleine Musikstücke gibt es hier jeden Tag. Die Künstler sind noch unbekannt und ihre Kompositionen werden stets neu erfunden….!!!
18. März Tag 5
Nach 5 Tagen ist etwas Ruhe und eine gewisse Routine bei uns eingezogen. Unsere „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“ ist ein super schöner Full-Time-Shop. Die kleinen Bärchen wachsen und gedeihen und Rani hat mehr als genug Milch um sie zu versorgen. Wenn sich Rani zum Säugen hinlegt, geht schon gewaltig die Post ab. Es wird um die besten Plätze gerangelt und um die Wette gekrabbelt und nicht selten wird auch schon mal ein Geschwisterchen so lange massiv gedrängelt, bis man die Zitze für sich erobert hat, obwohl ja eigentlich genug da sind, denn Rani hat ja acht davon! Ansonsten sind die Süßen aber außerordentlich ruhig und entspannt. Ein Teil der Welpen bedient sich gerade an der Milchbar, die anderen schlafen und verdauen.
Rani fühlt sich dabei sehr wohl. Sie ist eine sehr stolze und hingebungsvolle Mutter. Mittlerweile liegt sie nicht mehr rund um die Uhr in der Wurfkiste, sie möchte auch schon mal öfter in den Hof, aber nach ein paar Runden laufen und schnüffeln hat sie keine Ruhe mehr und steht wieder vor der Tür. Übrigens ist bei allen Babys die Nabelschnur inzwischen abgefallen. Heute Nacht gab es das erste Mal Gesänge. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, Luciano Pavarotti ist wiedergeboren… Tonfolgen, immer in der gleichen Reihenfolge. Gefühle in Noten ausgedrückt: Gesungen wurde von großem Hunger…! Allerdings irgendwann gefolgt von ein bisschen Geschrei… Einer der Mädels es war, Orange, fand den Weg zur Zitze nicht, ich habe die Verirrte dann wieder in Richtung heiß ersehnter Milchbar gebracht. Und schon war Ruhe. Heiß ersehnte Ruhe, meinerseits zumindest!!! Mein Schlafdefizit seit der Geburt reguliert auch nach und nach wieder.
19. März Tag 6
Rani macht alles von ganz alleine und blüht in ihrer Mutterrolle so richtig auf. Den Welpen geht es hervorragend. Alle haben schon ihr Geburtsgewicht fast verdoppelt. Die Zeit vergeht viel zu schnell. Sie können schon richtig quieken und robben durch die Wurfkiste um die Milchbar zu finden.
Es ist was wunderbares diese kleinen Wunder so live zu sehen. Es ist immer wieder ein Ereignis!
Rani bekommt täglich mehrmals Futter, damit sie genügend Energie und Milch für die Welpen hat.
Sie verlässt mittlerweile schon regelmäßig freiwillig die Wurfkiste und holt sich auch ihre Kuscheleinheiten, ganz allein bei mir ab. Hört sie ein quieken ist sie sofort zur Stelle und guckt, was da los ist.
Rani ist sowieso völlig tiefenentspannt. Sie schläft und schnarcht, während die Welpen schmatzend und schmausend an ihren Zitzen liegen. Die Welpen kämpfen um die besten Plätze. An den hinteren Zitzen gibt es mehr Milch. Also los, ran an den Speck…!!!😋
20.März Tag 7 (Anfang 2 Woche)
Unglaublich, schon eine Woche ist rum. Vor einer Woche haben wir uns langsam auf das Großereignis vorbereitet und in der Zwischenzeit haben die Minis fast alle ihr Geburtsgewicht verdoppelt! Rani ist die Coole überhaupt. Sie hat einfach alles im Griff, ist parat, wenn die Bärchen sie brauchen und liegt zwischendurch relaxed auf ihrem alten Platz.
Waagschalenappell in der 1 Woche:
Orange 1025g, Rot 1045g, Grün 1060g, Lila 1040g, Hellgrün 1030g, Türkis 1125g, Gelb 995g.
Unsere Babywaage kommt auch bei diesem Wurf in der Anfangszeit wieder zum Einsatz.
Bravo! Alle Bärchen haben in den ersten Tagen regelmäßig an Gewicht dazu bekommen und haben ihr Geburtsgewichtes verdoppelt!
Und man glaubt es kaum, damit geht die erste Woche der Bande zu ENDE..
Man wartet so lange bis sie da sind und dann geht die Zeit so schnell vorbei.
Noch ein wenig Theorie gefällig?
Das Saugen an der Zitze wird „Leck saugen“ genannt. Die Welpen Zunge liegt eng an die Zitze angeschmiegt, wie eine Rinne. Sie drückt massierend die Milch aus! Anfangs, wenn der Welpe hungrig ist, beläuft sich die Zitzen massage auf ca. 20 kleine Druckbewegungen pro SEKUNDE. Hat der Welpe einen gewissen Sättigungsgrad erreicht, wird er langsamer. Das Saugen ist mit dem Milchtritt der Vorderbeine als Massage der Milchdrüsen verbunden. Dies ist wieder ein Beispiel für die absolute Vollkommenheit der Natur!
Ab dem 10.-13. Tag beginnen die Sinne des Welpen zu erwachen. Die ersten Welpen werden ihre Augen und Ohren öffnen. Damit sind sie in einer „Übergangsphase“, die die Vorbereitung für das künftige Sozialleben unserer Mäuse darstellt! Sie sind dann in der Lage, ihre Umwelt aktiv zu entdecken. Oh, wie spannend!!! Ab dem 17. Tag ist aber erst wirkliches Hören, Sehen und Riechen möglich!
Schmatzen, schluckendes Gurgeln, gefüllte Bäuche. Wirklich!!! Da wird mit den Vorderfüßen Milchtritt gemacht, um die Produktion noch zu erhöhen. Die Zitze wird in kräftigen Bewegungen in die Länge gezogen. Und das gleich an 7 verschiedenen Stellen…7 kleine Vampirchen!
Dabei wird gezupft, geschluckt, gedrängelt, geschoben, genuckelt, eingeschlafen, wieder aufgewacht, um den besten Platz gekämpft,…und Rani? Die hechelt. Für sie ist es manchmal sichtlich anstrengend im Dienste ihrer Brut. Aber sie trägt es trotzdem mit absoluter Gelassenheit!😉
21. März 8 Tag
Die Welpen sind ganz schön schwer geworden. Sie nehmen schön zu und sind alle sehr zufrieden.
Ich bin schon auf die nächste Woche gespannt, evtl. gehen da beim einen oder anderen die Augen schon auf, sie werden mobiler und ihren Wirkungskreis erweitern sich. Die Augen der Welpen bereiten sich vor, sich zu öffnen. Die Ohren sind auch sichtbar dabei, sich zu verändern. Sie sind jetzt mal vorne, oder nach hinten geklappt. Damit beginnt für sie ein großer Schritt ins große Theater Außenwelt. Das wird jetzt auch mal Zeit. Damit sie endlich mit uns in Kontakt treten können. Und wir mit ihnen! Im Moment beschäftigen sie sich ja vornehmlich mit Schlafen und Trinken. Und Quackeln, wenn man sie anfasst. Die kleinen und die großen Geschäfte gehen übrigens in der Zwischenzeit ohne die Stimulation von Mama ab.
22. März 9 Tag
Schön zu sehen ist, das man schon Unterschiede bemerken kann. Das betrifft jetzt schon verschiedene Verhaltensweisen der Kleinen. Wir haben Zielstrebige, Neugierige und immer Zufriedene. Ich bin schon sehr gespannt wie die Entwicklung jedes einzelnen kleinen Eisbären weiter geht. Heute Morgen haben wir wieder etwas entdeckt, unser Türkis hat einen Spalt die Äuglein geöffnet- Lila und Grün versuchen zu laufen, wackelig, aber ein zwei Schritte gehen schon. Es ist nicht zu fassen, die kleine Bande ist anscheinend sehr frühreif. Das ist zwar sehr schön aber dann können wir uns auf Aktion gefasst machen🤗
Und unsere kleine Rote versucht sich im Wölfchengeheul 😂, das ist zu süß!
Es geht mit Riesenschritten voran, unser kleiner Rüde mit grünem Band kann auch schon rechts ein wenig blinzeln…„Hey – kleiner – großer! Du wirst mit jedem Tag süßer!!!! Richtig gucken können sie allerdings erst mit ca.2- 3 Wochen. Sobald alle Babys ihre Augen geöffnet haben, werden wir alle Kleinen das 1.Mal mit „Welpan“ entwurmen, das wird ca. Ende kommender Woche sein.
Orange Rot Grün
Lila Hellgrün Türkis Gelb
23. März 10 Tag
Nicht viel Neues im Lorcheborn…
…außer dass man den kleinen Bärchen beim Wachsen zugucken kann und die Augen nicht mehr ganz so zugeschweißt aussehen. Sie sind kleine pralle Kugeln geworden, immer hungrig, immer auf der Suche nach Ranis Zitzen. Rani geht es wunderbar. Sie frisst und frisst. Oben rein, unten an die Mäuse wieder raus. Diese haben ihr Geburtsgewicht bereits verdoppelt.
Seit gestern geht Rani wieder mit uns zum Laufen. Sie huscht auch nicht mehr so hektisch in die Wurfkiste, sobald ein Welpe weint. Die Ablösung voneinander geht mit leisen Schritten.
Täglich können wir Fortschritte bei den Kleinen feststellen. Die ersten Gehversuche, witzig zuzuschauen, wie sie durch die Wurfkiste schwanken. Manche rutschen auch auf dem Bauch, andere nehmen schon oft die Hinterbeine bewusst dazu. Und Bellen funktioniert ebenfalls besonders bei Rot und Lila.
24.März 11Tag
Premiere: der erste hat die Augen auf. Es ist – guck-guck –Grün ,
Er blinzelt als Erster in die Welt!
Die Welpen wachsen und gedeihen und die sechs Mädels blinzeln auch schon und bereiten sich darauf vor, die Welt zu entdecken. Ein großer Schritt für die Bärchen. Die Zwerge drücken sich immer wieder in der Hinterhand hoch und versuchen, wackelnd und wankend ein paar Schritte zu gehen. Sobald Mama Rani die Wurfkiste betritt und sich hinlegt, wird sie von der hungrigen Meute regelrecht überfallen. Haben sich alle ihre kleinen Bäuchlein wieder zu prallen runden Kugeln gefüllt, schlafen sie entweder an ihrer Zitze ein oder fallen einfach von dieser ab in die stabile Seitenlage. Es wird noch mal das Mäulchen geleckt und anschließend wieder tief und fest geschlafen.
Rund – kugelrund, satt und gesund unsere Siebener-Bande.
Und die Welt hat begonnen, ihr Gesicht zu zeigen.
Ihre Augen sind offen, noch ein wenig staunend,
noch weich und vorsichtig, aber voller Leben.
Sie schauen nicht einfach nur.
Sie nehmen wahr.
Mama ist immer da.
Behütend. Ruhig.
Mit dieser stillen Selbstverständlichkeit, die sagt:
Du darfst alles entdecken, ich passe auf.
Und wie sie aufpasst.
Ihre kleine Welt wird langsam größer.
Die Bärchen robben nicht mehr nur, sie probieren zu laufen.
Noch wackelig, noch unbeholfen, aber mit Entschlossenheit.
Fallen gehört dazu. Aufstehen auch.
Die Milch fließt weiter wie aus einem goldenen Brunnen.
Warm, reichlich, genau richtig.
Und sie nehmen zu, Täglich 80 Gramm und mehr,
als hätten ihre kleinen Körper beschlossen:
Ich wachse jetzt.
Und dann ist da etwas Neues.
Ein leises, aber deutliches Zeichen:
Wenn ihnen etwas nicht passt, knurren sie.
Nicht aus Angst. Nicht aus Unsicherheit.
Sondern aus Haltung.
Ein kleines Knurren, das sagt:
Das bin ich. Und das will ich nicht.
Zwei Wochen alt und schon mit Stimme.
Die Bärchen leben weiterhin im Schlaraffenland.
Doch man merkt: Sie sind dabei,
ihr eigenes kleines Königreich zu formen.
Still. Wachsam.
Und mit einem Koboldherz,
das langsam laut wird!
25. März Tag 12
Den tiefen Schlaf der kleinen habe ich heute mal schamlos ausgenutzt und alle 112 kleinen Krallen geschnitten. Bei den Rabauken ist das nur während so einem tiefen Verdauungsschlaf möglich. Ja, wat mut dat mut. Zeigt her eure Füßchen …
Und am Samstag wird die 1. Wurmkur fällig. Auf die verdutzten Gesichtchen bin ich schon jetzt gespannt …..
Schon von der Geburt an können die kleinen Racker mit Würmern infiziert sein. Dies gefährdet nicht nur akut die Gesundheit, sondern kann sogar das Wachstum einiger Organe negativ beeinflussen und das Immunsystem schwächen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Hundewelpen so früh wie möglich und regelmäßig zu entwurmen.
Die meisten Hündinnen tragen verkapselte Rundwurmlarven oder Spulwurmlarven in sich, die während der hormonelle Veränderung des Körpers in das Muttertier gelangen. Dort können sie die in der Gebärmutter befindlichen Hundeembryos infizieren. Deshalb wichtig immer Entwurmen.
Es ist auch ruhiger geworden. Die Zusammensetzung der Milch hat sich verändert. Die kleinen Bärchen schlafen mehr, sind länger satt. Rani liegt schon einige Tage zwischendurch außerhalb der Wurfkiste und geht mit mir für ein Stündchen in den Hof. Und sie rennt nicht mehr beim kleinsten Geräusch hinein, sondern kennt die verschiedenen Grunz- und Quiek Töne ihrer Kleinen. Sie beruhigen sich schnell von alleine. Anscheinend kann man ihnen das schon zumuten. Hier setzt jetzt schon Erziehung ein!😃
26. März Tag 13
Die Öffnung der Augen der Welpen schreitet voran. Inzwischen hat jeder von ihnen die Augen ganz auf und schaut munter in die Welt. Ihre Augen werden, und das dachten wir uns gleich, strahlend blau. Was für kleine Schönheiten! Ob sie jetzt wirklich schon sehen können ist aber fraglich. Die Augen haben noch einen milchig, bläulichen Glanz.
Wie Rani entscheidet, wann sie den Kleinen nachgibt und wann nicht, bleibt mir verborgen. Sie hört genau die unterschiedlichen Bedürfnisse heraus. Ich höre Geschrei und habe den Impuls zu reagieren. Ich bleibe ein unbedeutender Handlanger. (Shuttleservice) Meine inneren Impulse sind nicht mehr naturgemäß. Rani entscheidet intuitiv und richtig. Manchmal höre ich die Kleinen nachts weinen. Sie wirft einen Blick in die Wurfkiste. Ich denke, „geh doch und beruhige das kleine Geschrei, damit wir (ich) weiterschlafen können.“ Aber sie wendet sich ab und tatsächlich die Kleinen beruhigen sich schnell. Wonach sie urteilt? Sicher komplett anders als wir Menschen. Sie weicht der Dominanz der vielen gleichzeitig um sie tobenden kleinen Wunder niemals, setzt Grenzen. Sie zeigt sich liebevoll und gütig, dominant und klar. Da kann ich mir vieles abschauen – und lernen. Der Hund kennt keine Bosheit, kein Nachtragen, keine Falschheit. Er ist authentisch und stetig wieder offen und neu. Für Rani ist in jedem Moment jedes ihrer Babys ein vollständiger Hund, den es zu erziehen gilt. Ohne Niedlichkeitsanspruch.😊
27. März Tag 14 (Anfang 3 Woche)
Die kleinen Bärchen werden immer mobiler und nehmen kräftig zu. Z.B. beträgt das Gewicht von heute im durchschnitt bereits sagenhafte 1600 g. Auch nehmen die Pisi Pfützen schon beträchtliche Ausmaße an.
Wenn es Rani nicht schafft rechtzeitig zur Stelle zu sein, kann man auf den Unterlagen die ganze Bescherung sehen. Noch ist der Haupt Aufenthaltsort der Bande die Wurfkiste. Es dauert aber nicht mehr lange, dann werden sie alles was geht unsicher machen. Freu, dann brauch ich auch nicht mehr bei tropischen Temperaturen zu schlafen. Der Rasselbande geht´s prima, sie wächst und gedeiht und die Arbeit wächst ebenfalls. Knuddeln, Schmusen und einfach nur ansehen ist soooo schön, einfach unverzichtbar. Das mein Welpen Tagebuch da schon mal warten muss, ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Die Zeit ist so schnell wieder vorbei. Die Tage sind lang, aber viel zu kurz, um nur neben der Wurfkiste zu sitzen. Ach, könnte ich den ganzen Tag hier sein und einfach nur diese Vollkommenheit betrachten. Sie wachsen und gedeihen, man
merkt es nicht nur an ihrem Gewicht, sondern auch dass die obligatorische Waage zum Wiegen, zack zu klein ist.
Die Welpen können noch nicht gut sehen. Sie reagieren vor allem mit der Nase aber auch schon etwas mit den Ohren. Ich habe mich z.B. heute Vormittag an die Wurfkiste gesetzt und zu den Minis gesprochen. Türkis hob sofort den Kopf und kam zu mir angewackelt. Lila und auch Hellgrün hoben auch aus dem Schlaf die Köpfe und folgten dem Geräusch und bellten naja Wufften. 🙂 Dann betrat Rani die Wurfkiste. Sogleich standen alle auf. Türkis hob den Kopf und roch. Recht zielsicher liefen alle los, auf der Suche nach der Mami, aber mit absoluter Sicherheit, dass sie dort irgendwo ist.
28. März Tag 15
Heute Morgen habe ich wirklich etwas Lustigstes gesehen:
Wir sind hier Samstag morgens immer ziemlich langsam und faul. Aber heute Morgen hat Rani wirklich den Vogel abgeschossen: Das kleine Gequickel und Gequackel war mal wieder aktiv. Oh Mann, gääähn, am Samstagmorgen. Können die auch mal ausschlafen? Rani also langsam ran an die Wurfkiste mit einem Blick. „Oh, die Kinder müsste ich mal saubermachen. Aber trinken lassen? Neeee, kein Bock!!!“
Vorderfüße also rein in die Kiste, den Hintern lieber draußen geparkt. So ist man auf der sicheren Seite, dass man schnell wieder entkommt, dachte sie sich wohl.
Wenn die Kleinen die Mama aber nur erahnen, geht der Radau erst richtig los. Ich würde es gerne das kleine Freudengeschrei nennen. Die Kleinen aber auch nicht doof, nebst genanntem Freudengeschrei, haben sich sogleich die schwebenden Zitzen geschnappt und sich festgesaugt. Und so stand sie da bestimmt eine Minute mit mehreren, fast schwebend baumelnden Kindern an der Milchleiste. Was die erst mal haben, geben sie freiwillig nicht wieder her!!! Im Prinzip könnten sie sich so, wie Tarzan, über die Wurfboxschwelle hangeln… Aber so weit sind wir glücklicherweise noch nicht! Und hoffentlich erzählt es Ihnen auch keiner so bald!
Letztendlich hat sich Rani dann doch breitschlagen lassen, alle zu bedienen. Und schwupp, war gesegnete Ruhe im Karton!!!
Am späten Vormittag gab es dann die erste Wurmkur. Das Zeug muss wirklich ekelig schmecken. Zwei Wochen alte Welpen können ganz schön weit spucken! Sie wurden entwurmt mit Welpan.
Und wir sind jetzt in der dritten Woche.
Wir hatten schon Besucher.
Die haben gestaunt, gelächelt
und uns sogar Geschenke mitgebracht.
Wir wissen noch nicht genau, was man damit macht,
aber sie rochen interessant
und fühlten sich wichtig an.
Unsere Tatzen an unseren Beinchen können wir jetzt richtig benutzen.
Nicht nur tapsen, wir können rennen!
Na gut… rennen im Welpen Tempo.
Kurz, wackelig, mit Schwung und manchmal mit Bauchlandung.
Wir knurren auch schon ganz ordentlich. Und ja…
die ersten Belllaute klappen auch.
Klingen noch etwas überraschend, für uns selbst übrigens auch.
Mama Rani ist lieb. Sehr lieb. Aber ganz ehrlich:
dieses ständige Waschen geht langsam auf die Nerven.
Man will doch auch mal ein bisschen Chaos behalten, oder?
Neulich mussten wir etwas Neues probieren:
Wurmsirup. Sagen wir so: Wir haben ihn geschluckt.
Begeistert waren wir nicht. Aber wir sind tapfer.
(Und habe danach demonstrativ gespuckt.)
Zum Glück gibt es etwas viel Besseres: Mamas Milch.
Die ist warm, gut und davon gibt es in Hülle und Fülle.
Ein echtes Schlaraffenland eben.
Und wir sind mittendrin. Wir wachsen. Wir werden lauter. Wir haben eine Meinung.
Und irgendwo tief in uns kichert ein kleiner Kobold und sagt:
Das hier wird noch spannend.🥳
29.März Tag 16
Viel Neues aus dem Lorcheborn ….heute am Sonntag
Applaus: das erste Mädel ist aus der Wurfkiste geklettert. Es ist – tata-tata – , Hellgrün!
Nr.5 macht sich selbstständig und schwupp, raus aus der Kiste …
Sie ist die ganz Coole, immer relaxed und auf der Suche nach einem geeigneten Schlafplätzchen.
„Knäuelt ihr euch alle, ich liege lieber in meiner kleinen „Ecke“.
Die ersten Besucher am Samstag unsere Tochter und unser Sohn und Enkelin werden am Anfang von Rani„ auf Abstand“ geschmust. Steht für sie die Welpen Tauglichkeit der Besucher fest, steht dem Ohhh, dem Ahh, dem Krabbeln um die Wurfkiste, dem Streicheln und Liebkosen der Bärchen nichts mehr im Wege. Ja auch unsere Tochter und Sohn werden inspiziert. Wobei wir dies ganz behutsam und langsam steigern. Saubere Kleidung, keine Schuhe und die Benutzung von Desinfektionsmittel sind noch immer ein muss.
Ja, die Entwicklung der Kleinen schreitet mit Siebenmeilenstiefeln voran. Seit gestern versuchen alle auf ihren 4 Beinen zu laufen. Das erfordert noch große Anstrengung und Konzentration. Sich langsam rutschend über den Boden zu bewegen, wird nun durch andere Bewegungsabläufe ersetzt. Im Moment sieht es mehr nach Torkeln aus. Außerdem haben wir schon einen kleinen Spielansatz zwischen Gelb und Grün gesehen. Es wurde unbeholfen in die Schnauze des anderen gebissen … naja, gelutscht.
Die Ohren unserer Kleinen klappen jetzt nach vorne. Sie möchten wohl hören, was um sie herum vor sich geht. Die Ohreingänge sind aber noch zu. Aber … ihre Augen blinzeln bereits in die Welt. Alle Augen sind offen und trotzdem meistens schlafend zu…Kann es sein? Sind wir tatsächlich schon in der 3. Lebenswoche angekommen? Unglaublich. Unmöglich. Unwiederbringliche Momente gehen und neue kommen mit ihr. Also wieder eine Woche schneller von uns weg und im Galopp in Eure Nähe…!
30. März Tag 17
Die Zeit vergeht wie im Flug. Es wird uns nicht langweilig. Am Anfang der dritten Woche haben sich die Mädels und unser Junge rasant entwickelt. Alle haben ihr Gewicht mehr als verdreifacht. Alle haben die Augen geöffnet und suchen schon Kontakt zu uns. Die Geschwister werden nun angeknabbert und beleckt. Das laufen wurde schon fleißig geübt und wird immer sicherer. Kratzen, Bellen und Knurren und dabei vor Selbstüberschätzung umfallen sieht einfach zu drollig aus. Der Kampf um den besten Platz an der Milchbar wird auch immer heftiger. Rani erträgt das Getümmel um sich herum mit großer Ruhe. Da habe ich richtig großen Respekt vor ihr. Alle Bärchen wurden Ende der letzten Woche am Samstag entwurmt, die Wurmkur Welpan wurde sehr gut vertragen. Am Wochenende wird der Welpenspielplatz im Außengelände aufgebaut. Nach und nach werden dort auch die verschiedensten Spielgeräte für die Kleinen Einzug halten, damit am Tag X alles fertig ist.
Orange Rot Hellgrün Lila
Grün Türkis Gelb
31. März Tag 18
Nach dem Milchbarbesuch ist jetzt auch eine kleine Bewegungsrunde drin. Manchmal rutscht auch einer nach dem futtern einfach nur nach hinten weg und schläft. Aber ansonsten zupfen die Bärchen mal kurz an dem, was sie so vor der Nase haben und sind dann eine halbe Stunde mit der Wahl ihres Schlafplatzes beschäftigt. Da wird sich hingelegt, aufgestanden, über eine Schwester getrampelt, sich übereinander geworfen und zu guter Letzt, liegen sie meist zu mehreren kleinen Päckchen auf ihrer Kuschelmatte herum, genau wie jetzt.
….das Gequieke wird weniger. Dafür wird jetzt mehr „gemurmelt“.
Ab und zu kommt auch mal ein „Wau“ zu einem Schwesterchen oder dem Bruder.
Total witzig so ein „Wau“ von so einem Stimmchen bzw. von so einem
Miniwauzi. Hören können die kleinen Bärchen jetzt auch. Sie reagieren auf Geräusche
von Küsschen, klatschen, schnipsen. Die Ohren bewegen sich, vor, zurück, vor, zurück.
Die kleine Meute ist sichtlich interessiert. „Was los? Habe ich etwas verpasst?“
1.April Tag 19
Oftmals klingt es aus der Wurfkiste ein bisschen wie im Meerschweinchen Stall.
Ich werde mal versuchen, es aufzunehmen und hier reinzustellen. Lustige Geräusche.
Gerade, wo ich hier sitze und schreibe, singt Herr Grün eine kleine Weihnachtsarie in
den höchsten Tönen – er hat seine geliebte Zitze verloren. Sie scheinen jetzt auch mehr
zu pinkeln, man kann es an den Handtüchern bzw. der Bettwäsche erkennen. Aber Rani,
als perfekte Hausfrau und Mutter, hängt alles dran, das weiterhin zu erledigen! Die kleinen Bärchen liegen nun wie Rollmöpse in der Wurfkiste verteilt. Rani hat sich dort verzogen und liegt nun hinter unserem Bett. Sie will jetzt nicht mehr ständig in der Wurfkiste sein. Sie beobachtet in aller Ruhe, lässt sich aber von einzelnem Gequackel nicht mehr überzeugen. Sie verbringt zwar immer noch viel Zeit mit Stillen und der Reinigung und Massage der Welpen, öffnet ihre Milchbar aber nur zu gegebenem Anlass. Auch hier beweist sie mal wieder Ruhe. Was wann dran ist, woher weiß sie das nur? Also eins ist klar: So ein Hund wird eindeutig nicht so von Emotionen geleitet, wie ein Mensch! SIE entscheidet, wann gestillt wird! Sie zeigt mir immer wieder, dass nicht nur sie mir vertraut, sondern auch ich ihr vertraue!
02. April 20 Tag
Unsere Welpen werden jetzt von mir jeden morgen einzeln aus der Wurfkiste geholt, ich streichele sie, spiele mit ihnen und sie reagieren mit Offenheit, Nähe und Neugierde. Sie haben sich inzwischen zu wunderschönen kleinen, runden Knutschkugeln entwickelt. Ich habe die Wurfkiste geöffnet. Ein Paradies für Fortgeschrittene. Freies Pinkeln und freie Häufchen mit viiiel mehr Platz. Und jede Menge Abenteuer, schon so, dass man den Heimweg nicht mehr findet, aber auch das hatten die Bärchen schnell heraus, wie wenn man denn möchte, in die Wurfkiste zurück kommt. Und hier noch mal einen Eindruck von dem, was Rani so ganz selbstverständlich über sich ergehen lässt.
7 süße trampelnde, strampelnde, wühlende und saugende, nimmersatte Welpen. An dieser Stelle muss ich es auch einfach noch mal los werden. Wir haben die beste Hunde Mama von der Welt!!!!!!
Danke liebe Rani🥰
Die Nächte sind leise und gefüllt von Wohlbefinden, von ruhigem Saugen und Schmatzen. Ranis Milchbar hat noch reichlich und genug für 7 hungrige Mäuler zu bieten. Trotzdem werde ich ab Mitte der Woche auch zusätzlich morgens zufüttern!
03. April 21 Tag (Anfang 4. Woche)
Nach jedem Säugen sind die kleinen Süßen bisher in den Tiefschlaf gefallen, oft noch mit der Zitze im Mäulchen. Das wird jetzt gerade anders. Dem Trinken folgt eine kleine Spielphase in der sich die Minis gegenseitig überfallen, sich gegenseitig das Mäulchen ablecken und sich so regelrecht über das Schnäuzchen kennen lernen und begreifen. 90 % des Tages schläft so ein Welpe, 8 % verbringt er an der Milchbar und die restlichen 2 % sind unsere Wollknäuele auf der Suche nach dem geeigneten Schlafplatz. OK, nicht immer, aber heute morgen war es so. Ansonsten geht die Entwicklung jetzt in Siebenmeilenstiefeln voran. Die Zwerge sind bereits auf den Beinen unterwegs. Da wird nicht mehr gerutscht und gerobbt. Nein! Original gelaufen. Zwar wackelig, aber trotzdem viel zielstrebiger und schneller. Sie laufen auch nicht nur immer an der Wand lang, sondern nehmen dann doch schon den direkten Weg. Zugenommen wird auch fleißig, Türkis hat gerade gestern die 2350 g erreicht. In den Wochen 4 bis 7 spricht man von der Prägungsphase.
Die Prägungsphase.: Der Vorgang der Prägung beschreibt den Lernvorgang des Welpen, innerhalb der 4. bis zur 8. Woche. Endlich kann der Welpe seine Augen, Nase und Ohren ganz zum Einsatz bringen, denn sie sind nun voll entwickelt. Er sieht aber nur mit eingeschränktem Farbspektrum. Die Eindrücke, die ein Welpe in dieser Phase von seiner Umgebung gewinnt, dienen als Grundlage für seine weitere Persönlichkeitsentwicklung.
Hierzu gehört: Kontakt zur Außenwelt, Annäherung von Hund und Mensch, Spiel, gemeinsame Fütterung im Rudel. Optische, akustische und haptische Reize werden aufgenommen und verarbeitet. Jetzt funktionieren die Augen, die Ohren sowie die Nase bereits vollständig und der Welpe lernt, die verschiedenen Eindrücke einzuordnen. Er macht die ersten nennenswerten Lebenserfahrungen, indem er beispielsweise in kleinen Raufereien mit den Wurfgeschwistern seine soziale Stellung austestet. Diese Phase ist besonders wichtig für das spätere soziale Verhalten des Hundes. Die Prägungsphase „prägt“ die Persönlichkeit eines Hundes.
Hat er jetzt kaum soziale Kontakte bzw. soziale Interaktionen, so führt das zu Problemen, die man zu einem späteren Zeitpunkt nie wieder richtig nachholen kann!
Heute Morgen haben wir angefangen sie von Hand mit Tatar anzufüttern, was aber völlig problemlos geklappt hat.( Meine Finger waren sehr gefährdet.) Sie hatten keinerlei Verdauungsprobleme und waren sofort mit Begeisterung dabei. Seit gestern haben wir auf Welpen Milch umgestellt und die trinken sie ebenfalls mit Begeisterung sofort auf. Wir sind absolut begeistert von diesen tollen Welpen. Wir finden sie total klasse und haben jetzt tägliches Welpen Kino, es macht einfach so viel Spaß zu sehen, wie sie ihre neue kleine Welt entdecken und kennenlernen.
04. April Tag 22
Die erste Wurmkur haben sie letzte Woche gemeistert und mit dem Zufüttern klappt es bereits auch sehr gut. So wird Rani entlastet und darf nun immer mehr zu sich kommen und am Familienalltag teilnehmen. Das ist ein großer wichtiger Moment bei jedem Wurf. Weil jetzt Stabilität und Normalität einsetzten darf! Rani ist inzwischen total cool. Ich darf die Minis herausholen und kuscheln, auf meinen Schoß legen und wärmen. Auch unser 2. Welpen Besuch heute wurde nach vorherigem Abscannen zu den Welpen gelassen. Nur Nitha muss noch gebührenden Abstand halten. Ich werde sie jetzt mit ganzem Herzen auf uns Menschen prägen und am Alltag teilhaben lassen. Kleine Knutschkugeln, die größtes Vertrauen zum Menschen haben werden. Offen und entspannt. Ich bin sooo verliebt in die süßen Schätze. Der ein oder andere hat schon direkt Kontakt zu mir gesucht, um zu kuscheln oder zu spielen. Sie sind so offen und neugierig. Bereit zu entdecken und zu fühlen. Die große weite Welt wartet. Ich tue mit vollem Herzen mein Bestes, um ihnen den optimalen Start zu schenken!🥰 Jetzt nach 3 Wochen Stillzeit zeigt sich doch, wie anstrengend für Rani alles ist und war. Sie hat ordentlich Fell verloren aber ihr Allgemeinzustand ist sehr gut. Gestern Nacht haben die Minis das erste Mal außerhalb der Wurfkiste geschlafen. Inzwischen schauen alle fröhlich lächelnd mit beiden Augen in die Welt und tapsen torkelnd durch ihr neues Gehege. Die meiste Zeit verbringen wir jetzt im Welpen Kisten Vorplatz. Man könnte wirklich den ganzen Tag nur bei dem Hummelhaufen hocken und zugucken! Rani hat einen echt anstrengenden Job. Sie hat ein riesiges Gesäuge, eine monströse Milchbar, die sich immer sehr schnell wieder füllt. Was Rani so ganz selbstverständlich mit einer Wahnsinns Geduld über sich ergehen lässt ist schon enorm.
5 April 23 Tag
Es wurde fleißig das sichere laufen trainiert sie sind jetzt schon richtig schnell unterwegs. Es wird jetzt auch schon mal eins der Schwestern angehüpft und an den Ohren gezogen. Die Zähne sind auch schon durchgebrochen. Also werden diese auch mit benutzt! Dann fängt diese Schwester auch schon mal an zu quietschen (man zieht erst mal fester🤣). Das fressen aus dem Futterring wurde auch geübt. Ruckzuck haben sie verstanden dass man sich hier auch durchsetzen kann. Kreuz und Quer wird sich über den Ring gelegt und sich breitgemacht. Die Portionen die unsere Mädels und unser Junge bekommen, werden nun ständig erhöht und da bleibt nichts für die Großen, die zusehen, übrig.
Wir sind jetzt vier Wochen alt und uns geht es prächtig.
So richtig prächtig. Wir sind neugierig,
alles will entdeckt, beschnuppert und am liebsten gleich ausprobiert werden.
Milch gibt es immer noch genug.
Sehr viel sogar. Ein echtes Schlaraffenland,
und wir wissen das zu schätzen.
Wir wohnen in einer wundervollen Villa.
Sehr exklusiv.
Die Ziehmutti wechselt jeden Tag die Decken,
und wir helfen dabei so gut wir können: ziehen, zerren, drauf rumturnen, alles neu dekorieren.
Ohne uns wäre das hier ja viel zu ordentlich. Manchmal dürfen wir außerhalb der Villa sein.
Das ist spannend. Da ist die Welt größer und riecht nach Abenteuern. Unsere Milch…
nun ja… die müssen wir uns manchmal erbetteln.
Unverschämtheit.
Aber unsere Zieh-Mutti hat uns etwas Neues vor die Nase gestellt:
FLEISCH. Und wir sagen euch:
Das schmeckt. So richtig.
Da ist Zukunft drin.
Wir gehen jetzt auch über unsere Landesgrenzen hinaus.
Dort gibt es Spielsachen, die das Herz begehren
und die Zähne fordern.
Ein Paradies. Vier Wochen alt.
Wir glauben,
unser Leben ist ziemlich perfekt. ✨
6. April Tag 24
Es ist Leben in der Bude: Bei jedem kleinsten Geräusch, schnellen die Köpfchen in die Höhe und es wird eifrig Richtung Eingang vom Gehege getippelt, könnte ja auch sein, dass man was verpasst. Die Welpen sind jetzt viel stabiler auf ihren vier Beinen unterwegs. Die „Wackel-Dackel-Zeit“ scheint vorbei zu sein. Inzwischen finden wir viel mehr Pipi und Häufchen, letzteres wird im Moment noch als Leckerchen von Rani weggeputzt. Sobald die Welpen aber ihre Essgewohnheiten weiter ändern und 2 x täglich zugefüttert werden und dem zufolge weniger Milch zu sich nehmen, wird sich das schnell ändern… Tatsächlich ist heute schon wieder fast die Hälfte der 4. Woche rum. Meine 7 Bärchen sind ein sehr entspannter Wurf. Alles läuft fast von alleine. Mit dem zunehmenden Wachstum der Babys und deren steigenden Fähigkeiten wächst auch der Welpen Auslauf. Die Vorderfront der Wurfkiste wird jetzt voll mit genutzt, so ist es nun eine große Wurfkiste ohne Trennung, welche auch schon komplett erobert wurde. Die Knirpse schlafen überall verteilt und meine Unterlagen zum Pipi machen werden eifrig benutzt. (Zufallstreffer)🤣.Alle entwickeln sich rasant und zeigen immer mehr eigene Eigenschaften.
So ist Fräulein Orange nicht satt zu bekommen und an der Zitze wie auch bei der abendlichen Fütterung völlig aus dem Häuschen und setzt sich durch „Hallo! Jetzt komme ich“.
Das Fräulein Türkis, ist eine aufgeweckte Neugierige Dame und bei ihr war der Spieltrieb als erstes geweckt. Wenn man ein Bellen oder Knurren hört, dann meist von ihr.
Fräulein Gelb, klein aber nicht zu unterschätzen. Macht ihr Ding an der Milchbar und so sieht sie auch aus, rund und zuckersüß.
Herrn Grün spürt man gar nicht, er ist mit allem zufrieden und soo lieb!
Fräulein Hellgrün ist eine Hektikerin an der Milchbar. Kopflos wuselt sie überall, bis fast alle besetzt sind und ich ihr oftmals behilflich bin, die letzte zu finden.
Unser Fräulein Lila hat mich heute Morgen überrascht. Als ich nach dem Morgenfrühstück an die Wurfkiste gekommen bin und wie immer "Babys" gerufen habe, kam sie unvermittelt so schnell es ihr schon möglich ist auf den kurzen Beinchen auf mich zu geflitzt! (es war bestimmt ein Zufall)😉
Fräulein Rot, unsere Süße mit dem roten Band, entwickelt sich zu einer kleinen Schönheit. Oft sitzt sie am Rand und beobachtet alles, ganz grazil.
Bin gespannt, wie sie sich in den nächsten Wochen noch weiter entwickeln.
7.April Tag 25
Die Welpen verändern sich, sie beginnen Kontakt mit uns aufzunehmen. Sie wedeln mit den Schwänzchen. Sie tippeln auf uns zu. Süße Mäuse mit offenem Herzen. Alle sieben haben nun die 2,4 kg überschritten, durch das sie jetzt zugefüttert werden nehmen die Süßen nun etwas schneller zu. Heute haben wir das wunderschöne Frühlingswetter genutzt. Der Welpen Spielplatz im Außenbereich wurde von den Minis schon gestern 1 x kurz in Augenschein genommen, aber heute dann so richtig inspiziert. Der Welpen Auslauf ist genau richtig für den Bewegungsdrang der Bärchen. Langsam werden sie groß! Der Durchbruch des Milchzahngebisses beginnt mit der dritten Lebenswoche. Dabei sind zunächst nur die Eckzähne zu sehen. Langsam sind die Welpen in der Lage, sich fortzubewegen und die Welt um sich herum wahrzunehmen. Ab Woche vier treten nun auch die Schneidezähne durch. Die Bärchen beginnen nun an Dingen zu knabbern und spielerisches Beiß verhalten an den Tag zu legen. wir beginnen nun damit, die Welpen langsam von der Milchaufnahme zu entwöhnen. Dazu wird ihnen mehrmals am Tag Beifutter angeboten, das püriert oder eingeweicht wurde. Langsam gewöhnen sie sich daran, festes Futter zu sich zu nehmen und ihre Mama in Ruhe zu lassen. In der fünften Woche treten auch die Backenzähne an die Oberfläche. Ungefähr ab der sechsten Woche sollten die Welpen aufhören, bei der Mutter zu saugen. Zum einen sind sie alt genug, um feste Nahrung zu sich zu nehmen. Zum anderen ist das Milchzahngebiss nun mitunter voll entwickelt. Die angegebenen Zeitpunkte des Zahndurchbruchs variieren natürlich stark je nach Hunderasse und Größe. Spätestens in der achten Woche sollten die Welpen komplett entwöhnt sein. Zu jedem späteren Zeitpunkt bereiten Saugversuche der Hündin deutliche Schmerzen.
08. April Tag 26
Sie fangen jetzt an miteinander zu spielen. Die ersten hundetypischen Kommunikationssignale werden gezeigt: Schwanz wedeln, Spiel auffordern, blinzeln, sich gegenseitig beim Spiel in den Kopf beißen, gähnen, die Ohren stellen,… auf Geräusche wird sofort reagiert und geschaut, wo sie herkommen. Sie sind wach und bereit, sich und die Welt um sich herum kennenzulernen. Es ist unglaublich, wie schnell die Entwicklung der Welpen voranschreitet. Jeden Tag sind sie ganz anders und neu. Jeden Tag können sie mehr und werden wilder und zugewandter. Eine Entwicklung in Siebenmeilenstiefeln. Als Lernschwerpunkte üben sie im Moment das Miteinander, gefährlich zu knurren und zu bellen, miteinander zu spielen und kleine Kämpfchen auszutragen. Sie fressen gemeinsam im Rudel und saugen gemeinsam Rani aus…!!! Zu uns sind die Welpen jetzt sehr zugewandt und neugierig. Sie laufen auf uns zu, beißen in alles und legen sich zum Schlafen und Schmusen selbstständig auf den Schoss. Kleine, völlig offene, unbedarfte Seelen, bereit dem großen Leben zu begegnen….!!! Sie fressen gut und viel. Rani ist immer noch das perfekte Hausmütterchen. Trotz Zufütterung der Welpen reinigt sie das Gehege immer noch hier und da und sie säugt ihre Mannschaft nach wie vor. Ihr Gesäuge ist sehr groß und gut gefüllt.😋
Ansonsten herrscht jetzt reges Treiben in der Wurfkiste und auch draußen. Sind die Kleinen wach, laufen sie umher. Quackeln, bellen, freuen sich über ihre neu entwickelte Reife. Sie wollen etwas erleben. Ebenso schnell fallen sie aber plötzlich um und machen ein gesegnetes Schläfchen…um erneut aufzuwachen und nach Mama zu rufen und herumzutollen, Mama eilt meistens sofort heran. Jetzt nach 4 Wochen Stillzeit zeigt sich doch, wie anstrengend für Rani alles ist und war. Sie hat ordentlich Fell verloren aber ihr Allgemeinzustand ist sehr gut. Rani startet auch schon die ersten Spielversuche mit ihrer Bande, einfach zu schön, dabei zuzuschauen.
09. April 27 Tag
Heute war ein wunderschöner, farbenfroher, sonniger und erlebnisreicher Apriltag, an dem nicht nur die Spatzen und Schwalben fröhlich rufend um unser Haus flogen und zum Vogelhaus, sondern auch unsere Rasselbande schon ausgelassen auf dem Welpen-Spielplatz in der Sonne herumtollte. Nach einer ausgiebigen Mahlzeit mit lauwarmen Welpen Futter war das das reinste Wellnessprogramm für die Knutschis, denn zusätzliches Knuddeln, Knutschen und Körpermassage für jeden waren natürlich im Programm inbegriffen.
10. April Tag 28 Anfang 5 Woche
Gestartet wurde unser Tag wieder mit der Grundreinigung des Welpengeheges. Die Bärchens schlafen seit ein paar Tagen auch außerhalb ihrer Wurfkiste. Die Unterlage wird gut angenommen, viele kleine feste „Kackas“ und Pfützchen wurden dort über Nacht hinterlassen. Jetzt geht es ab im Lorcheborn. Plötzlich sind alle wild und aufgewacht. Sie toben, sie spielen, sie beißen. Sie kommen angeflitzt, sobald wir den Raum betreten. Sie riechen, hören und erkennen uns. Alle reagieren sofort auf Geräusche und Worte. Sie wollen alle gleichzeitig auf den Schoß und in unsere Nähe. Ein wilder Haufen ungelenker kleiner Hundebabys. Sie sind so voller Lebensfreude und Offenheit, dass es nur das Herz berühren kann. Das sind soo wundervolle Momente. Das Leben zeigt sich pur, einfach und frei. Unsere Kleinen sehen im Moment aus wie kleine weiße Steiff-Tierchen. Nicht nur von der Größe, sondern besonders auch von der Fellanlage her und wie sie auf ihren dicken Popos sitzen. Das Fell ist bei allen ordentlich gewachsen und auch die breiteren Halsbänder verschwinden schon darunter.
11. April 29 Tag
Hallo, heute haben wir das Wetter was wir gar nicht mehr haben wollen, es ist bewölkt und nur 8 Grad.
Deshalb gibt es heute kein Auslauf draußen. Hoffen die nächsten Tage wird es besser! Amaya unsere Enkelin ist am Wochenende zu Besuch. Zeit zum Welpen knuddeln. Aber unsere Welpen mögen nicht nur Knuddeln, manchmal sind sie schon richtige Rabauken. Sie spielen untereinander schon mit vollem Einsatz. So lernen sie auf natürliche Art, ihre Zähnchen unter Kontrolle zu halten. Wenn einer zu fest zubeißt, dann folgen Konsequenzen. Die Geschwister beenden mit einem Jaulen das Spiel. Und wenn an der Milchbar der Welpe zu grob ist, dann verwehrt ihnen Rani den Zugang. So lernen die Welpen, dass sie vorsichtig sein müssen. Im Spiel mit Menschen ist für die Bärchen besondere Vorsicht geboten, denn unsere Haut ist leichter verletzbar als die Haut Ihrer Geschwister. Diese ist zusätzlich mit Fell geschützt. Deshalb sind Spiele unter Hunden oft gröber und werden nicht so schnell abgebrochen. Man spricht dabei von Beißhemmung, ein Verhalten, dass dafür sorgt, dass es nicht zu ernsthaften Bissverletzungen kommt. Der Welpe muss lernen, die Kraft seines Bisses einschätzen und kontrollieren zu können. Wenn der kleine vierbeinige Mitbewohner in sein neues Zuhause kommt, muss er erst lernen, dass er mit Menschen noch vorsichtiger umgehen muss. Eine der ersten Übungen sollte daher die Beißhemmung sein. Bis zur 16. Lebenswoche ist dieses Training idealerweise abgeschlossen. Dann fallen die Milchzähne heraus und die echten Zähne wachsen nach.
Amaya und ich hatten heute auch das Interessante Thema "Mein Welpe beißt" deshalb hier ein Auszug aus meinem Blog:
Ein neuer Welpe in der Familie bringt zweifellos viel Freude und Aufregung mit sich, aber auch einige Herausforderungen. Eine der häufigsten Schwierigkeiten, mit denen frische Hundebesitzer konfrontiert sind, ist es, dem Welpen das Beißen abzugewöhnen. Dieses Verhalten ist normalerweise ein Ausdruck von Spielfreude und Neugier, kann jedoch auch problematisch werden, wenn es nicht richtig gelenkt wird. In diesem Beitrag werden wir uns eingehend mit dem Thema 'Mein Welpe beißt was tun?' befassen und dir wertvolle Tipps und Ratschläge geben, wie du deinen Welpen so erziehen kannst, dass er nicht beißt. Um deinen Welpen bestmöglich zu unterstützen, empfehlen wir dir auch, unseren Beitrag Optimaler Tagesablauf für Welpen zu lesen, der weitere Einblicke in die richtige Pflege und Erziehung deines jungen Hundes bietet.
Warum beißen Welpen?
Das Beißen kann bei Welpen aus verschiedenen Gründen auftreten. Einer der Hauptgründe ist, dass Welpen die Welt um sich herum praktisch mit ihrem Maul erkunden etwa wie Menschen Babys, die ihre Hände verwenden, um ihre Umgebung zu erforschen. Dieses explorative Beißen ist ein natürlicher Instinkt, der dazu dient, die Umgebung zu begreifen. Eine weitere Phase, in der das Beißen verstärkt auftritt, ist die Zahnungsphase. Wenn die Welpen ihre Milchzähne verlieren und ihre bleibenden Zähne durchbrechen, kann dies Unbehagen verursachen und sie suchen nach Möglichkeiten, diesen Schmerz zu lindern, indem sie kauen und beißen. Darüber hinaus sind Welpen von Natur aus verspielt und das Beißen ist oft Teil ihres Spiels. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du am besten mit deinem Welpen spielen kannst, empfehlen wir dir unseren Beitrag Mit deinem Hund spielen. Die Wichtigkeit, das Beißen von Welpen zu thematisieren
Es ist von entscheidender Bedeutung, das Beißen von Welpen von Anfang an anzugehen und angemessen zu handhaben. Ein unbeaufsichtigtes, aggressives oder übermäßiges Beißen kann zu einem ernsten Problem werden, wenn der Welpe heranwächst. Schließlich kann ein erwachsener Hund mit unangemessenem Beiß verhalten nicht nur physische Verletzungen verursachen, sondern auch erhebliche Sicherheitsbedenken hervorrufen insbesondere wenn er mit Kindern oder anderen Haustieren im Haushalt lebt. Das Verständnis der Gründe hinter dem Beiß verhalten von Welpen und das Erlernen geeigneter Erziehungsmaßnahmen, um dem Welpen das Beißen abzugewöhnen, tragen dazu bei, dass dein Hund angemessene und sichere Verhaltensweisen entwickelt.
Wie gewöhnt man einem Welpen das Beißen ab?
Wenn es um das Thema “Wie gewöhne ich meinem Welpen das Beißen ab?” geht, ist eine proaktive Haltung von großer Bedeutung, um sicherzustellen, dass dein Welpe gesunde Verhaltensmuster entwickelt. Entscheidend ist, dass das Training, um dem Welpen das Beißen abzugewöhnen, immer auf positiver Verstärkung basiert und nicht auf Bestrafung. Ein bewährter Ansatz zur Verhaltensmodifikation besteht darin, das unerwünschte Verhalten zu unterbrechen und durch positives Verhalten zu ersetzen. Dies bedeutet, dass du deinem Welpen alternative Möglichkeiten bietest, um Bedürfnisse wie das Kauen zu befriedigen. Zur positiven Verstärkung sollte gutes Verhalten mit Lob und Leckerlis belohnt werden. Um die Belohnungskomponente im Training zu unterstützen, kannst du beispielsweise Leckerlis verwenden, die nicht nur schmackhaft, sondern auch nahrhaft für deinen Welpen sind. Das Abgewöhnen des Beißens beim Welpen erfordert Geduld und Beharrlichkeit, aber das Training zahlt sich langfristig aus und hilft, dass dein Welpe zu einem gut erzogenen und sozial angepassten erwachsenen Hund heranwächst.
Trainieren der Beißhemmung bei Welpen
Die Beißhemmung ist eine entscheidende Fähigkeit, die Welpen in ihrer frühen Entwicklungsphase erlernen und trainieren müssen. Welpen haben von Natur aus den Drang zu beißen, besonders wenn sie spielen oder interagieren. Anfangs können diese Bisse kräftig sein, da Welpen noch lernen, ihre Kraft zu dosieren. Beißhemmung wird erlernt, ist also kein Instinkt. Beim Spielen mit den Wurfgeschwistern oder durch die Erziehung der Hündin lernt der Welpe, nicht zu fest zuzubeißen. Und wer sich nicht an die Regeln hält, wird mit einem Gegenbiss oder dem Ende der freundlichen Balgerei bestraft. Auch in der Hundeschule, bei der Sozialisierung des Welpen, wird erwünschtes Verhalten geübt. Zudem entwickeln Welpen durch die Interaktion mit Menschen und anderen Hunden allmählich die Fähigkeit zur Beißhemmung. Dies bedeutet nicht, dass sich die Welpen das Beißen vollständig abgewöhnen, sondern vielmehr, dass sie lernen, die richtige Kraft anzuwenden, um keine Schäden zu verursachen. Das Trainieren der Beißhemmung bei Welpen ist ein wichtiger Schritt in ihrer Sozialisierung und Erziehung und trägt dazu bei, dass sie sich gut in die menschliche Gesellschaft integrieren. Falls du weitere Informationen zur Hundeerziehung suchst, findest du in unserem Beitrag Tipps zur Hundeerziehung hilfreiche Ratschläge zur Förderung positiven Verhaltens bei deinem Welpen.
5 Schritte, wie man Welpen das Beißen abgewöhnen kann
In diesem Abschnitt findest du fünf praktische Schritte, die helfen, deinem Welpen übermäßiges Beißen abzugewöhnen. Bestimme, was erlaubt ist: Im Rudel klären Hunde durch Drohen und Beißen, wenn Fehlverhalten auftritt. Deshalb ist es wichtig, dass der Hund seinen Platz kennt und sich angemessen verhält. Klare Regeln darüber, was erlaubt ist und was nicht, sind für die Erziehung entscheidend. Lass deinen Welpen wissen, dass Beißen von Menschen oder auf beliebigen Gegenständen nicht akzeptabel ist. Konsequenz ist der Schlüssel zum Erfolg. Stoppe unerwünschtes Verhalten mit einem Hörzeichen: Trainiere mit deinem Welpen ein Hörzeichen, wie z.B. ein scharfes Nein oder Aus oder irgendein anderes Wort, das im Alltag nicht so häufig für andere Zwecke oder beiläufig verwendet wird, um ihm verbal zu signalisieren, sein Beißen zu stoppen. Sei konsequent bei der Anwendung dieses Befehls, damit der Welpe die Verbindung zwischen dem Verhalten und dem Befehl versteht. Unterbrich die Situation und verlasse den Raum, wenn nötig: Wenn dein Welpe nicht aufhört zu beißen, unterbreche die Situation, indem du den Raum für kurze Zeit verlässt. Dies zeigt deinem Welpen, dass sein Beißen zu einem Ende des Spiels oder der Interaktion führt.
Erkenne den Kipppunkt: Achte auf die Körpersprache deines Welpen, um den Moment zu erkennen, wenn er übermäßig aufgeregt wird und das Beißen intensiver wird. Beende das Spiel rechtzeitig, bevor es zu grob wird.
Gib deinem Welpen ausreichende Ruhezeiten: Übermüdung kann dazu führen, dass Welpen unkontrolliert beißen. Stelle sicher, dass dein Welpe ausreichend Ruhezeiten hat und an einem bequemen und sicheren Ort schlafen kann.
Was tun, wenn der Welpe nicht aufhört zu beißen?
Wenn der Welpe nicht aufhört zu beißen, kann dies auf Reizüberflutung und Schlafmangel hinweisen. Einen ruhigeren Tagesablauf und mehr Nickerchen in den Zeitplan des Welpen einzubauen, kann hier helfen. Überwache die Spielzeiten und leite die Aufmerksamkeit deines Welpen bei übermäßigem Beißen um, um das Beißen zu kontrollieren. Wenn der Welpe sich immer noch sträubt, aufzuhören, kannst du den sogenannten Schnauzengriff verwenden, indem du mit der Hand über den Fang greifst und den Welpen kurz festhältst. Das ist genau die Vorgehensweise der Hündin, wenn sie erzieht. Vergiss nicht, das Hörzeichen Aus, Nein, oder Pizza (oder was auch immer der Welpe als Stoppzeichen kennt) zu sagen.
Wann hört das Beißen bei Welpen auf?
Die Beißphase bei Welpen endet in der Regel, wenn sie von Milchzähnen zu echten Zähnen wechseln und sie gelernt haben, ihre Beißkraft zu kontrollieren. Es ist wichtig zu beachten, dass die genaue Zeit bei jedem Hund individuell variieren kann, da die Entwicklung jedes Welpen einzigartig ist.
Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, es gibt Situationen, in denen das Beißen eines Welpen schwerwiegender ist und professionelle Hilfe erforderlich sein kann, zum Beispiel dann, wenn das Beißen aggressiv oder unkontrollierbar ist oder wenn der Welpe übermäßige Angst hat. In solchen Fällen ist es ratsam, einen professionellen Hundetrainer oder Verhaltensspezialisten zu konsultieren. Diese Experten verfügen über das Fachwissen, um die Situation gründlich zu analysieren und einen maßgeschneiderten Trainingsplan zu entwickeln, um dem Welpen das Beißen abzugewöhnen. Die Inanspruchnahme professioneller Hilfe ist in keinem Fall etwas, was dir peinlich sein sollte, sondern eine verantwortungsvolle Entscheidung, um das Wohl des Welpen und die Sicherheit des Umfelds zu gewährleisten. Die Phase, in der Welpen beißen, ist eine Herausforderung, aber sie ist auch eine wertvolle Gelegenheit, deinen Welpen dazu zu erziehen, nicht zu beißen, und die Beißhemmung des Welpen zu trainieren. Mit Geduld, Konsequenz und den richtigen Erziehungsmethoden kannst du ihm beibringen, ein angemessenes Beiß verhalten zu entwickeln. Natürlich ist jeder Welpe individuell und reagiert unterschiedlich auf das Training, sodass du bei schwerwiegenderen Problemen professionelle Hilfe in Anspruch nehmen solltest.
12. April 30 Tag
Heute haben wir das Aprilwetter (es macht was es will) genutzt. Die Welpen auf den Spielplatz im Außenbereich zu bringen, der wurde von den Minis schon am Oster Montag und Dienstag kurz in Augenschein genommen, aber heute dann so richtig inspiziert. Auch wenn das Wetter nicht so toll war!
Trinken, fressen, pisi, kaka schlafen und das drei bis viermal am Tag dazwischen mit den Geschwistern raufen, neugierig die Welt erkunden und erfolgreich Streicheleinheiten einfordern! Da bekommt das Sprichwort „Leben wie ein Hund“ eine ganz andere Bedeutung. Die rasante Entwicklung der Welpen geht weiter, mittlerweile haben wir ihre Halsbänder ganz groß gestellt, demnächst müssen wir diese austauschen.
Heute ist auch die Stoffhütte mit Bällen in den Welpen Auslauf eingezogen, der Tunnel wurde sofort von Türkis in Beschlag genommen, aber auch die anderen Welpen haben alles erkundet. Für unsere Bärchen
weniger schön war dann aber abends die 2. Wurmkur. Das Spucken und Prusten hielt sich diesmal aber in Grenzen und eifrig machten sie sich über das nachfolgende „Rindertatar mit Hüttenkäse“ her.
13. April 31 Tag
Die Zeit vergeht wie im Flug. Vier Wochen sind die Zwerge von Rani jetzt schon. In dieser Woche ist die Entwicklung enorm gewesen. Nun sind sie in der fünften Woche. Was haben unsere Bärchen für Eindrücke gewonnen? Sie haben das erste Mal den Hof für sich kennen gelernt. Sie waren erst ganz vorsichtig und dann voller Selbstbewusstsein. Draußen zu sein gehört jetzt zu unseren täglichen Programm wenn das Wetter mitspielt. Die lauten Geräusche aus der Umgebung hat die kleinen gar nicht beeindruckt. Im Auslauf haben unsere Bärchen unterschiedliche Turngeräte und Spielzeug zur Verfügung. Die Wippe ist eines ihrer aktuellen Highlights. Durch den Tunnel wird auch ganz mutig gelaufen. Im großen und ganzen kann ich sagen, eine sehr entspannte Truppe, die jeden Tag etwas neues zeigt und unseren Tag bereichert. Rani geht es auch sehr gut, sie nimmt sich mehr Zeit für sich und das darf sie auch. Dafür sind die anderen (unser großen) ins Spiel gekommen. Die kleinen Bärchen haben aber gleich gemerkt die sind nicht wie Mama!




























Wir sind jetzt fünf Wochen alt.
Kleine, freche Kobold Welpen. Und ja, die Welt ist schön.
In unserer Villa sind wir eigentlich nur noch zum Schlafen. Alles andere? Das passiert draußen.
Denn wir regieren unser Reich jetzt selbst.
Das ist spannend. Da ist die Welt größer
und riecht nach Abenteuern.
Alle Spielsachen gehören uns ganz allein.
Wir haben jetzt:
• einen Tunnel (geheimnisvoll und perfekt zum reinflitzen,
• ein Wackelbrett, die Hängeschaukel (die lebt!),
• ganz viele Plüschtiere. Wir können jetzt sogar einen neuen Trick: Wir lassen Bälle fliegen.
wir springen rein und raus
und die Bälle fliegen überall hin.
Magisch.
Wir glauben, wir können zaubern.
Und dann gibt es noch die grüne Schlange.
Wir kämpfen jeden Tag. Wir bringen sie um die Ecke.
JEDES. EINZIGE. MAL.
Aber sie hat offenbar unendlich viele Leben,
denn sie kommt jeden Tag wieder. Sehr verdächtig.
Zwei wichtige Dinge haben wir auch herausgefunden:
Erstens: Wir haben eine Waffe. Sie heißen Zähne.
Nicht alle haben Freude daran. Auch Mama nicht immer.
Aber was sollen wir sagen, sie sind einfach da
und funktionieren hervorragend.
Zweitens: Hier gibt es noch andere Hunde.
Die sehen fast aus wie wir, nur viel größer.
Die knutschen uns durch ein Gitter.
Wir finden das großartig. Mama findet das eher so mittel.
Außer Onkel Rijan. Der darf fast alles.
Warum genau, wissen wir nicht. Aber Mama lässt ihn,
also ist er okay.
Villa, Milch, Spielsachen, Zähne und eine unsterbliche Schlange.
Und dann ist da noch das andere Land, neben unserer Villa.
Wir beobachten es genau. Sehr genau.
Und wenn die Zeit richtig ist…
werden wir es erobern.
Fünf Wochen alt.
Kobolde, König und Königinnen.
Abenteurer und Abenteurerinnen.
Und das hier? Das ist erst der Anfang.😁
Mama bekommt jetzt auch Hilfe, wir fressen aus der Schüssel 2 x am Tag und das klappt sehr gut, aber trinken an Mutters Zitze ist immer noch viiiel besser. Die Schüssel wird aber immer komplett leer geputzt und die Bäuche sind dann kugelrund. Rani frisst im Moment aber auch für mindestens zehn Kobolde!!! ☺️
14.04.2026 Tag 32
Die Bürste mit Wildschweinborsten kam auch schon zum Einsatz. Das zarte über das Fell streichen gefällt ihnen … aber fast jeder wollte hinein beißen, wie in fast alles. Ein deutliches „Nein“ muss da schon mal sein. Die Erziehung beginnt, das ist auch deutlich bei Rani zu sehen, die ihren Babys mit dem „Schnauzengriff“ Grenzen setzt, z.B., wenn diese unerlaubt versuchen, die Milchbar zu stürmen. Die Reißzähne sind jetzt aus dem Kiefer in die Zahnleiste durchgebrochen, was man deutlich am Verhalten der Babys und auch an Rani bemerken kann. Die kleinen Bärchen beißen in alles, was sie erwischen: Finger, Füße, Zäune, Handtücher,… und Rani zieht sich deutlich schneller aus dem Säuge geschehen zurück. Nicht zu vergessen, auch in die Ohren, Mäulchen, Fell und die kleine Rute der Geschwister … hin und wieder schreien sie lautstark, bis der Kumpel wieder los lässt. Die Beißhemmung wird langsam aufgebaut…den Aufenthalt in der Wurfkiste zum Reinigen nahmen sie eine Zeitlang als gegeben hin und schliefen ein. Das hat sich aber bald geändert, dann gab´s Revolution. Schönes Geschrei zur frühen Morgenstunde. Wie zu erwarten haben sie gemerkt, dass sie beim Putzen an meinen Füßen und Händen und an den Vetbed ziehen können. Wenn ich sie dann weglocke in die andere Ecke und sie merken ich gehe wieder gibt es einen sehr lauten kleinen Koboldaufstand. Ein paar Mal hat sich Rani dazu gesellt und die Bärchen gesäugt um sie zu beruhigen, inzwischen entlasse ich sie in den Welpen Garten.
15. April 33 Tag
Das Wachsen lohnt sich in jeder Hinsicht: Unsere sieben kleinen Racker können im Stehen einen Schluck Milch bei ihrer Mama erwischen. Ranis Aufenthalte bei den Welpen werden kürzer. Aber sie kommt immer verlässlich und schaut nach dem Rechten. Sie achtet darauf, dass die Wurfkiste sauber ist. Was das anbelangt ist sie wirklich vorbildlich. Sobald sich ein Welpe löst, flitzt Rani hin und räumt alles auf. Jetzt versuche ich allerdings schon schneller als die reinliche Hundemama zu sein. Nach den breiigen Mahlzeiten, die im Futterring serviert wird, warten wir bis alle einen kleinen Buckel machen und dann ihr Geschäft verrichten. Schon jetzt entwickeln die Kleinen einen ersten Rhythmus. Es ist ganz wichtig, dass Hunde genügend Ruhe haben, damit das möglich ist. Deshalb ist es auch wichtig, dass wir noch nicht so viel Besuch haben. Die Hunde müssen im geschützten Raum sein und noch ganz viel Schlafen. Und auch wenn dann die Besucher kommen ist oberstes Gebot: Schlafende Hunde dürften nicht gestört werden. 😊
16. April 34 Tag
Nachdem ich heute die Welpen Kiste schön frisch geputzt und ausgelegt hatte, Rani und das Rudel waren währenddessen im Hof unterwegs, brachten die Kleinen laut ihren Unmut und Hunger mit Heulen und Weinen zum Ausdruck und was macht Rani? Tja. Die hatte wohl beschlossen, ihre Ohren ran zuklappen. Nichts tun ist auch mal schön, bzw. erst mal selbst einen Happen essen, dachte sie wohl. Frisch gestärkt legte sie danach zu ihren Bärchen und sofort begann dieses herrliche Schmatzen und Schmausen ….. Rani hat aber auch schon erste Erziehungsmaßnahmen eingeläutet: Sie lässt die Welpen nicht mehr sofort an die Quelle der Glückseligkeit. Vor allem, wenn sie gerade gesäugt hat, es sich anschließend in einer anderen Ecke gemütlich gemacht hat und so eine kleine Dame an gewatschelt kommt und meint, sie bekäme noch einen Nachschlag. Konsequentes Wegschieben des Welpen oder ein kurzer Schnauzengriff, manchmal mit einem Quieken des Sünders begleitet, sagt dem Nachwuchs: „du hast zu warten, ich will das nicht“!
Wird das befolgt kommt die Belohnung.🤗
17. April 35 Tag Anfang 6 Woche
Ganz beeindruckend finde ich ja immer die plötzlich sichtbaren und merkbaren Veränderungen. So schauen sie einen seit wenigen Tagen auch schon von einer gewissen Entfernung an. Echt knuffig wenn so eine kleine Schnute von weiten zu einem hochschaut. Bei Blickkontakt rufe ich leise und immer kommen die weißen Bärchen auf einen zu getippelt und freuen sich wie verrückt. Was soll ich sagen, mir geht dann das Herz auf wie´n Kreppel!! Seit heute eröffnete sich ein neues Lernfeld für die Mädels und unserem Buben: "Unbekannte Menschen sind genauso nett wie die bereits Bekannten." Vorsichtig sind unsere Bärchen noch etwas. Jeder Besucher wird freundlich begrüßt und sofort auf Herz und Nieren untersucht. Zwischen schlafen, spielen, fressen, Pisi und Kaka vergeht noch nicht viel Zeit. Auch die erwachsenen Schäfis im Haushalt Nitha und Rani genießen die Aufmerksamkeit der Besucher und zeigen sich natürlich 😘 von ihrer besten Seite. Die Bärchen sind deutlich gewachsen und genießen ihre Zeit im Hof sehr. Sie dürfen jetzt länger draußen sein und es wird ausgiebig erkundet, gespielt, geklettert und gerannt. Schnell sind sie geworden…und sehr bewegungsfreudig. So langsam haben alle sieben den Vornamen "NEIN", da sie gerne alles an kauen und an allem rum lutschen. Alle haben gelernt aus dem Wassernapf zu trinken und beim Essen geht es gesitteter zu. Sie sind nun sechs Wochen alt und wiegen knapp oder deutlich über 4000 Gramm. Wo ist die Zeit geblieben? Anfangs kleine, blinde Maulwürfe und nun sehen sie schon wie richtige kleine Hunde aus. Nicole und ihre Familie (ihr Mann, Tochter eine ganz liebe und ihr kleiner Bruder auch ein kleiner lieber und eine Freundin) kamen heute auf Besuch. Welch eine Freude, alle Babys schliefen erst einmal und wir haben uns bis sie aufgewacht sind unterhalten. Dann wurde kräftig geschmust und alle kamen auf ihre Kosten (Welpen und Menschen). Unser kleiner Herr Grün hat nun eine neue Familie die vielleicht heute Nacht auch von unserem entzückenden Fellknäuel träumt. Ein Traum in Grün (Loki).😊
18. April Tag 36
Heute besuchten uns Sahra und ihr Freund Sascha, es wird ein Traum in Rot (Lola), vielleicht träumen Sahra und ihr Freund Sascha heute von unserem entzückenden Fellknäuel. Sie werden eine Hündin von Rani erhalten. Während wir Futter für die Welpen gemacht haben, wurden alle Eisbärchen von dem Paar begutachtet und gelockt. Doch Sahra und Sascha hatten nicht nur ein Herz für die kleinen Fellnäschen, auch unser Santo und Rani kamen auf ihre Kosten. Sie verteilten auch unseren großen Schäfis Streicheleinheiten. Unsere Eisbärchen entwickeln sich weiter und wir sind total zufrieden mit ihnen, sie sind leicht zu händeln und so richtig ausgeglichen und lassen sich mit Kleinigkeiten oder ein paar Streicheleinheiten zufriedenstellen.
Gestern und Heute waren die Zwerge den ganzen Tag draußen. Um die Mittagszeit bis in den Nachmittag schliefen sie vom toben. So gegen 15.00 Uhr waren sie dann wieder fit und spielten wieder auf dem Spielplatz. Da waren Sahra und Sascha gerade zu Besuch. Um 19.00 Uhr gab es das Nachtessen, danach wurde nochmals ausgiebig gespielt, Kräfte gemessen und noch sauber gemacht. Viertel nach neun geht es dann Richtung Nachtlager.
19. April Tag
Heute Vormittag war Tobias mit seiner Freundin Harvy zu Besuch leider war das Wetter etwas durchwachsen was dem Besuch aber kein Hindernis brachte. Unsere Großen waren auch kurz dabei und die Kleinen haben gespielt und dann geschlafen. Ein Traum in Orange die nun einen schönen Namen bekommt. Heute Mittag hatten wir Besuch von Petra und ihrem Mann und ihrem Hund Barney ein ganz lieber, es war ein schöner Nachmittag wo alle Hunde auf ihre kosten kamen. Unsere Welpen haben auch heute viele neue Dinge gelernt. Das ist wertvoll, so kann ich sehen, ob Welpen neugierig u offen sind, oder ob sie eher zurückhaltend, unsicher oder gar ängstlich sind. Also, das ist bei keinem der Fall. Manche fangen schon mit dem Apportieren an. Sie tragen Spielzeug, das dann natürlich auch die Geschwisterchen wieder interessant finden. Dann wird gezerrt und gezogen, es ist richtig spannend dabei zusehen. Das Sozialverhalten müssen unsere Hunde jetzt lernen, es entsteht aus Erfahrung und aus Lernen. Und dazu gehört es auch, akzeptieren zu lernen, wenn ein älterer oder ranghöherer Hund mal eindeutig zu verstehen gibt, dass es an dieser Stelle angesagt ist, sich am besten zu unterwerfen. Deshalb lassen wir auch unseren Santo und Rijan ab und zu zu den Welpen. Die Welpen von Rani sind jetzt schon sechs Wochen alt, die Zeit rast. Ab der siebten Woche kann auch schon mal Angst vor Unbekanntem entstehen. Neugierde und Angst halten sich dann die Waage. Auf fremde Personen und Objekte könnten Welpen mit steigernder Furcht reagieren. Doch unsere Eisbärchen sind allesamt ganz mutig. Wenn wir beim Fressen Krach machen, dann ist ihnen das völlig egal. Anfangs ein kurzer Blick, doch dann wird schnell wieder der Kopf tief in die Futterschale gesteckt. Schreckfest sind unsere Welpen bei der Abgabe. Das ist wichtig, nicht nur wenn später irgendwo knallt, sondern auch wenn das nächste Silvester kommt. Das heißt jedoch nicht, dass das so bleiben muss. Krach scheue kann auch später noch in unglücklichem Zusammenhang durch eine Fehlverknüpfung erworben werden. Also, es heißt aufpassen, wenn irgendwo Krach gemacht wird!
Sechs Wochen Jiphi
Die Zeit vergeht wie im Hui
schon wieder sind wir eine Woche älter.
Sechs Wochen! Und ehrlich gesagt:
In der Villa sind wir nur noch zum Schlafen.
Und selbst das machen wir mit leichtem Widerwillen.
Draußen ist es viel schöner. Da liegt unser Revier.
Da passiert das Leben.
Unsere Mama ärgeren wir auch ziemlich viel.
Manchmal gibt es Haue zurück, erzieherisch, liebevoll, klar.
Wir merken uns das.
(Meistens.)
Dafür ist es herrlich, die anderen Hunde werden langsam frech zu uns. Die stupsen uns an.
Also knurren wir frech zurück. Man muss ja zeigen, wer hier wächst. Aber mit den anderen Hunden zusammen zu sein ist toll. Rennen, stupsen, spielen, lernen.
Wir gehören dazu. Das große neue Land haben wir inzwischen
fast komplett erobert.
Aber da gibt es noch ein anderes Stück Land…
da sind die großen Hunde.
Wir beobachten es. Geduldig. Denn eines Tages
wird auch das uns gehören.
Die Milchbar ist jetzt meistens geschlossen.
Nur noch ab und zu dürfen wir nuckeln.
Aber wir bekomme gutes Futter. Genug. Kräftig.
So wird man groß und stark.
Leider mussten wir auch wieder dieses scheußliche Zeug schlucken, das sie Entwurmungsmittel nennen.
Wir haben es überlebt. Aber freiwillig? Nein.
Und eines verstehen die Menschen auch nicht: Unsere Zähne. Die gefallen ihnen gar nicht.
Sie mahnen uns ständig, dass wir nicht beißen dürfen.
Dabei macht das doch so viel Spaß. Aber gut.
Wir sind lernfähig. (Kobold Ehrenwort.)
Mal schauen, was diese Woche noch alles passiert.
Bis bald.
21.April 38 Tag
Die Welpen Eltern, die am Wochenende da waren, haben nur gestaunt.!!! Ranis Rasselbande entwickelt sich prächtig. Mit den Kumpels wird auch richtig und nun ausgiebig getobt. Möchte einer mal nicht, dann kommt da auch schon ein kurzes „Wuff“. Spielsachen werden apportiert und im Bällebad wird ausgiebig getobt, sodas
die meisten Bälle außerhalb liegen 🤣. Der Hunger unserer Kleinen ist immens! Nach der Gute Nacht Mahlzeit um 21.00 Uhr an Mamas Milchbar haben die Zwerge dann nochmal ihr 10 Minuten Toben. Kämpfen, sich gegenseitig beknabbern, versuchen die Decken durch die Wurfkiste zu ziehen, mit den Plüschkissen durch die Gegend flitzen, alles das macht auch verdammt müde dann liegen sie in allen Ecken verteilt, da gibt es ja genug.😉