Puppy Diary 2026
10.06.2026 (Tag 1)
Unsere Welpen sind da !
Die stolze Mama Nitha hat ein Mädel und einen Jungen geboren! Die Geburt ist immer wieder ein Wunder der Schöpfung für mich!
Unsere Babys wurden gestern von 00.22 Uhr bis 1.59 Uhr geboren.
Nr. 1 – 00.22 Uhr –Hündin – 680 g - Orange
Nr. 2 – 1.59 Uhr -Rüde – 565 g – Grün
„Ich bin die Mutter Natur und trage die Erde bei Nacht, die Erde bei Tage.
Ich halte sie fest und strahle sie an, dass alles auf ihr wachsen kann.
Stein und Blume, Mensch und Tier, alles empfängt sein Licht von mir.“
VEGETATIVE PHASE, die für das Wachstum und die Gewichtszunahme zuständig ist: Mit der Zeit erhöht sich die Reizschwelle für Schlüsselreize, sodass mehr Reize nötig sind, um die jeweilige Reaktion auszulösen. Der Welpe selbst setzt in dieser Zeit auch eigene Schlüsselreize. Er gibt sofort Laut, wenn ihm irgendetwas missfällt, sodass die Mutter alarmiert ist und sich dem Kleinen zuwenden kann. Alle Verhaltensweisen dieser ersten Zeit sind hauptsächlich darauf ausgelegt, das Geburtsgewicht des Welpen zu verdreifachen.
In der Nacht, als das Licht weich wurde und der Tag langsamer atmete, kamen unsere Welpen zur Welt.
Im Schutz der Nacht, in einem Wurfe zwei kleine Wunder.
Und sie kamen auf einem besonderen Weg.
Ruhige Menschenhände halfen ihnen ins Leben. getragen von Sorgfalt, Hoffnung und Vertrauen.
In diesen Momenten, so erzählen es die alten Geschichten, tritt der Kobold einen Schritt zur Seite
und überlässt den Menschen die Führung.
So wurden sie geboren. Als man sie anhob, war da kein hektisches Strampeln.
Nur ein leises, bestimmtes Lebenszeichen, als würden sie sagen: Wir sind da. Und wir bleiben. Es waren
Zwei.
In ihnen lag eine Ruhe, als hätten sie nur ihre Gesellschaft gebraucht, um ganz zu sein.
Man sagt, Welpen tragen eine alte Seele. Bei Ihnen ist es eine „weise Seele“.
Sie beobachten, bevor sie handeln. Sie prüfen,
bevor sie vertrauen.
Und wenn sie sich binden, dann tief und ohne Zweifel.
Der Kobold, der sie begleitet, ist keiner, der lärmt.
Er flüstert. Er schenkt Klarheit, Mut und
einen stillen Humor.
Sie kamen nicht kämpfend. Sie kamen gewiss.
Beide geboren. Behütet angekommen.
Und bestimmt, eines Tages nicht zu folgen,
sondern zu begleiten. ✨
10.06. 2026
Die ersten beiden Wochen nach der Geburt der Welpen scheinen zuerst recht unspektakulär zu sein. Die Hauptbeschäftigung der Welpen besteht aus Fressen und Schlafen, daher nennt man diese Phase auch die vegetative Phase. Die Welpen handeln rein aus ihrem Instinkt, dabei sind die Augen und Ohren noch fest verschlossen und auch der Geruchssinn ist wenig ausgeprägt. Durch die Pendelbewegungen mit dem Kopf finden die Welpen schnell den Weg zu den Zitzen, wo sie trinken, bis sie satt sind. Danach schlafen sie wieder, bis zur nächsten Mahlzeit. Im Grunde hat Mutter Erde die Welpen für diese erste Zeit perfekt ausgerüstet. Die instinktsichere Hündin übernimmt den anderen Part, durch Zungenmassage des Bauches des Welpen stimuliert sie diesen zum Urinieren und Koten und entfernt damit gleichzeitig alle Ausscheidungen, um das Wurflager sauber und trocken zu halten.
11.06.2026 (1.Tag)
Schlafen, trinken, recken und kuscheln, mehr brauchen wir momentan noch nicht! In der Wurfkiste ist alles friedlich und gesund. Nitha zeigt sich als Supermama❤. Die Kleinen haben reichlich Muttermilch zu trinken und nehmen auch gut zu. Natürlich ist unsere zweite Hündin Rani sehr neugierig, was alles so passiert in der Wurfkiste. Zu dicht ran kommen darf sie allerdings nicht, dann bekommt sie von Nitha einen ganz "bösen Blick" , den sie aber auch versteht und sich dann sofort abwendet. Die Welpen sind noch keine 24 Stunden alt, Nitha hütet ihre Zwei wie einen Goldschatz. Hier mal unsere stolze Nitha mit ihren Zwergen vor ein paar Minuten. Sie haben einen Platz an der Sonne (Wärmelampe) und die Kleinen entwickeln einen gesunden Appetit. Beim wiegen haben unsere Wölfchen schon 100g zugenommen😅.
Möge stets ein guter Engel Hüter eures Lebens sein
Grünes Halsband Oranges Halsband
12.06.2026 (2. Tag)
Meine kleinen Babys quicken und quacken leise und ruhig schmatzend in der Wurfkiste. Trinken, schlafen, trinken, schlafen ist ihr Motto im Moment. Dazu gehört natürlich auch, plötzlich unvermittelt den Anschluss an Mamas Zitze zu verlieren und sich dann suchend umher zu bewegen. Im Notfall helfe ich Tag und Nacht den Ort des Geschehens wiederzufinden. Nitha ist geschafft, aber glücklich. Zum Pipi und Kacka machen geht sie relativ ruhig da sie weiß ihre Babys schlafen tief und fest da sie sich sattgetrunken haben (haben ja 11 Zitzen zur Auswahl😅). Die beiden haben bis heute morgen bereits über 100 g zugenommen. Was will man mehr. Dass es für die Hunde wirklich ein Privileg ist, im Rudel Welpen zu bekommen, kann man hier soo gut beobachten. Nitha ist die Königin, beim letzten Wurf war Rani das. Nitha erwartet absoluten Respekt. Nie zuvor habe ich erlebt, dass sie das Rudel ganz leise, aber energisch anbrummt und alle trauen sich nicht nah an die Wurfkiste heran und halten gepflegten Abstand. Würde das Rudel allerdings einen kleinen Moment erwischen und die Welpen sind allein, dann weiß ich, was passiert…. habe das lustige Bild noch vom letzten Wurf vor Augen. Alle in der Wurfkiste um nach den Babys zu sehen. Den Kleinen geht es sehr gut. Sie sind sehr ruhig und zufrieden. Den ganzen Tag liegen sie nuckelnd an der Milchbar oder schlafen zufrieden und genießen ihr junges Leben.
13.06.2026 (3. Tag)
Die kleinen Racker sind insgesamt sehr entspannt, fressen viel, sind danach erschöpft und schlafen dann, nach dem Schlafen haben sie vergessen, dass sie direkt davor gegessen haben und es geht von vorne los. Die Wachphasen sind noch nicht lange. Vereinzelt erwacht einer eher oder bleibt länger etwas aktiv. Insgesamt jedoch ein genügsames Duo bislang. Der große Appetit fordert natürlich die Mutter.. Diese bekommt zwei Mahlzeiten pro Tag und geht sechs Mal sich Lösen.. Dies fängt um 6 Uhr früh an und endet gegen Mitternacht. Nitha läuft meist nur zum Lösen und zieht dann mal mehr, mal weniger wieder zu den Welpen.. Ein Mal am Tag muss sie quasi etwas länger laufen. Zum einen ist tut es den Zitzen gut, zum anderen wirkt es Lagerkoller entgegen. Noch sind Augen zu und Gehör bei weitem nicht von der Entwicklung abgeschlossen. Frequenzen, Vibrationen, Wärme, Geruch, Tastsinn jedoch läuft auf Hochleistung. Was haben die Welpen für fantastische Wahrnehmungen.. Seit Tag 1 finden immer offensichtlichere Entwicklungen statt.. Der Geruch von mir ist für die Welpen mittlerweile ein stop und erkunden und entspannen bis hin zu erstem abschmecken.. Davor war es eher unwichtig und nur Hilfe wo ist die Zitze ist.. Das Gemurmel und leise Gepiepse in der Wurfkiste ist unbeschreiblich. Es ist ein Zeichen von höchstem Wohlbefinden unserer Wölfchen. Anders sieht es aus, wenn Nitha kommt und für einen ordentlichen Toilettengang der Kleinen sorgt. Dabei wird Welpe für Welpe so lange geputzt, bis sicher ist, dass da nix mehr raus kommt. Gerade Grün findet das unheimlich blöd, kommt aber nicht gegen Mutti an und muss sich dann doch der großen warmen Rubbel Zunge von Nitha ergeben.
14.06.2026 (4. Tag)
Wenn Nitha draußen war und in die Wurfkiste zurück kommt händelt sie es super geschickt. Sie kuschelt und schmiegt sich exakt so passend hinter die Zwerge, dass diese gleich wieder andocken können. Auch so ist es ruhiger bei uns geworden. Wir fangen an zu entspannen und die Mäuse sind satt und zufrieden. Nitha verlässt für kurze Momente ihre Welpen Kiste, um freudig dem Familienalltag „Hallo“ zu sagen. Dann legt sie sich schon mal vor die Welpen Kiste und man hört sie dann auch mal richtig laut schnarchen. Ja, so ein Fulltimejob, der schlaucht ☺️.
15.06.2026 (5.Tag)
Nitha, eine sehr gute Mama die für das erste mal alles richtig machen möchte, passt auf. Sobald einer der Welpen ein bisschen von ihr weg robbt, sieht sie nach ob alles ok ist. Sie können noch nichts hören oder sehen, denn Ohren und Augen öffnen sie erst ab dem 10 Tag -18 Tag ihres Lebens. Merken die kleinen, dass sie allein sind, fangen sie an zu weinen oder zu piepsen. Da unterstützen wir die Babys und heben sie schnell zur Mama. Die Welpen suchen reflexartig die Zitzen. Dort gehen schon die ersten kleinen Kämpfe um die heißbegehrte Milchbar los und das Gemotze ist ulkig, wenn einer nicht gleich die bekommt die er wollte. Beide haben komplett unterschiedliche Stimmen. Durch den Milchtritt mit den Vorderfüßen wird der Milchfluss angeregt. Anfangs gab es bei Nitha Biestmilch, die sogenannte Kolostralmilch. Mit ihrem hohen Eiweißgehalt ist sie eine sehr konzentrierte Energie und Nährstoffquelle. Sie schützt gegen Infektionen. Bei Nitha hat aber inzwischen der normale Milchfluss eingesetzt. Die zwei Wölfchen haben schon richtig gut zugenommen, unsere kleinen prallen Kobolde.
16.06.2026 (Tag 6.)
Nitha, macht alles von ganz alleine und blüht in ihrer Mutterrolle so richtig auf. Den Welpen geht es hervorragend. Die zwei haben schon ihr Geburtsgewicht verdoppelt. Die Zeit vergeht viel zu schnell. Sie können schon richtig quieken und robben durch die Wurfkiste um die Milchbar zu finden. Es ist was wunderbares diese kleinen Wunder so live zu sehen. Es ist immer wieder ein Ereignis!
Nitha bekommt täglich mehrmals Futter, damit sie genügend Energie und Milch für die zwei Wölfchen hat.
Sie verlässt mittlerweile schon regelmäßig freiwillig die Wurfkiste und holt sich auch ihre Kuscheleinheiten, ganz allein bei mir ab. Hört sie ein quieken ist sie sofort zur Stelle und guckt, was da los ist.
Nitha ist sowieso völlig tiefenentspannt. Sie schläft und schnarcht, während die Welpen schmatzend und schmausend an ihren Zitzen liegen. Die beiden kämpfen um die besten Plätze. An den hinteren Zitzen gibt es nun mal die meiste Milch. Also los, ran an den Speck…!!!
Wölfchen im Schlaraffenland
Die Zwei sind jetzt eine Woche alt.
Sie zählen die Tage nicht, sie wachsen in sie hinein.
Ihre Welt ist warm, weich und rund.
Ein echtes Schlaraffenland:
Milchduft in der Luft, leises Atmen,
Zeit ohne Eile.
Mama Nitha ist da.
Sie schaut nicht nur, sie weiß.
Ein Blick genügt, eine kleine Bewegung,
und die Zwei sind sicher, geborgen, richtig.
Nitha ist die Hüterin dieses kleinen Reiches.
Ruhig. Klar. Stark.
Sie lässt die Wölfchen wachsen,
ohne sie festzuhalten, genau so, wie es gute Mütter tun.
Und die Wölfchen?
Sie trinken, schlafen, träumen
und wachsen, als hätten sie es geplant.
Ihr Gewicht hat sich bereits verdoppelt.
Nicht hastig. Nicht zufällig.
Sondern entschlossen.
Man sagt, wenn ein Welpe so wächst,
dann hat er Vertrauen.
In die Welt. In ihre Mutter.
In sich selbst.
Die beiden sind noch winzig.
Aber sie tragen schon jetzt etwas Großes in sich:
Ruhe. Lebenskraft.
Und dieses leise Koboldlächeln,
das sagt:
Ich bin genau zur richtigen Zeit
am richtigen Ort. ✨
17.06.2026 Tag 7 (Anfang 2 Woche)
Unglaublich, schon eine Woche ist rum. Vor einer Woche haben wir uns langsam auf das Großereignis vorbereitet und in der Zwischenzeit haben die Minis beide ihr Geburtsgewicht verdoppelt! Nitha ist die Coole überhaupt. Sie hat einfach alles im Griff, ist parat, wenn die Wölfchen sie brauchen und liegt zwischendurch relaxed auf ihrem gewohnten Platz.
Waagschalenappell in der 1 Woche:
Unsere Babywaage kommt auch bei diesem Wurf in der Anfangszeit wieder zum Einsatz.
Orange 1475g, Grün 1325g,
Und man glaubt es kaum, damit geht die erste Woche der der beiden geht zu ENDE..
Man wartet so lange bis sie da sind und dann geht die Zeit so schnell vorbei.
Noch ein wenig Theorie gefällig?
Das Saugen an der Zitze wird „Leck saugen“ genannt. Die Welpen Zunge liegt eng an die Zitze angeschmiegt, wie eine Rinne. Sie drückt massierend die Milch aus! Anfangs, wenn der Welpe hungrig ist, beläuft sich die Zitzen massage auf ca. 20 kleine Druckbewegungen pro SEKUNDE. Hat der Welpe einen gewissen Sättigungsgrad erreicht, wird er langsamer. Das Saugen ist mit dem Milchtritt der Vorderbeine als Massage der Milchdrüsen verbunden. Dies ist wieder ein Beispiel für die absolute Vollkommenheit der Natur!
Ab dem 10.-18. Tag beginnen die Sinne des Welpen zu erwachen. Die ersten Welpen werden ihre Augen und Ohren öffnen. Damit sind sie in einer „Übergangsphase“, die die Vorbereitung für das künftige Sozialleben unserer Mäuse darstellt! Sie sind dann in der Lage, ihre Umwelt aktiv zu entdecken. Oh, wie spannend!!! Ab dem 17. Tag ist aber erst wirkliches Hören, Sehen und Riechen möglich!
Schmatzen, schluckendes Gurgeln, gefüllte Bäuche. Wirklich!!! Da wird mit den Vorderfüßen Milchtritt gemacht, um die Produktion noch zu erhöhen. Die Zitze wird in kräftigen Bewegungen in die Länge gezogen.
Dabei wird gezupft, geschluckt, gedrängelt, geschoben, genuckelt, eingeschlafen, wieder aufgewacht, um den besten Platz gekämpft,…und Nitha? Die hechelt. Für sie ist es manchmal sichtlich anstrengend im Dienste ihrer Brut. Aber sie trägt es trotzdem mit absoluter Gelassenheit!
18.06.2026 (Tag 8)
Die Welpen sind ganz schön schwer geworden. Sie nehmen schön zu und sind alle sehr zufrieden.
Ich bin schon auf die nächste Woche gespannt, evtl. gehen da bei Ash oder Luna die Augen schon auf, sie werden mobiler und ihren Wirkungskreis erweitern sich. Die Augen der Welpen bereiten sich vor, sich zu öffnen. Die Ohren sind auch sichtbar dabei, sich zu verändern. Sie sind jetzt mal vorne, oder nach hinten geklappt. Damit beginnt für sie ein großer Schritt ins große Theater Außenwelt. Das wird jetzt auch mal Zeit. Damit sie endlich mit uns in Kontakt treten können. Und wir mit ihnen! Im Moment beschäftigen sie sich ja vornehmlich mit Schlafen und Trinken. Und Quackeln, wenn man sie anfasst. Die kleinen und die großen Geschäfte gehen übrigens in der Zwischenzeit ohne die Stimulation von Mama ab.
19.06.2026 (Tag 9)
Schön zu sehen ist, das man schon Unterschiede bemerken kann. Das betrifft jetzt schon verschiedene Verhaltensweisen der Kleinen. Sie sind zielstrebig, neugierig und immer zufrieden. Ich bin schon sehr gespannt wie die Entwicklung der beiden kleinen Wölfchen weiter geht. Heute Morgen haben wir wieder etwas entdeckt, Ash versucht schon zu laufen, wackelig, aber ein zwei Schritte gehen schon. Es ist nicht zu fassen, die kleine
zweier Bande ist anscheinend sehr frühreif. Das ist zwar sehr schön aber dann können wir uns auf Aktion gefasst machen? Und unsere kleine Luna versucht sich im knurren, das ist zu süß! Es geht mit Riesenschritten voran, ihr werdet mit jedem Tag süßer!!!! Sobald die beiden ihre Augen geöffnet haben, werden wir die Kleinen das 1.Mal mit „Welpan“ entwurmen, das wird ca. Ende kommender Woche sein.
20.06.2026 (Tag 10)
Nicht viel Neues im Lorcheborn, außer dass man den kleinen Wölfchen beim Wachsen zugucken kann und die Augen nicht mehr ganz so zugeschweißt aussehen. Sie sind kleine pralle Kugeln geworden, immer hungrig, immer auf der Suche nach Nithas Zitzen. Nitha geht es wunderbar. Sie huscht auch nicht mehr so hektisch in die Wurfkiste, sobald ein Welpe weint. Die Ablösung voneinander geht mit leisen Schritten.
Täglich können wir Fortschritte bei den Kleinen feststellen. Die ersten Gehversuche, witzig zuzuschauen, wie sie durch die Wurfkiste schwanken. Manchmal rutschen sie auch auf dem Bauch, oder nehmen schon oft die Hinterbeine bewusst dazu. Und Bellen funktioniert ebenfalls schon ganz gut..
21.06.2026 (Tag 11)
Premiere: die beiden haben einen Spalt die Augen auf. Beide blinzeln in die Welt!☺️
Die Welpen wachsen und gedeihen und die zwei bereiten sich darauf vor, die Welt sehend zu entdecken. Ein großer Schritt für die Wölfchen. Richtig gucken können sie allerdings erst mit ca.2- 3 Wochen. Die Zwerge drücken sich immer wieder in der Hinterhand hoch und versuchen, wackelnd und wankend ein paar Schritte zu gehen. Sobald Mama Nitha die Wurfkiste betritt und sich hinlegt, wird sie von dem hungrigen zweier Gespann regelrecht überfallen. Haben sich ihre kleinen Bäuchlein wieder zu prallen runden Kugeln gefüllt, schlafen sie entweder an ihrer Zitze ein oder fallen einfach von dieser ab in die stabile Seitenlage. Es wird noch mal das Mäulchen geleckt und anschließend wieder tief und fest geschlafen. Rund – kugelrund, satt und gesund unsere Zweier-Bande. Und unsere kleine Luna versucht sich im Wölfchengeheul, das hört sich so süß an!
Aber im Moment macht uns auch allen die Hitze zu schaffen, auch den kleinen Wölfchen.
22.06.2026 (Tag 12)
Und am Mittwoch wird die 1. Wurmkur fällig. Auf die verdutzten Gesichtchen bin ich schon jetzt gespannt …..
Schon von der Geburt an können die kleinen Racker mit Würmern infiziert sein. Dies gefährdet nicht nur akut die Gesundheit, sondern kann sogar das Wachstum einiger Organe negativ beeinflussen und das Immunsystem schwächen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Hundewelpen so früh wie möglich und regelmäßig zu entwurmen.
Die meisten Hündinnen tragen verkapselte Rundwurmlarven oder Spulwurmlarven in sich, die während der hormonelle Veränderung des Körpers in das Muttertier gelangen. Dort können sie die in der Gebärmutter befindlichen Hundeembryos infizieren. Deshalb wichtig immer Entwurmen!
Es ist auch ruhiger geworden. Die Zusammensetzung der Milch hat sich verändert. Die kleinen Wölfchen schlafen mehr, sind länger satt. Nitha liegt schon einige Tage zwischendurch außerhalb der Wurfkiste und geht mit mir für ein Stündchen in den Hof. Und sie rennt nicht mehr beim kleinsten Geräusch hinein, sondern kennt die verschiedenen Grunz- und Quiek Töne ihrer Kleinen. Sie beruhigen sich schnell von alleine. Anscheinend kann man ihnen das schon zumuten. Hier setzt jetzt schon die Erziehung von Mama ein!
Wiegeappel am 22.06.2026: haben unsere zwei Wölfchen Luna 1840g und Ash 1865g gewogen!😅
23.06.2026 (Tag 13)
Die Öffnung der Augen von den beiden schreitet voran. Inzwischen hat jeder von ihnen die Augen ganz auf und schaut munter in die Welt. Was für kleine Schönheiten! Die Augen haben noch einen milchig, bläulichen Glanz. Der verschwindet in 1-2 Wochen. Wie Nitha entscheidet, wann sie den Kleinen nachgibt und wann nicht, bleibt mir verborgen. Sie hört genau die unterschiedlichen Bedürfnisse heraus. Ich höre Geschrei und habe den Impuls zu reagieren. Ich bleibe ein unbedeutender Handlanger. (Shuttleservice) Meine inneren Impulse sind nicht mehr naturgemäß. Nitha und auch Rani unsere andere Hündin entscheiden intuitiv und richtig. Manchmal höre ich die Kleinen nachts weinen. Sie wirft einen Blick in die Wurfkiste. Ich denke, „geh doch und beruhige das kleine Geschrei, damit wir (ich) weiterschlafen können.“ Aber sie wendet sich ab und tatsächlich die Kleinen beruhigen sich schnell. Wonach sie urteilt? Sicher komplett anders als wir Menschen. Sie weicht der Dominanz der gleichzeitig um sie tobenden kleinen Wunder niemals, setzt Grenzen. Sie zeigt sich liebevoll und gütig, dominant und klar. Da kann ich mir jedes mal vieles abschauen – und lernen. Der Hund kennt keine Bosheit, kein Nachtragen, keine Falschheit. Er ist authentisch und stetig wieder offen und neu. Für Nitha ist in jedem Moment jedes ihrer Babys ein vollständiger Hund, den es zu erziehen gilt. Ohne Niedlichkeitsanspruch.😉
Und die Welt hat begonnen, ihr Gesicht zu zeigen.
Ihre Augen sind offen, noch ein wenig staunend,
noch weich und vorsichtig, aber voller Leben.
Sie schauen nicht einfach nur.
Sie nehmen wahr.
Mama ist immer da.
Behütend. Ruhig.
Mit dieser stillen Selbstverständlichkeit, die sagt:
Du darfst alles entdecken, ich passe auf.
Und wie sie aufpasst.
Ihre kleine Welt wird langsam größer.
Die Wölfchen robben nicht mehr nur, sie probieren zu laufen.
Noch wackelig, noch unbeholfen, aber mit Entschlossenheit.
Fallen gehört dazu.
Aufstehen auch.
Die Milch fließt weiter, wie aus einem goldenen Brunnen.
Warm, reichlich, genau richtig.
Und sie nehmen zu, täglich 100 Gramm mehr,
als hätten ihre kleinen Körper beschlossen:
Ich wachse jetzt.
Und dann ist da etwas Neues.
Ein leises, aber deutliches Zeichen:
Wenn ihnen etwas nicht passt, knurren sie.
Nicht aus Angst.
Nicht aus Unsicherheit.
Sondern aus Haltung.
Ein kleines Knurren, das sagt:
Das bin ich. Und das will ich nicht.
Zwei Wochen alt und schon mit einer Stimme.
Die Wölfchen leben weiterhin im Schlaraffenland.
Doch man merkt: Sie sind dabei,
ihr eigenes kleines Königreich zu formen.
Still. Wachsam. Und mit einem Koboldherz,
das langsam laut wird!😏
24.06.2026 (Tag 14)
Die kleinen Wölfchen werden immer mobiler und nehmen kräftig zu. Z.B. beträgt das Gewicht von heute im durchschnitt bereits sagenhafte 1900 g. Auch nehmen die Pisi Pfützen schon beträchtliche Ausmaße an.
Wenn es Nitha nicht schafft rechtzeitig zur Stelle zu sein, kann man auf den Unterlagen die ganze Bescherung sehen. Noch ist der Haupt Aufenthaltsort des Duos die Wurfkiste. Es dauert aber nicht mehr lange, dann werden sie alles was geht unsicher machen. Den beiden geht´s prima, sie wachsen und gedeihen und die Aufgaben wachsen ebenfalls. Knuddeln, Schmusen und einfach nur ansehen ist soooo schön, einfach unverzichtbar. Die Zeit ist so schnell wieder vorbei. Die Tage sind lang, aber viel zu kurz, um nur neben der Wurfkiste zu sitzen. Ach, könnte ich den ganzen Tag hier sein und einfach nur diese Vollkommenheit betrachten. Sie wachsen, man merkt es nicht nur an ihrem Gewicht, sondern auch dass die obligatorische Waage zum Wiegen, die zack zu klein ist. Die Welpen können noch nicht gut sehen. Sie reagieren vor allem mit der Nase aber auch schon etwas mit den Ohren. Ich habe mich z.B. heute Vormittag an die Wurfkiste gesetzt und zu den Minis gesprochen. Beide hoben sofort den Kopf und kamen zu mir angewackelt und folgten dem Geräusch und bellten naja Wufften. Dann betrat Nitha die Wurfkiste. Sogleich standen alle auf. Orange hob den Kopf und roch. Recht zielsicher liefen beide los, auf der Suche nach der Mami, aber mit absoluter Sicherheit, dass sie dort irgendwo ist. Am späten Nachmittag gab es dann die erste Wurmkur. Das Zeug muss wirklich ekelig schmecken, das merken wir immer wieder und zwei Wochen alte Welpen können ganz schön weit spucken! Unsere Welpen werden entwurmt mit Welpan.
25.06.2026 (Tag 15) Anfang der 3 Woche
Aber heute Morgen hat Nitha wirklich den Vogel abgeschossen: Das kleine Gequickel und Gequackel war mal wieder aktiv. Oh Mann, gääähn, so früh am morgen. Können die auch mal ausschlafen? Nitha also langsam ran an die Wurfkiste mit einem Blick. „Oh, die Kinder müsste ich mal saubermachen. Aber trinken lassen? Neeee, kein Bock!!!“ Vorderfüße also rein in die Kiste, den Hintern lieber draußen geparkt. So ist man auf der sicheren Seite, dass man schnell wieder entkommt, dachte sie sich wohl. Wenn die Kleinen die Mama aber nur erahnen, geht der Radau erst richtig los. Ich würde es gerne das kleine Freudengeschrei nennen. Die Kleinen aber auch nicht doof, nebst genanntem Freudengeschrei, haben sich sogleich nach den schwebenden Zitzen geschnappt. Und so stand sie da bestimmt eine Minute mit zwei, fast schwebend baumelnden Kindern an der Milchleiste. Was die erst mal haben, geben sie freiwillig nicht wieder her!!! Im Prinzip könnten sie sich so, wie Tarzan, über die Wurfboxschwelle hangeln… Aber so weit sind wir glücklicherweise noch nicht! Und hoffentlich erzählt es Ihnen auch keiner so bald! Letztendlich hat sich Nitha dann doch breitschlagen lassen und die beiden mit Milch bedient. Und schwupp, war gesegnete Ruhe im Karton!!!
26.06.2026 (Tag 16)
Viel Neues aus dem Lorcheborn ….heute! Applaus: ist Luna aus der Wurfkiste geklettert.
Sie macht sich selbstständig und schwupp, raus aus der Kiste …Sie ist die ganz Coole, immer relaxed und auf der Suche nach einem geeigneten Schlafplätzchen. Ja, die Entwicklung der Kleinen schreitet mit Siebenmeilenstiefeln voran. Seit gestern versuchen beide auf ihren 4 Beinen zu laufen. Das erfordert noch große Anstrengung und Konzentration. Sich langsam rutschend über den Boden zu bewegen, wird nun durch andere Bewegungsabläufe ersetzt. Im Moment sieht es mehr nach Torkeln aus. Außerdem haben wir schon einen kleinen Spielansatz gesehen. Es wurde unbeholfen in die Schnauze des anderen gebissen … naja, gelutscht. Die Ohren unserer Kleinen klappen jetzt nach vorne. Sie möchten wohl hören, was um sie herum vor sich geht. Die Ohreingänge sind aber noch zu. Aber … ihre Augen blinzeln bereits in die Welt. Die Augen sind offen und trotzdem meistens schlafend zu…Kann es sein? Sind wir tatsächlich schon in der 3. Lebenswoche angekommen? Unglaublich. Unmöglich. Unwiederbringliche Momente gehen und neue kommen mit ihr. Also wieder eine Woche schneller von uns weg und im Galopp in Eure Nähe…!
27.06.2026 (Tag 17)
Die Zeit vergeht wie im Flug. Es wird uns nicht langweilig. Am Anfang der dritten Woche haben sich die beiden Wölfchen rasant entwickelt. Beide haben ihr Gewicht mehr als verdreifacht. Sie haben die Augen geöffnet und suchen schon Kontakt zu uns. Alles wird nun angeknabbert und beleckt. Das laufen wurde schon fleißig geübt und wird immer sicherer. Kratzen, Bellen und Knurren und dabei vor Selbstüberschätzung umfallen sieht einfach zu drollig aus. Der Kampf um den besten Platz an der Milchbar wird auch immer heftiger. Nitha erträgt alles mit großer Ruhe. Da habe ich richtig großen Respekt vor ihr. Die Wölfchen wurden diese Woche am Mittwoch entwurmt, die Wurmkur Welpan wurde sehr gut vertragen. Am Wochenende wird der Welpenspielplatz im Außengelände aufgebaut. Nach und nach werden dort auch die verschiedensten Spielgeräte für die Kleinen Einzug halten, damit am Tag X alles fertig ist.
28.06.2026 (Tag 18)
Nach dem Milchbarbesuch ist jetzt auch eine kleine Bewegungsrunde drin. Manchmal rutschen sie nach dem futtern einfach nur nach hinten weg und schlafen. Aber ansonsten zupfen die Wölfchen mal kurz an dem, was sie so vor der Nase haben und sind dann eine halbe Stunde mit der Wahl ihres Schlafplatzes beschäftigt. Da wird sich hingelegt, aufgestanden, über die Schwester oder den Bruder getrampelt, sich übereinander geworfen und zu guter Letzt, liegen sie meist auf ihrer Kuschelmatte herum, genau wie jetzt.
….das Gequieke wird weniger. Dafür wird jetzt mehr „gemurmelt“. Ab und zu kommt auch mal ein „Wau“ zu einem oder anderen. Total witzig so ein „Wau“ von so einem Stimmchen bzw. von so einem Miniwauzi. Hören können die kleinen Wölfchen jetzt auch. Sie reagieren auf Geräusche von Küsschen, klatschen, schnipsen. Die Ohren bewegen sich, vor, zurück, vor, zurück. Das Duo ist sichtlich interessiert. „Was los? Haben wir etwas verpasst?“ Die ersten Besucher der beiden waren unsere Tochter, unser Sohn und unsere Enkelin sie wurden am Anfang von Nitha„ auf Abstand“ geschmust. Steht für sie die Welpen Tauglichkeit der Besucher fest, steht dem Ohhh, dem Ahh, dem Krabbeln um die Wurfkiste, dem Streicheln und Liebkosen der beiden Wölfchen nichts mehr im Wege. Ja auch unsere Tochter und Sohn werden inspiziert. Wobei wir dies ganz behutsam und langsam steigern. Saubere Kleidung, keine Schuhe und die Benutzung von Desinfektionsmittel sind noch immer ein muss.
Und wir sind jetzt in der dritten Woche.
Wir hatten schon Besucher.
Die haben gestaunt, gelächelt
und uns sogar Geschenke mitgebracht.
Wir wissen noch nicht genau, was man damit macht,
aber sie rochen interessant und fühlten sich wichtig an.
Unsere Tatzen an unseren Beinchen können wir jetzt richtig benutzen.
Nicht nur tapsen, wir können rennen!
Na gut… rennen im Welpen Tempo.
Kurz, wackelig, mit Schwung und manchmal mit Bauchlandung.
Wir knurren schon ganz ordentlich. Und ja…
die ersten Belllaute klappen auch.
Klingen noch etwas überraschend für uns selbst übrigens auch.
Mama Nitha ist lieb. Sehr lieb. Aber ganz ehrlich:
dieses ständige Waschen geht langsam auf die Nerven.
Man will doch auch mal ein bisschen Chaos behalten, oder?
Neulich mussten wir etwas Neues probieren:
Wurmsirup. Sagen wir so: Wir haben ihn geschluckt.
Begeistert waren wir nicht. Aber wir sind tapfer.
(Und habe danach demonstrativ gespuckt.)
Zum Glück gibt es etwas viel Besseres: Mamas Milch.
Die ist warm, gut und davon gibt es in Hülle und Fülle.
Ein echtes Schlaraffenland eben.
Und wir sind mittendrin,
Wir wachsen, Wir werden lauter.
Wir haben eine Meinung.
Und irgendwo tief in uns kichert ein kleiner Kobold und sagt:
Das hier wird noch spannend.🙃
29.06.2026 (Tag 19)
Oftmals klingt es aus der Wurfkiste ein bisschen wie im Meerschweinchen Stall.
Gerade, wo ich hier sitze und schreibe, singt Herr Ash eine kleine Arie in den höchsten Tönen, er hat seine geliebte Zitze verloren. Sie scheinen jetzt auch mehr zu pinkeln, man kann es an den Handtüchern bzw. der Bettwäsche erkennen. Aber Nitha, als perfekte Hausfrau und Mutter, hängt alles dran, das weiterhin zu erledigen! Die kleinen Wölfchen liegen nun wie Rollmöpse in der Wurfkiste verteilt. Nitha hat sich dort verzogen und liegt nun hinter unserem Bett. Sie will jetzt nicht mehr ständig in der Wurfkiste sein. Sie beobachtet in aller Ruhe, lässt sich aber von einzelnem Gequackel nicht mehr überzeugen. Sie verbringt zwar immer noch viel Zeit mit Stillen und der Reinigung und Massage der Welpen, öffnet ihre Milchbar aber nur zu gegebenem Anlass. Auch hier beweist sie mal wieder Ruhe. Was wann dran ist, woher weiß sie das nur? Also eins ist klar: So ein Hund wird eindeutig nicht so von Emotionen geleitet, wie ein Mensch! SIE entscheidet, wann gestillt wird! Sie zeigt mir immer wieder, dass nicht nur sie mir vertraut, sondern auch ich ihr vertrauen kann!
30.06.2026 (Tag 20)
Luna und Ash werden jetzt von mir jeden morgen einzeln aus der Wurfkiste geholt, ich streichele sie, spiele mit ihnen und sie reagieren mit Offenheit, Nähe und Neugierde. Sie haben sich inzwischen zu wunderschönen kleinen, runden Knutschkugeln entwickelt. Ich habe die Wurfkiste geöffnet. Ein Paradies für Fortgeschrittene. Freies Pinkeln und freie Häufchen mit viiiel mehr Platz. Und jede Menge Abenteuer, schon so, dass man den Heimweg nicht mehr findet, aber auch das hatten die Wölfchen schnell heraus, wie wenn man denn möchte, in die Wurfkiste zurück kommt. Zwei süße trampelnde, strampelnde, wühlende und saugende, nimmersatte Welpen. An dieser Stelle muss ich es auch einfach noch mal los werden. Wir haben die beste Hunde Mama von der Welt!!!!!!
Danke liebe Nitha?
Unsere Nächte sind leise und gefüllt von Wohlbefinden, von ruhigem Saugen und Schmatzen. Nithas Milchbar hat noch reichlich und genug für zwei hungrige Mäuler zu bieten. Trotzdem werde ich ab Ende der Woche auch zusätzlich morgens schon mal zufüttern.
01.07.2026 (Tag 21)
Nach jedem Säugen sind die kleinen Süßen bisher in den Tiefschlaf gefallen, oft noch mit der Zitze im Mäulchen. Das wird jetzt gerade anders. Dem Trinken folgt eine kleine Spielphase in der sich die Minis gegenseitig überfallen, sich gegenseitig das Mäulchen ablecken und sich so regelrecht über das Schnäuzchen kennen lernen und begreifen. 90 % des Tages schläft so ein Welpe, 8 % verbringt er an der Milchbar und die restlichen 2 % sind unsere Wollknäuele auf der Suche nach dem geeigneten Schlafplatz. OK, nicht immer, aber heute morgen war es so. Ansonsten geht die Entwicklung jetzt in Siebenmeilenstiefeln voran. Die Zwerge sind bereits meistens auf den Beinen unterwegs. Da wird nicht mehr gerutscht und gerobbt. Nein! Original gelaufen. Zwar wackelig, aber trotzdem viel zielstrebiger und schneller. Sie laufen auch nicht nur immer an der Wand lang, sondern nehmen dann doch schon den direkten Weg. Zugenommen wird auch fleißig, beide haben gerade gestern die 2600 g erreicht. In den Wochen 4 bis 7 spricht man dann von der Prägungsphase.
Die Prägungsphase: Der Vorgang der Prägung beschreibt den Lernvorgang des Welpen, innerhalb der 4. bis zur 8. Woche. Endlich kann der Welpe seine Augen, Nase und Ohren ganz zum Einsatz bringen, denn sie sind nun voll entwickelt. Er sieht aber nur mit eingeschränktem Farbspektrum. Die Eindrücke, die ein Welpe in dieser Phase von seiner Umgebung gewinnt, dienen als Grundlage für seine weitere Persönlichkeitsentwicklung.
Hierzu gehört: Kontakt zur Außenwelt, Annäherung von Hund und Mensch, Spiel, gemeinsame Fütterung im Rudel. Optische, akustische und haptische Reize werden aufgenommen und verarbeitet. Jetzt funktionieren die Augen, die Ohren sowie die Nase bereits vollständig und der Welpe lernt, die verschiedenen Eindrücke einzuordnen. Er macht die ersten nennenswerten Lebenserfahrungen, indem er beispielsweise in kleinen Raufereien mit den Wurfgeschwistern seine soziale Stellung austestet. Diese Phase ist besonders wichtig für das spätere soziale Verhalten des Hundes.
Die Prägungsphase „prägt“ die Persönlichkeit eines Hundes.
Hat er jetzt kaum soziale Kontakte bzw. soziale Interaktionen, so führt das zu Problemen, die man zu einem späteren Zeitpunkt nie wieder richtig nachholen kann!
02.07.2026 (Tag 22) Anfang 4 Woche
Die erste Wurmkur haben sie am 24.06 gemeistert. Weil jetzt Stabilität und Normalität einsetzten darf! Nitha ist inzwischen total cool. Ich hole die Wölfchen morgens heraus und kuschele mit ihnen auf meinen Schoß. Ich werde sie jetzt mit ganzem Herzen auf uns Menschen prägen und am Alltag teilhaben lassen. Kleine Knutschkugeln, die größtes Vertrauen zum Menschen haben werden. Offen und entspannt. Ich bin sooo verliebt in die süßen Schätze. Beide suchen schon Kontakt zu mir, um zu kuscheln oder zu spielen. Sie sind so offen und neugierig. Bereit zu entdecken und zu fühlen. Die große weite Welt wartet. Ich tue mit vollem Herzen mein Bestes, um ihnen den optimalen Start zu schenken! Jetzt nach 3 Wochen Stillzeit zeigt sich doch, wie anstrengend es für Nitha alles ist und war. Sie hat ordentlich Fell verloren aber ihr Allgemeinzustand ist sehr gut. So haben Nachts die Wölfchen außerhalb der Wurfkiste geschlafen. Inzwischen schauen beide fröhlich lächelnd mit beiden Augen in die Welt und tapsen torkelnd durch ihr neues Gehege. Die meiste Zeit verbringen wir jetzt im Welpen Kisten Vorplatz. Man könnte wirklich den ganzen Tag nur bei den beiden hocken und zugucken! Nitha hat einen echt anstrengenden Job. Sie hat ein riesiges Gesäuge, eine monströse Milchbar, die sich immer sehr schnell wieder füllt. Was Nitha so ganz selbstverständlich mit einer Wahnsinns Geduld über sich ergehen lässt ist schon enorm.
03.07.2026 (Tag 23)
Es ist Leben in der Bude: Bei jedem kleinsten Geräusch, schnellen die Köpfchen in die Höhe und es wird eifrig Richtung Eingang vom Gehege getippelt, könnte ja auch sein, dass man was verpasst. Die Welpen sind jetzt viel stabiler auf ihren vier Beinen unterwegs. Die „Wackel-Dackel-Zeit“ scheint vorbei zu sein. Inzwischen finden wir viel mehr Pipi und Häufchen, letzteres wird im Moment noch als Leckerchen von Nitha weggeputzt. Sobald die Welpen aber ihre Essgewohnheiten weiter ändern und 2 x täglich zugefüttert werden und dem zufolge weniger Milch zu sich nehmen, wird sich das schnell ändern… Meine 2 Wölfchen sind ein sehr entspannter Wurf. Alles läuft fast von alleine. Mit dem zunehmenden Wachstum der Babys und deren steigenden Fähigkeiten wächst auch der Welpen Auslauf. Die Vorderfront der Wurfkiste wird jetzt voll mit genutzt, so ist es nun eine große Wurfkiste ohne Trennung, welche auch schon komplett erobert wurde. Die Knirpse schlafen überall verteilt und meine Unterlagen zum Pipi machen werden eifrig benutzt. (Zufallstreffer)?.Alle entwickeln sich rasant und zeigen immer mehr eigene Eigenschaften.
04.07.2026 (Tag 24)
Es wurde fleißig das sichere laufen trainiert sie sind jetzt schon richtig schnell unterwegs. Es wird jetzt auch schon mal die Mama oder Ash oder Luna angehüpft und an den Ohren gezogen. Die Zähne sind auch schon durchgebrochen. Also werden diese auch mit benutzt! Dann fängt der gebissene auch schon mal an zu quietschen (man zieht erst mal fester!). Das fressen aus dem Futterring wurde auch geübt, darauf haben sie aber noch keine Lust da bei Mama noch genug Milch fließt.😄 Gestern Abend haben wir angefangen sie von Hand mit Tatar an zufüttern, was aber völlig problemlos geklappt hat.( Meine Finger waren sehr gefährdet.) Fleisch ist halt verlockend! Beide hatten keinerlei Verdauungsprobleme und waren sofort mit Begeisterung dabei. Wir sind absolut begeistert von diesen tollen Welpen. Wir finden sie total klasse und haben jetzt tägliches Welpen Kino, es macht einfach so viel Spaß zu sehen, wie sie ihre neue kleine Welt entdecken und kennenlernen.
So ist Fräulein Orange Luna nicht satt zu bekommen und an der Zitze wie auch bei der abendlichen Fütterung mit Tatar völlig aus dem Häuschen und setzt sich durch „Hallo! Jetzt komme ich“. Sie ist eine aufgeweckte neugierige Dame und bei ihr war der Spieltrieb als erstes geweckt. Wenn man ein Bellen oder Knurren hört, dann meist von ihr. Hat man sie auf dem Arm kuschelt sie wie eine große die Süße.
Herrn Grün Ash spürt man gar nicht, er ist mit allem zufrieden und soo lieb! Er hat mich heute Morgen überrascht. Er erkundet die Welt und nimmt sich aber auch seine Auszeiten ein kleiner einfühlsamer Bub. Neugierig, aber nicht zu vorlaut er bleibt gerne im Hintergrund oder kuschelt mit voller Hingabe. Als ich nach dem Morgenfrühstück an die Wurfkiste gekommen bin und wie immer "Babys" gerufen habe, kam er unvermittelt so schnell es ihm schon möglich ist auf den kurzen Beinchen auf mich zu geflitzt! (es war bestimmt ein Zufall) der kleine Schmuser.
Bin gespannt, wie sie sich in den nächsten Wochen noch weiter entwickeln.
Wir sind jetzt vier Wochen alt und uns geht es prächtig.
So richtig prächtig. Wir sind neugierig,
alles will entdeckt, beschnuppert und am liebsten gleich ausprobiert werden.
Milch gibt es immer noch genug.
Sehr viel sogar. Ein echtes Schlaraffenland,
und wir wissen das zu schätzen.
Wir wohnen in einer wundervollen Villa.
Sehr exklusiv.
Die Zieh Mutti wechselt jeden Tag die Decken,
und wir helfen dabei so gut wir können: ziehen, zerren, drauf herum turnen, alles neu dekorieren.
Ohne uns wäre das hier ja viel zu ordentlich. Manchmal dürfen wir außerhalb der Villa sein.
Das ist spannend. Da ist die Welt größer und riecht nach Abenteuern. Unsere Milch…
nun ja… die müssen wir uns manchmal erbetteln.
Unverschämtheit.
Aber unsere Zieh Mutti hat uns etwas Neues vor die Nase gestellt:
FLEISCH. Und wir sagen euch:
Das schmeckt. So richtig.
Da ist Zukunft drin.
Wir gehen jetzt auch über unsere Landesgrenzen hinaus.
Dort gibt es Spielsachen, die das Herz begehren
und die Zähne fordern.
Ein Paradies. Vier Wochen alt.
Wir glauben,
unser Leben ist ziemlich perfekt.😇
05.07.2026 (Tag 26)
Die Welpen verändern sich, sie beginnen Kontakt mit uns aufzunehmen. Sie wedeln mit den Schwänzchen. Sie tippeln auf uns zu. Süße Mäuse mit offenem Herzen. Beide haben nun die 3 kg überschritten, durch das sie jetzt zugefüttert werden nehmen die Süßen nun etwas schneller zu. Heute haben wir das wunderschöne Wetter genutzt. Der Welpen Spielplatz im Außenbereich wurde von den Minis schon gestern 1 x kurz in Augenschein genommen, aber heute dann so richtig inspiziert. Der Welpen Auslauf ist genau richtig für den Bewegungsdrang der Wölfchen. Langsam werden sie groß! Der Durchbruch des Milchzahngebisses beginnt mit der dritten Lebenswoche. Dabei sind zunächst nur die Eckzähne zu sehen. Langsam sind die Welpen in der Lage, sich fortzubewegen und die Welt um sich herum wahrzunehmen. Ab Woche vier treten nun auch die Schneidezähne durch. Die Wölfchen beginnen nun an Dingen zu knabbern und spielerisches Beiß verhalten an den Tag zu legen. wir beginnen nun damit, die Welpen langsam von der Milchaufnahme zu entwöhnen. Dazu wird ihnen mehrmals am Tag Beifutter angeboten, das püriert oder eingeweicht wurde. Langsam gewöhnen sie sich daran, festes Futter zu sich zu nehmen und ihre Mama in Ruhe zu lassen. In der fünften Woche treten auch die Backenzähne an die Oberfläche. Ungefähr ab der sechsten Woche sollten die Welpen aufhören, bei der Mutter zu saugen. Zum einen sind sie alt genug, um feste Nahrung zu sich zu nehmen. Zum anderen ist das Milchzahngebiss nun mitunter voll entwickelt. Die angegebenen Zeitpunkte des Zahndurchbruchs variieren natürlich stark je nach Hunderasse und Größe. Spätestens in der achten Woche sollten die Welpen komplett entwöhnt sein. Zu jedem späteren Zeitpunkt bereiten Saugversuche der Hündin deutliche Schmerzen.
06.07.2026 (Tag 26)
Sie fangen jetzt an miteinander so richtig zu spielen. Die ersten Hunde typischen Kommunikationssignale werden gezeigt: Schwanz wedeln, Spiel auffordern, blinzeln, sich gegenseitig beim Spiel in den Kopf beißen, gähnen, die Ohren stellen,… auf Geräusche wird sofort reagiert und geschaut, wo sie herkommen. Sie sind wach und bereit, sich und die Welt um sich herum kennenzulernen. Es ist unglaublich, wie schnell die Entwicklung der Welpen voranschreitet. Jeden Tag sind sie ganz anders und neu. Jeden Tag können sie mehr und werden wilder und zugewandter. Eine Entwicklung in Siebenmeilenstiefeln. Als Lernschwerpunkte üben sie im Moment das Miteinander, gefährlich zu knurren und zu bellen, miteinander zu spielen und kleine Kämpfchen auszutragen. Sie üben das gemeinsame fressen am Ring und saugen gemeinsam Nitha aus…!!! Zu uns sind die Welpen jetzt sehr zugewandt und neugierig. Sie laufen auf uns zu, beißen in alles und legen sich zum Schlafen und Schmusen selbstständig auf den Schoss. Kleine, völlig offene, unbedarfte Seelen, bereit dem großen Leben zu begegnen….!!! Sie fressen gut und viel. Nitha ist immer noch das perfekte Hausmütterchen. Trotz Zufütterung der Welpen reinigt sie das Gehege immer noch hier und da und sie säugt ihr Duo nach wie vor. Ihr Gesäuge ist sehr groß und gut gefüllt. Ansonsten herrscht jetzt reges Treiben in der Wurfkiste und auch draußen. Sind die Kleinen wach, laufen sie umher. Quackeln, bellen, freuen sich über ihre neu entwickelte Reife. Sie wollen etwas erleben. Ebenso schnell fallen sie aber plötzlich um und machen ein gesegnetes Schläfchen…um erneut aufzuwachen und nach Mama zu rufen und herumzutollen, Mama eilt meistens sofort heran. Jetzt nach 4 Wochen Stillzeit zeigt sich doch, wie anstrengend für Nitha alles ist und war. Sie hat ordentlich Fell verloren aber ihr Allgemeinzustand ist sehr gut. Nitha startet auch schon die ersten Spielversuche mit ihrer Bande, einfach zu schön, dabei zuzuschauen.
07.07.2026 (Tag 27)
Gestartet wurde unser Tag wieder mit der Grundreinigung der Welpenkiste. Die beiden Wölfchen schlafen seit ein paar Tagen auch außerhalb ihrer Wurfkiste. Die Unterlage wird gut angenommen, kleine feste „Kackas“ und Pfützchen wurden dort über Nacht hinterlassen. Jetzt geht es ab im Lorcheborn. Plötzlich sind beide wild und aufgewacht. Sie toben, sie spielen, sie beißen. Sie kommen angeflitzt, sobald wir den Raum betreten. Sie riechen, hören und erkennen uns. Alle reagieren sofort auf Geräusche und Worte. Sie wollen alle gleichzeitig auf den Schoß und in unsere Nähe. Ein wildes Duo ungelenker kleiner Hundebabys. Sie sind so voller Lebensfreude und Offenheit, dass es nur das Herz berühren kann. Das sind soo wundervolle Momente. Das Leben zeigt sich pur, einfach und frei. Unsere Kleinen sehen im Moment aus wie kleine weiße Steiff-Tierchen. Nicht nur von der Größe, sondern besonders auch von der Fellanlage her und wie sie auf ihren dicken Popos sitzen. Das Fell ist bei allen ordentlich gewachsen und auch die breiteren Halsbänder verschwinden schon darunter.
08.07.2026 (Tag 28)
Zeit zum Welpen knuddeln. Aber unsere Welpen mögen nicht nur Knuddeln, manchmal sind sie schon richtige Rabauken. Sie spielen untereinander schon mit vollem Einsatz. So lernen sie auf natürliche Art, ihre Zähnchen unter Kontrolle zu halten. Wenn einer zu fest zubeißt, dann folgen Konsequenzen. Das Geschwister Wölfchen beendet mit einem Jaulen das Spiel. Und wenn an der Milchbar der Welpe zu grob ist, dann verwehrt ihnen Nitha den Zugang. So lernen die Welpen, dass sie vorsichtig sein müssen. Im Spiel mit Menschen ist für die Wölfchen besondere Vorsicht geboten, denn unsere Haut ist leichter verletzbar als die Haut Ihres Geschwisterchens. Diese ist zusätzlich mit Fell geschützt. Deshalb sind Spiele unter Hunden oft gröber und werden nicht so schnell abgebrochen. Man spricht dabei von Beißhemmung, ein Verhalten, dass dafür sorgt, dass es nicht zu ernsthaften Bissverletzungen kommt. Der Welpe muss lernen, die Kraft seines Bisses einschätzen und kontrollieren zu können. Wenn der kleine vierbeinige Mitbewohner in sein neues Zuhause kommt, muss er erst lernen, dass er mit Menschen noch vorsichtiger umgehen muss. Eine der ersten Übungen sollte daher die Beißhemmung sein. Bis zur 16. Lebenswoche ist dieses Training idealerweise abgeschlossen. Dann fallen die Milchzähne heraus und die echten Zähne wachsen nach. Amaya (unser Enkelkind) und ich hatten heute auch das Interessante Thema "Mein Welpe beißt" deshalb hier ein Auszug aus meinem Blog:
Ein neuer Welpe in der Familie bringt zweifellos viel Freude und Aufregung mit sich, aber auch einige Herausforderungen. Eine der häufigsten Schwierigkeiten, mit denen frische Hundebesitzer konfrontiert sind, ist es, dem Welpen das Beißen abzugewöhnen. Dieses Verhalten ist normalerweise ein Ausdruck von Spielfreude und Neugier, kann jedoch auch problematisch werden, wenn es nicht richtig gelenkt wird. In diesem Beitrag werden wir uns eingehend mit dem Thema 'Mein Welpe beißt was tun?' befassen und dir wertvolle Tipps und Ratschläge geben, wie du deinen Welpen so erziehen kannst, dass er nicht beißt. Um deinen Welpen bestmöglich zu unterstützen, empfehlen wir dir auch, unseren Beitrag Optimaler Tagesablauf für Welpen zu lesen, der weitere Einblicke in die richtige Pflege und Erziehung deines jungen Hundes bietet.
Warum beißen Welpen?
Das Beißen kann bei Welpen aus verschiedenen Gründen auftreten. Einer der Hauptgründe ist, dass Welpen die Welt um sich herum praktisch mit ihrem Maul erkunden etwa wie Menschen Babys, die ihre Hände verwenden, um ihre Umgebung zu erforschen. Dieses explorative Beißen ist ein natürlicher Instinkt, der dazu dient, die Umgebung zu begreifen. Eine weitere Phase, in der das Beißen verstärkt auftritt, ist die Zahnungsphase. Wenn die Welpen ihre Milchzähne verlieren und ihre bleibenden Zähne durchbrechen, kann dies Unbehagen verursachen und sie suchen nach Möglichkeiten, diesen Schmerz zu lindern, indem sie kauen und beißen. Darüber hinaus sind Welpen von Natur aus verspielt und das Beißen ist oft Teil ihres Spiels. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du am besten mit deinem Welpen spielen kannst, empfehlen wir dir unseren Beitrag Mit deinem Hund spielen. Die Wichtigkeit, das Beißen von Welpen zu thematisieren
Es ist von entscheidender Bedeutung, das Beißen von Welpen von Anfang an anzugehen und angemessen zu handhaben. Ein unbeaufsichtigtes, aggressives oder übermäßiges Beißen kann zu einem ernsten Problem werden, wenn der Welpe heranwächst. Schließlich kann ein erwachsener Hund mit unangemessenem Beiß verhalten nicht nur physische Verletzungen verursachen, sondern auch erhebliche Sicherheitsbedenken hervorrufen insbesondere wenn er mit Kindern oder anderen Haustieren im Haushalt lebt. Das Verständnis der Gründe hinter dem Beiß verhalten von Welpen und das Erlernen geeigneter Erziehungsmaßnahmen, um dem Welpen das Beißen abzugewöhnen, tragen dazu bei, dass dein Hund angemessene und sichere Verhaltensweisen entwickelt.
Wie gewöhnt man einem Welpen das Beißen ab?
Wenn es um das Thema “Wie gewöhne ich meinem Welpen das Beißen ab?” geht, ist eine proaktive Haltung von großer Bedeutung, um sicherzustellen, dass dein Welpe gesunde Verhaltensmuster entwickelt. Entscheidend ist, dass das Training, um dem Welpen das Beißen abzugewöhnen, immer auf positiver Verstärkung basiert und nicht auf Bestrafung. Ein bewährter Ansatz zur Verhaltensmodifikation besteht darin, das unerwünschte Verhalten zu unterbrechen und durch positives Verhalten zu ersetzen. Dies bedeutet, dass du deinem Welpen alternative Möglichkeiten bietest, um Bedürfnisse wie das Kauen zu befriedigen. Zur positiven Verstärkung sollte gutes Verhalten mit Lob und Leckerlis belohnt werden. Um die Belohnung Komponente im Training zu unterstützen, kannst du beispielsweise Leckerlis verwenden, die nicht nur schmackhaft, sondern auch nahrhaft für deinen Welpen sind. Das Abgewöhnen des Beißens beim Welpen erfordert Geduld und Beharrlichkeit, aber das Training zahlt sich langfristig aus und hilft, dass dein Welpe zu einem gut erzogenen und sozial angepassten erwachsenen Hund heranwächst.
Trainieren der Beißhemmung bei Welpen!
Die Beißhemmung ist eine entscheidende Fähigkeit, die Welpen in ihrer frühen Entwicklungsphase erlernen und trainieren müssen. Welpen haben von Natur aus den Drang zu beißen, besonders wenn sie spielen oder interagieren. Anfangs können diese Bisse kräftig sein, da Welpen noch lernen, ihre Kraft zu dosieren. Beißhemmung wird erlernt, ist also kein Instinkt. Beim Spielen mit den Wurfgeschwistern oder durch die Erziehung der Hündin lernt der Welpe, nicht zu fest zuzubeißen. Und wer sich nicht an die Regeln hält, wird mit einem Gegenbiss oder dem Ende der freundlichen Balgerei bestraft. Auch in der Hundeschule, bei der Sozialisierung des Welpen, wird erwünschtes Verhalten geübt. Zudem entwickeln Welpen durch die Interaktion mit Menschen und anderen Hunden allmählich die Fähigkeit zur Beißhemmung. Dies bedeutet nicht, dass sich die Welpen das Beißen vollständig abgewöhnen, sondern vielmehr, dass sie lernen, die richtige Kraft anzuwenden, um keine Schäden zu verursachen. Das Trainieren der Beißhemmung bei Welpen ist ein wichtiger Schritt in ihrer Sozialisierung und Erziehung und trägt dazu bei, dass sie sich gut in die menschliche Gesellschaft integrieren. Falls du weitere Informationen zur Hundeerziehung suchst, findest du in unserem Beitrag Tipps zur Hundeerziehung hilfreiche Ratschläge zur Förderung positiven Verhaltens bei deinem Welpen.
5 Schritte, wie man Welpen das Beißen abgewöhnen kann.
In diesem Abschnitt findest du fünf praktische Schritte, die helfen, deinem Welpen übermäßiges Beißen abzugewöhnen. Bestimme, was erlaubt ist: Im Rudel klären Hunde durch Drohen und Beißen, wenn Fehlverhalten auftritt. Deshalb ist es wichtig, dass der Hund seinen Platz kennt und sich angemessen verhält. Klare Regeln darüber, was erlaubt ist und was nicht, sind für die Erziehung entscheidend. Lass deinen Welpen wissen, dass Beißen von Menschen oder auf beliebigen Gegenständen nicht akzeptabel ist. Konsequenz ist der Schlüssel zum Erfolg. Stoppe unerwünschtes Verhalten mit einem Hörzeichen! Trainiere mit deinem Welpen ein Hörzeichen, wie z.B. ein scharfes Nein oder Aus oder irgendein anderes Wort, das im Alltag nicht so häufig für andere Zwecke oder beiläufig verwendet wird, um ihm verbal zu signalisieren, sein Beißen zu stoppen. Sei konsequent bei der Anwendung dieses Befehls, damit der Welpe die Verbindung zwischen dem Verhalten und dem Befehl versteht. Unterbrich die Situation und verlasse den Raum, wenn nötig: Wenn dein Welpe nicht aufhört zu beißen, unterbreche die Situation, indem du den Raum für kurze Zeit verlässt. Dies zeigt deinem Welpen, dass sein Beißen zu einem Ende des Spiels oder der Interaktion führt.
Erkenne den Kipppunkt: Achte auf die Körpersprache deines Welpen, um den Moment zu erkennen, wenn er übermäßig aufgeregt wird und das Beißen intensiver wird. Beende das Spiel rechtzeitig, bevor es zu grob wird.
Gib deinem Welpen ausreichende Ruhezeiten: Übermüdung kann dazu führen, dass Welpen unkontrolliert beißen. Stelle sicher, dass dein Welpe ausreichend Ruhezeiten hat und an einem bequemen und sicheren Ort schlafen kann.
Was tun, wenn der Welpe nicht aufhört zu beißen?
Wenn der Welpe nicht aufhört zu beißen, kann dies auf Reizüberflutung und Schlafmangel hinweisen. Einen ruhigeren Tagesablauf und mehr Nickerchen in den Zeitplan des Welpen einzubauen, kann hier helfen. Überwache die Spielzeiten und leite die Aufmerksamkeit deines Welpen bei übermäßigem Beißen um, um das Beißen zu kontrollieren. Wenn der Welpe sich immer noch sträubt, aufzuhören, kannst du den sogenannten Schnauzengriff verwenden, indem du mit der Hand über den Fang greifst und den Welpen kurz festhältst. Das ist genau die Vorgehensweise der Hündin, wenn sie erzieht. Vergiss nicht, das Hörzeichen Aus, Nein, oder Pizza (oder was auch immer der Welpe als Stoppzeichen kennt) zu sagen.
Wann hört das Beißen bei Welpen auf?
Die Beißphase bei Welpen endet in der Regel, wenn sie von Milchzähnen zu echten Zähnen wechseln und sie gelernt haben, ihre Beißkraft zu kontrollieren. Es ist wichtig zu beachten, dass die genaue Zeit bei jedem Hund individuell variieren kann, da die Entwicklung jedes Welpen einzigartig ist.
Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, es gibt Situationen, in denen das Beißen eines Welpen schwerwiegender ist und professionelle Hilfe erforderlich sein kann, zum Beispiel dann, wenn das Beißen aggressiv oder unkontrollierbar ist oder wenn der Welpe übermäßige Angst hat. In solchen Fällen ist es ratsam, einen professionellen Hundetrainer oder Verhaltensspezialisten zu konsultieren. Diese Experten verfügen über das Fachwissen, um die Situation gründlich zu analysieren und einen maßgeschneiderten Trainingsplan zu entwickeln, um dem Welpen das Beißen abzugewöhnen. Die Inanspruchnahme professioneller Hilfe ist in keinem Fall etwas, was dir peinlich sein sollte, sondern eine verantwortungsvolle Entscheidung, um das Wohl des Welpen und die Sicherheit des Umfelds zu gewährleisten. Die Phase, in der Welpen beißen, ist eine Herausforderung, aber sie ist auch eine wertvolle Gelegenheit, deinen Welpen dazu zu erziehen, nicht zu beißen, und die Beißhemmung des Welpen zu trainieren. Mit Geduld, Konsequenz und den richtigen Erziehungsmethoden kannst du ihm beibringen, ein angemessenes Beißverhalten zu entwickeln. Natürlich ist jeder Welpe individuell und reagiert unterschiedlich auf das Training, sodass du bei schwerwiegenderen Problemen professionelle Hilfe in Anspruch nehmen solltest.
09.07.2026 (Tag 29) (Anfang 5 Woche)
Heute war ein wunderschöner, farbenfroher, sonniger und erlebnisreicher Julitag, an dem nicht nur die Spatzen und Schwalben fröhlich rufend um unser Haus flogen und zum Vogelhaus, sondern auch unsere Wölfchen schon ausgelassen auf dem Welpen-Spielplatz in der Sonne herumtollte. Nach einer ausgiebigen Mahlzeit mit lauwarmen Welpen Futter war das das reinste Wellnessprogramm für die Knutschis, denn zusätzliches Knuddeln, Knutschen und Körpermassage für jeden waren natürlich im Programm inbegriffen. Wir verleben gemeinsam ruhige geborgene Tage. In dem Gehege gibt es immer wieder wunderschöne Momente zu sehen, die mich zum Schmunzeln bringen. Meist ist keine Kamera dabei. Aber manchmal dann doch. Sie wollen mehr, sie wollen Leben, sie wollen stetig auf den Schoß. Was kostet das Leben? Was gibt es noch? Wer hat uns lieb? Das kosten sie schon richtig aus. Für unsere Wölfchen weniger schön war am Dienstag Abend die 2. Wurmkur. Das Spucken und Prusten hielt sich diesmal aber in Grenzen und eifrig machten sie sich dann über das nachfolgende „Rindertatar mit Hüttenkäse“ her.
10.07.2026 (Tag 30)
Heute haben wir das Wetter genutzt. Die Welpen waren auf dem Spielplatz im Außenbereich. Trinken, fressen, pisi, kaka schlafen und das drei bis viermal am Tag dazwischen mit dem Geschwisterchen raufen, neugierig die Welt erkunden und erfolgreich Streicheleinheiten einfordern! Da bekommt das Sprichwort „Leben wie ein Hund“ eine ganz andere Bedeutung. Die rasante Entwicklung der Welpen geht weiter, mittlerweile hatten wir ihre Halsbänder schon ganz groß gestellt, heute müssen wir diese dann austauschen. Der Tunnel wurde auch schon getestet. Heute am späten Nachmittag hat uns Hans besucht das Herrchen von Luna, mit seiner Frau, es war ein schöner Nachmittag mit Welpen schauen die schlafen und etwas Spiel, Kaffee und Kuchen. Auch Mama Nitha, Santo und unsere anderen Hunde kamen zu ihren Streicheleinheiten. Die beiden sind sehr liebe Menschen unsere Luna bekommt eine tolle Familie und heute Nacht können sie von ihrer Luna träumen🤗. Alles in allem können oder müssen wir sagen, die Zeit vergeht mal wieder viel zu schnell und so langsam müssen wir uns schon an den Gedanken gewöhnen, bald Abschied zu nehmen, obwohl ich das immer so weit wie möglich von mir wegschiebe.
11.07.2026 (Tag 31)
HAPPY BIRTHDAY MEIN GELIEBTES KOBOLD MÄDCHEN, MEIN SEELENHUND UND WUNDERVOLLE HUNDEMAMA 🥳
Ein besonderer Tag, Nithas Geburtstag, denn ihre ersten beiden Babys Luna und Ash feiern heute mit.
Es war phantastisches Wetter, wir verbrachten den Tag draußen im Welpen garten.
Endlich waren wieder neue Zweibeiner zum an knabbern da mit langen Haaren und … wie cool … mit Schnürsenkeln. Die Zeit vergeht wie im Flug. Fünf Wochen sind die Zwerge von Nitha jetzt schon. In dieser Woche ist die Entwicklung enorm gewesen. Was haben unsere Wölfchen für Eindrücke gewonnen? Sie haben das erste Mal den Hof für sich kennen gelernt. Sie waren erst ganz vorsichtig und dann voller Selbstbewusstsein. Draußen zu sein gehört jetzt zu unseren täglichen Programm wenn das Wetter mitspielt. Die lauten Geräusche aus der Umgebung hat die kleinen gar nicht beeindruckt. Im Auslauf haben unsere Wölfchen unterschiedliche Turngeräte und Spielzeug zur Verfügung. Die Wippe ist eines ihrer aktuellen Highlights. Durch den Tunnel wird auch ganz mutig gelaufen. Im großen und ganzen kann ich sagen, eine sehr entspanntes Duo, die jeden Tag etwas neues zeigen und unseren Tag bereichern. Nitha geht es auch sehr gut, sie nimmt sich mehr Zeit für sich und das darf sie auch. Dafür sind die anderen (unsere Großen) ins Spiel gekommen. Die kleinen Wölfchen haben aber gleich gemerkt die sind nicht wie Mama! Nitha bekommt jetzt auch Hilfe, wir fressen aus der Schüssel 2 x am Tag und das klappt sehr gut, aber trinken an Mutters Zitze ist immer noch viiiel besser. Die Schüssel wird aber immer komplett leer geputzt und die Bäuche sind dann kugelrund. Nitha frisst im Moment aber auch für mindestens fünf Kobolde!!! ☺️
12.07.2026 (Tag 32)
Die Bürste mit Wildschweinborsten kam auch schon zum Einsatz. Das zarte über das Fell streichen gefällt ihnen … aber beide wollten hinein beißen, wie in fast alles. Ein deutliches „Nein“ muss da schon mal sein. Die Erziehung beginnt, das ist auch deutlich bei Nitha zu sehen, die ihren Babys mit dem „Schnauzengriff“ Grenzen setzt, z.B., wenn diese unerlaubt versuchen, die Milchbar zu stürmen. Die Reißzähne sind jetzt aus dem Kiefer in die Zahnleiste durchgebrochen, was man deutlich am Verhalten der Babys und auch an Nitha bemerken kann. Die kleinen Wölfchen beißen in alles, was sie erwischen: Finger, Füße, Zäune, Handtücher,… und Nitha zieht sich deutlich schneller aus dem Säuge geschehen zurück. Nicht zu vergessen, auch in die Ohren, Mäulchen, Fell und die kleine Rute des anderen … hin und wieder schreien sie lautstark, bis der Kumpel wieder los lässt. Die Beißhemmung wird langsam aufgebaut…den Aufenthalt in der Wurfkiste zum Reinigen nahmen sie eine Zeitlang als gegeben hin und schliefen ein. Das hat sich aber bald geändert, dann gab´s Revolution. Kreutz und Quer über die Unterlagen um zu helfen. Wie zu erwarten haben sie gemerkt, dass sie beim Putzen an meinen Füßen und Händen und an den Vetbed ziehen können. Wenn ich sie dann weglocke in die andere Ecke und sie merken ich gehe wieder gibt es einen sehr lauten kleinen Koboldaufstand. Ein paar Mal hat sich Nitha dazu gesellt und die Wölfchen gesäugt um sie zu beruhigen, inzwischen entlasse ich sie in den Welpen Garten.



Wir sind jetzt fünf Wochen alt.
Kleines, freches Kobold Welpen.
Und ja, die Welt ist schön.
In unserer Villa sind wir eigentlich nur noch zum Schlafen.
Alles andere? Das passiert draußen.
Denn wir regieren unser Reich jetzt selbst.
Das ist spannend. Da ist die Welt größer
und riecht nach Abenteuern.
Alle Spielsachen gehören uns ganz allein.
Wir haben jetzt:
einen Tunnel (geheimnisvoll und perfekt zum rein flitzen),
ein Wackelbrett, die Wackel Schaukel (die lebt!),
ganz viele Plüschtiere. Wir können jetzt sogar einen neuen Trick: Wir lassen Bälle fliegen.
wir springen rein und raus
und die Bälle fliegen überall hin.
Magisch.
Wir glauben, wir glauben wir können zaubern.
Und dann gibt es noch die grüne und rote Schlange.
Wir kämpfen jeden Tag. Wir bringen sie um die Ecke.
JEDES. EINZELNE. MAL.
Aber sie hat offenbar unendlich viele Leben,
denn sie kommt jeden Tag wieder. Sehr verdächtig.
Zwei wichtige Dinge habe ich auch herausgefunden:
Erstens: Wir haben eine Waffe. Sie heißen Zähne.
Nicht alle haben Freude daran.
Auch Mama nicht immer.
Aber was sollen wir sagen, sie sind einfach da
und funktionieren hervorragend.
Zweitens: Hier gibt es noch andere Hunde.
Die sehen fast aus wie wir, nur viel größer.
Die knutschen uns durch ein Gitter.
Wir finden das großartig. Mama findet das eher so mittel.
Außer Papa und Nanuk die dürfen fast alles.
Warum genau, weiß ich nicht. Aber Mama lässt ihn,
also ist er okay.
Villa.
Milch.
Spielsachen.
Zähne.
Zwei unsterbliche Schlange.
Und dann ist da noch das andere Land, neben unserer Villa.
Wir beobachten es genau.
Sehr genau.
Und wenn die Zeit richtig ist…
werden wir es erobern.
Fünf Wochen alte Kobolde.
König und Königin.
Abenteurer und Abenteurerin.
Und das hier!!
Das ist erst der Anfang.🥳
13.07.2026 (Tag 33)
Das Wachsen lohnt sich in jeder Hinsicht: Unsere zwei kleinen Racker können im Stehen einen Schluck Milch bei ihrer Mama erwischen. Nithas Aufenthalte bei den Welpen werden kürzer. Aber sie kommt immer verlässlich und schaut nach dem Rechten. Sie achtet darauf, dass die Wurfkiste sauber ist. Was das anbelangt ist sie wirklich vorbildlich. Sobald sich ein Welpe löst, flitzt Nitha hin und räumt alles auf. Jetzt versuche ich allerdings schon schneller als die reinliche Hundemama zu sein. Nach den breiigen Mahlzeiten, die im Futterring serviert wird, warten wir bis sie einen kleinen Buckel machen und dann ihr Geschäft verrichten. Schon jetzt entwickeln die Kleinen einen ersten Rhythmus. Es ist ganz wichtig, dass Hunde genügend Ruhe haben, damit das möglich ist. Deshalb ist es auch wichtig, dass wir noch nicht so viel Besuch haben. Die Hunde müssen im geschützten Raum sein und noch ganz viel Schlafen. Und auch wenn dann die Besucher kommen ist oberstes Gebot: Schlafende Hunde dürften nicht gestört werden.
Ansonsten riecht es schon wieder nach Auszug. Es gibt noch so viel zu tun!!! Die Welpenmappen wurden gefüllt und der Termin mit meinem Tierarzt ist ausgemacht: Freitag 03.08.2026 werden alle nochmal genauestens unter die Lupe genommen mit Wesenstest, impfen und chippen. Danach dürfen sich die Wölfchen wieder erholen. Puh, die Zeit rennt. Ich weiß nicht, wie es Euch geht. Aber hier geht alles viel zu schnell vorbei.
Wir genießen jeden Sonnenstrahl, wir hatten ja bislang echt Glück mit dem Wetter jeden Moment im Welpengarten oder auch einzeln im Lorcheborn. Alle lieben es und es ist toll zu sehen, wie sich jeder einzelne Welpe in einer neuen Umgebung verhält.
14.07.2026 (Tag 34)
Nachdem ich heute die Welpen Kiste schön frisch geputzt und ausgelegt hatte, Nitha und das Duo waren währenddessen im Hof unterwegs, brachten die Kleinen laut ihren Unmut und Hunger mit Heulen und Weinen zum Ausdruck und was macht Nitha? Tja. Die hatte wohl beschlossen, ihre Ohren ran zuklappen. Nichts tun ist auch mal schön, bzw. erst mal selbst einen Happen essen, dachte sie wohl. Frisch gestärkt legte sie sich danach zu ihren Wölfchen und sofort begann dieses herrliche Schmatzen und Schmausen ….. Nitha hat aber auch schon erste Erziehungsmaßnahmen eingeläutet: Sie lässt die Welpen nicht mehr sofort an die Quelle der Glückseligkeit. Vor allem, wenn sie gerade gesäugt hat, es sich anschließend in einer anderen Ecke gemütlich gemacht hat und so ein kleiner Kobold an gewatschelt kommt und meint, er bekäme noch einen Nachschlag. Konsequentes Wegschieben des Welpen oder ein kurzer Schnauzengriff, manchmal mit einem Quieken des Sünders begleitet, sagt dem Nachwuchs: „du hast zu warten, ich will das nicht“!
Wird das befolgt kommt die Belohnung.
15.07.2026 (Tag 35)
Unsere Wölfchen entwickeln sich weiter und wir sind total zufrieden mit ihnen, sie sind leicht zu händeln und so richtig ausgeglichen und lassen sich mit Kleinigkeiten oder ein paar Streicheleinheiten zufriedenstellen.
Gestern waren die Zwerge den ganzen Tag draußen. Sie schliefen vom toben alle halbe Stunde. Dann waren sie wieder fit und spielten auf dem Spielplatz bis zum nächsten umfallen und schlafen. Um 18.00 Uhr gab es das Nachtessen, danach wurde nochmals ausgiebig gespielt, Kräfte gemessen und noch sauber gemacht. Viertel nach acht ging es dann Richtung Nachtlager.
Die einzelnen Verhalten unserer Bärchen sind jetzt deutlich zu erkennen. Wir denken, dass wir jeden Hund in die richtige Familie geben werden. Dann liegt das weitere Gedeihen unserer Kleinen in den Händen der zukünftigen Familien. Da mich zukünftige Welpen Eltern wegen einer Hundeschule gefragt haben hier ein kleiner Hinweis von mir!
Die Auswahl einer guten Hundeschule ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass du und dein Hund positive Lernerfahrungen macht. Hier sind wichtige Kriterien, die bei der Auswahl einer Hundeschule zu berücksichtigen sind.
Trainingsphilosophie
Positive Verstärkung: Sucht nach Schulen, die Methoden der positiven Verstärkung verwenden, statt auf Bestrafung oder Dominanztechniken zu setzen.
Transparente Methoden: Die Schule sollte offen darüber informieren, welche Trainingsmethoden verwendet werden und warum.
Qualifikation des Trainers
Zertifizierungen: Ein guter Trainer sollte eine formelle Ausbildung und Zertifizierungen von anerkannten Organisationen haben. Keine Online Schulen.
Erfahrung: Erfahrung im Umgang mit einer Vielfalt von Rassen und Verhaltensweisen ist wichtig.
Gruppengröße und Individualisierung
Kleine Gruppen: Kleinere Gruppen ermöglichen individuelle Aufmerksamkeit und Unterstützung.
Anpassung: Der Trainer sollte in der Lage sein, das Training an die Bedürfnisse und das Tempo deines Hundes anzupassen.
Empfehlungen und Bewertungen
Referenzen: Empfehlungen von anderen Hundebesitzern, können hilfreich sein.
Bewertungen: Online Bewertungen und Testimonials können Einblicke in die Erfahrungen anderer Kunden bieten. Trotzdem immer selbst vergewissern.
Sauberkeit und Sicherheit
Einrichtung: Die physische Umgebung sollte sauber, sicher und für das Training geeignet sein.
Sicherheitsprotokolle: Die Schule sollte klare Sicherheitsprotokolle haben, um das Wohlergehen aller beteiligten Hunde und Menschen zu gewährleisten.
Interaktion und Kommunikation
Offene Kommunikation: Der Trainer sollte bereit sein, Fragen zu beantworten und Feedback zu geben.
Beobachtung: Eine gute Hundeschule sollte es dir erlauben, eine Klasse zu beobachten, bevor du dich anmeldest.
Kursangebot
Vielfältiges Angebot: Von Welpen Klassen bis zu fortgeschrittenem Training sollte die Schule verschiedene Kurse anbieten, die auf verschiedenen Niveaus ansetzen.
Spezialkurse: Kurse für spezifische Bedürfnisse, wie Sozialisation, Leinenführigkeit oder Aggressionsmanagement, können ebenfalls angeboten werden.
Nachhaltigkeit
Follow up und Support: Die Schule sollte Unterstützung und Ratschläge auch nach Abschluss des Kurses anbieten.
Weiterbildungsmöglichkeiten: Möglichkeiten für fortlaufendes Lernen und Weiterentwicklung sollten verfügbar sein.
Philosophische Übereinstimmung
Ethische Ansätze: Die Ansichten und Praktiken der Schule sollten mit deinen eigenen ethischen Überzeugungen übereinstimmen.
Vergiss nicht, dass der erste Eindruck zählt. Die Art und Weise, wie du und dein Hund beim ersten Besuch behandelt werden, kann viel darüber aussagen, wie ihr im Laufe der Zeit betreut werdet.
16.07.2026 (Tag 36) (Anfang 6 Woche)
Ganz beeindruckend finde ich ja immer die plötzlich sichtbaren und merkbaren Veränderungen. So schauen sie einen seit wenigen Tagen auch schon von einer gewissen Entfernung an. Echt knuffig wenn so eine kleine Schnute von weiten zu einem hochschaut. Bei Blickkontakt rufe ich leise und immer kommen die beiden Wölfchen auf einen zu getippelt und freuen sich wie verrückt. Was soll ich sagen, mir geht dann das Herz auf wie´n Kreppel!! Seit heute eröffnete sich ein neues Lernfeld für unser Mädel (Luna) und unserem Buben (Ash): "Unbekannte Menschen sind genauso nett wie die bereits Bekannten." Vorsichtig sind unsere Wölfchen noch etwas. Jeder Besucher wird freundlich begrüßt und sofort auf Herz und Nieren untersucht. Zwischen schlafen, spielen, fressen, Pisi und Kaka vergeht noch nicht viel Zeit. Auch die erwachsenen Schäfis im Haushalt Nitha und Santo genießen die Aufmerksamkeit der Besucher und zeigen sich natürlich von ihrer besten Seite. Die Wölfchen sind deutlich gewachsen und genießen ihre Zeit im Hof sehr. Sie dürfen jetzt länger draußen sein und es wird ausgiebig erkundet, gespielt, geklettert und gerannt. Schnell sind sie geworden…und sehr bewegungsfreudig. So langsam haben die beiden den Vornamen "NEIN", da sie gerne alles an kauen und an allem rum lutschen. Alle haben gelernt aus dem Wassernapf zu trinken und beim Essen geht es gesitteter zu. Sie sind nun sechs Wochen alt und wiegen knapp oder deutlich über 4500 Gramm. Wo ist die Zeit geblieben? Anfangs kleine, blinde Maulwürfe und nun sehen sie schon wie richtige kleine Hunde aus. Steffi und ihre Familie (ihr Mann, Sohn ein ganz lieber und seine kleine Schwester auch eine liebe heute nur sehr müde die Kleine) kamen heute auf Besuch. Welch eine Freude, beide Babys schliefen erst einmal und wir haben uns bis sie aufgewacht sind unterhalten. Dann wurde kräftig geschmust und alle kamen auf ihre Kosten (Welpen und Menschen). Unser kleiner Herr Grün Ash hat nun seine neue Familie die vielleicht heute Nacht auch von unserem entzückenden Fellknäuel träumt. Ein Traum in Grün (Ash).
17.07.2026 (Tag 37)
Unsere Welpen haben auch heute viele neue Dinge gelernt. Das ist wertvoll, so kann ich sehen, ob Welpen neugierig u offen sind, oder ob sie eher zurückhaltend, unsicher oder gar ängstlich sind. Also, das ist bei keinem der beiden der Fall. Sie fangen schon mit dem Apportieren an. Sie tragen Spielzeug, das dann natürlich auch die Geschwisterchen wieder interessant finden. Dann wird gezerrt und gezogen, es ist richtig spannend dabei zusehen. Das Sozialverhalten müssen unsere Hunde jetzt lernen, es entsteht aus Erfahrung und aus Lernen. Und dazu gehört es auch, akzeptieren zu lernen, wenn ein älterer oder ranghöherer Hund mal eindeutig zu verstehen gibt, dass es an dieser Stelle angesagt ist, sich am besten zu unterwerfen. Deshalb lassen wir auch unseren Santo, Nanuk und Rijan ab und zu zu den Welpen. Rani darf nicht so viel dazu da Nitha das nicht mag. Die Welpen von Nitha sind jetzt schon sechs Wochen alt, die Zeit rast. Ab der 8 bis 10 Woche kann auch schon mal Angst vor Unbekanntem entstehen. Neugierde und Angst halten sich dann die Waage. Auf fremde Personen und Objekte könnten Welpen mit steigernder Furcht reagieren. (Das kann auch vom 6- 10 Monat noch mal vorkommen.) Doch unsere beiden sind allesamt ganz mutig. Wenn wir beim Fressen Krach machen, dann ist ihnen das völlig egal. Anfangs ein kurzer Blick, doch dann wird schnell wieder der Kopf tief in die Futterschale gesteckt. Schreckfest sind unsere Welpen bei der Abgabe. Das ist wichtig, nicht nur wenn später irgendwo knallt, sondern auch wenn das nächste Silvester kommt. Das heißt jedoch nicht, dass das so bleiben muss. Krach scheue kann auch später noch in unglücklichem Zusammenhang durch eine Fehlverknüpfung erworben werden. Also, es heißt aufpassen, wenn irgendwo Krach gemacht wird!
Sechs Wochen Jiphi
Die Zeit vergeht wie im Hui
schon wieder sind wir eine Woche älter.
Sechs Wochen! Und ehrlich gesagt:
In der Villa sind wir nur noch zum Schlafen.
Und selbst das machen wir mit leichtem Widerwillen.
Draußen ist es viel schöner. Da liegt unser Revier.
Da passiert das Leben.
Unsere Mama ärgeren wir auch ziemlich viel.
Manchmal gibt es Haue zurück, erzieherisch, liebevoll, klar.
Wir merken uns das.
(Meistens.)
Dafür ist es herrlich, die anderen Hunde werden langsam frech zu uns. Die stupsen uns an.
Also knurren wir frech zurück. Man muss ja zeigen, wer hier wächst. Aber mit den anderen Hunden zusammen zu sein ist toll. Rennen, stupsen, spielen, lernen.
Wir gehören dazu. Das große neue Land haben wir inzwischen
fast komplett erobert.
Aber da gibt es noch ein anderes Stück Land…
da sind die großen Hunde.
Wir beobachten es. Geduldig. Denn eines Tages
wird auch das uns gehören.
Die Milchbar ist jetzt meistens geschlossen.
Nur noch ab und zu dürfen wir nuckeln.
Aber wir bekomme gutes Futter. Genug. Kräftig.
So wird man groß und stark.
Und eines verstehen die Menschen auch nicht: Unsere Zähne. Die gefallen ihnen gar nicht.
Sie mahnen uns ständig, dass wir nicht beißen dürfen.
Dabei macht das doch so viel Spaß. Aber gut.
Wir sind lernfähig. (Kobold Ehrenwort.)
Mal schauen, was diese Woche noch alles passiert.
Bis bald Eure Kobolde.😇
18.07.2026 (Tag 38)
Nithas Rasselbande entwickelt sich prächtig. Die beiden spielen und es wird auch richtig und ausgiebig getobt. Möchte einer mal nicht, dann kommt da auch schon ein kurzes „Wuff“. Spielsachen werden apportiert und im Bälle Bad wird ausgiebig getobt, so das die meisten Bälle außerhalb liegen. Der Hunger unserer Kleinen ist immens! Nach der Gute Nacht Mahlzeit um 21.00 Uhr an Mamas Milchbar haben die beide dann nochmal ihr 10 Minuten Toben. Kämpfen, sich gegenseitig beknabbern, versuchen die Decken durch die Wurfkiste zu ziehen, mit den Plüschkissen durch die Gegend flitzen, alles das macht auch verdammt müde dann liegen sie in Ecken verteilt, da gibt es ja genug. Die werden bis zum schlafen 100 mal gewechselt.
19.07.2026 (Tag 39)
Irgendwie schon witzig, wie schnell das so alles geht. Ruft man die beiden zum futtern, stolpern sie wie die Lemminge aus dem Häuschen oder aus dem Welpen Tunnel und schauen, was es da so zu mampfen gibt. Dies mache ich jetzt immer draußen und ich muss mich mittlerweile beeilen, eine freie Stelle für den Futternapf zu erhaschen. Die Mäuse sind verdammt schnell! Zwischendurch geht immer einer der 2 kurz zum Strullern weg, um sich dann weiter den Magen zu füllen. Haben dann alle genug, kann Nitha den Rest bekommen und alle zusammen spielen etwas, schlabbern sich gegenseitig ab, machen „Kaka“ oder entdecken ein neues Stückchen Welt. Danach verkriecht sich einer nach dem anderen der beiden müden Krieger zum Schlafen wieder in den Tunnel, das Häuschen oder hinter dem Wassernapf. Und über allem wacht Nitha, behütet und erzieht ihre Welpen, ausdauernd, konsequent und mit einer Engelsgeduld und mit viel Spaß. Sie bespielt die Kleinen, animiert sie zum Spiel, räkelt sich zwischen ihnen auf dem Rücken, lässt die Zwerge auf sich herumkraxeln.
Danke Nitha😘
Immer lernen die beiden etwas Neues dazu. Luna hat heute die „Hänge Schaukel“ erklommen, was natürlich mit der Matte nicht gar so schwierig war. Von dort hat sie gespannt und entspannt ihren Bruder beobachtet. Schön zu sehen ist, dass die Zwerge eine gewisse Orientierung entwickeln. Jetzt hoppeln die Plüschhintern schon gezielt zu ihrem Platz mit Vetbed um darauf zu spielen oder zu schlafen. Auch können sie schon richtig hintereinander her fetzen! Unglaublich diese Entwicklung. Es macht viel Spaß dabei zuzusehen, wie die Zwerge jeden Tag etwas Neues entdecken, begeistert auf alles drauf zugehen und sie sich um einen versammeln. Ach eine wunderschöne Zeit…. Die Futterrationen richten sich nach dem Appetit der Welpen. Haben sie bei einer Mahlzeit alles aufgefressen, bekommen sie bei der nächsten etwas mehr. Das regelmäßige Wiegen zeigt, dass sie sich kontinuierlich zu einem stattlichen Schäferhund entwickeln. Für die Welpen gab es heute wieder eine kleine Massage mit der Bürste. Spielerisch gewöhnen sie sich langsam an das Gefühl gekämmt zu werden. Dies machen wir jetzt schon regelmäßig. Neben dem Bällebad spielen sie auch gerne auf der weichen und kuscheligen Matte, meist schlafen sie dort dann auch ein. Ganz wuschig werden die beiden, wenn ich mit dem leckeren Welpen Futter um die Ecke komme. Für unsere sechs Wochen alten Welpen gab es heute wieder etwas Neues: Dieses Mal gab es für die Geschmacksnerven eine neue Erfahrung. Hühnerhälse wurden serviert. Mein Mann half mir, den Welpen diesen gesunden Kauartikel zu servieren, Hühnerhälse enthalten viele wichtige Inhaltsstoffe, die für Knochen und Gelenke für den Welpen wichtig sind. Wir füttern das schon bei uns in der Zuchtstätte. Die Welpen brauchen noch ewig, bis sie so einen Hühnerhals gefressen haben. Leider waren sie nicht schnell genug, Mama Nitha hat der Rest des Menüs dann auch geschmeckt. Nach dieser ordentlichen Portion liegen die Wölfchen dann alle satt, zufrieden und schlafend im Welpen Auslauf und träumen. Bei dem einen laufen die Pfötchen, bei dem anderen bewegt sich das Mäulchen oder sie machen Tönchen. Der schöne erlebnisreiche Tag heute im Hof wird aufgearbeitet. Nun fangen sie an uns auf zu mischen. Auch Nitha hat keine Ruhe mehr. Sie, bzw. ihre Zitzen werden immer noch verfolgt. Jetzt heißt es: Grenzen setzen. Eine wichtige Erfahrung für die kleinen Mäuse. Und wer kann das besser als die Mama. Damit macht sie es uns später leichter, die Kleinen mit einem „nein“ zu erreichen. Und immer wieder viel Spiel und kleine Balgereien, was auch so wichtig ist für ihr späteres Leben.
20.07.2026 (Tag 40)
Wenn die beiden hungrig sind oder sonst etwas wollen, melden sie sich sehr lautstark. Die Spiele miteinander sind spannend zu beobachten und für viele Lacher gut. Da wird in die Schnauze gebissen, da sie noch so gut nach Futter schmeckt, dem anderen in den Schwanz…. schläft der eine, hüpft der andere auf ihn drauf und beide sind wieder wach. Auch noch eine Anmerkung zu den Schlafstellungen der Welpen. Wir können oft nicht verstehen wie man so schlafen kann, der Kopf hängt nach unten, der eine liegt ganz unter den anderen Welpen versteckt ….. und es macht wirklich viel Freude den Zwergen zuzuschauen. Der heutige Versuch, Nitha mal nur bei mir schlafen zu lassen, scheiterte, sie will noch weiter zu den Wölfchen….. auch am Tage möchte sie ab und an noch ihre Milch los werden – die Rabauken freut das, aber je nach Beißlage gibt es da auch immer öfter ein knurren und sich wegdrehen von ihnen. Nitha tut mir langsam leid. Ihr Gesäuge, mit der einen oder anderen Schramme, wird täglich von mir mit einem kühlen Tuch gepflegt.
Bald gehören sie Euch. Ohhhhhhhhhhhhh!!! Und dann müssen wir auf Nachrichten und Fotos warten und hoffen…!!! Sie sind uns sooo ans Herz gewachsen, von der ersten Minute an!!!
21.07.2026 (Tag 41)
Egal, ob ich mit dem Staubsauger durch das Welpen Lager düse, oder ob ich laut mit Futterschüsseln klappere, oder unsere Enkelin bewusst richtig Krach macht, die Welpen bleiben unbeeindruckt. Sie sind mit diesen Situationen schon vertraut und stufen alles als ungefährlich ein. Das gilt auch für unsere großen Santo, Nanuk und Rijan, die manchmal zu den Welpen dürfen. Es ist schön, wie achtsam sie mit den kleinen Wölfchen umgehen. Dabei kommt es manchmal bei den Welpen zu Missverständnissen. Sie suchen auch bei Santo nach Milchquellen. Santo nimmt das alles mit Gelassenheit.
22.07.2026 (Tag 42)
Sie spielen miteinander, aber manchmal testen sie auch richtig ihre Macht. Da ist Unterwerfung das Thema, Stärke und Durchsetzungskraft. Das sieht kein bisschen mehr nach Spiel aus, sondern nach Kampf. Das klingt auch so. Wer unten ist, soll sich ergeben. Wer oben ist, besteht darauf!!! Da wird nicht locker gelassen, bis die eigene Position klar ist. Nitha geht dann des Öfteren dazwischen und „räumt auf“. Sie reglementiert ihre Sprösslinge genauso, wie sie es in dem Moment verdienen. Dies tut sie auch in Bezug auf die „Milchbar“. Nitha verteidigt mit größtmöglichem Einsatz von Stimme und Vehemenz ihre armen geschundenen Zitzen. Im Moment glaubt es noch keiner der Welpen so richtig und es wird immer wieder getestet, ob mit einer gehörigen Portion Frechheit und Glück doch noch Möglichkeiten bestehen. Aber die Milchbar ist zu!!! Geöffnet wird sie nur noch zu bestimmten Zeiten, z.B. wenn sie selbst gerade gefressen hat. Dann will sie unbedingt zu den Welpen, die sich dann wie die Piranhas auf sie stürzen, aber gleichzeitig würgt Nitha ihnen teilweise ihr Futter vor. Das ist dann für die Kleinen das „Highlight“. An manchen Tagen ist am Morgen der Welpen Schlafplatz schon Häufchen frei. Nach dem Aufstehen lasse ich sie direkt hinaus und dort erledigen sie ihre Geschäfte um dann direkt danach ihre Morgenmahlzeit in Empfang zu nehmen.
23.07.2026 (Tag 43) (Anfang 7 Woche)
Im Welpen Alltag tritt Routine ein: man weiß wo das Klo ist und kackt nicht mehr einfach wohin, man erkennt das Klicken der Tür und steht schon am Zaun in der Hoffnung auf Streicheleinheiten und Futter. Im Hof die Welt entdecken finden sie Klasse. Nitha beginnt mit ihren Erziehungsmaßnahmen. Sie trägt manchmal ein Spielzeug herum um dann, wenn eines ihrer Babys kommt, diese an zu knurren. Die Zwerge sind mal kurz verdutzt, gehen dann aber einfach weiter und Mama aus dem Weg. Oder sie macht ganz deutlich klar, dass die Milchbar geschlossen ist. Und immer wieder viele Spiel und kleine Balgereien, was auch so wichtig ist für ihr späteres Leben. Nithas Gesäuge ist übrigens deutlich kleiner geworden. Der Countdown des Abstillens läuft in der gleichen Geschwindigkeit, wie die Zähne aus den Kiefern der Kleinen wachsen. Verständlich…!!!☺️
24.07.2026 (Tag 44)
Die 7. Woche gehörte nur noch mir und meinen Schätzen, gab es doch noch so viele interne Dinge zu tun und ich verbringe möglichst viel Zeit mit ihnen draußen. Die Kleinen haben großen Bedarf, sich zu bewegen und Abenteuer zu erleben. Ständig messen sie ihre Kräfte. Beide möchte wissen, wo sie stehen. Es wird geknurrt und gekämpft, gespielt, gefressen und geschlafen.
Hallo Leute,
Jetzt schon sieben Wochen alt –
und wir werden immer größer und stärker.
Eigentlich regieren wir inzwischen
schon fast die halbe Welt.
Und der Rest? Der ist in Planung. Wir sind sehr viel draußen. Sonne Egal.
Wetter stört uns nicht. Auch egal.
Kobold Welpen kennen kein schlechtes Wetter.
Neulich haben wir eine neue Entdeckung gemacht: Ein Tier.
Riesengroß. Schwarz-weiß. Sehr gefährlich.
Sie nennen es Katze. Wir haben beschlossen:
Wir gehen ihr lieber aus dem Weg.
Man muss ja nicht jeden Krieg führen.
Wir spielen dafür lieber wild mit Nanuk und Rijan. Die sind toll.
Schnell, lustig, genau richtig für uns.
Santo ärgeren wir auch gerne.
Er brummt sehr viel, wenn wir kommen.
Als Vater muss er uns ja erziehen!😜
Wir ignorieren das souverän, Brummen beeindruckt uns nicht.
Der Mama tanzen wir ziemlich auf der Nase herum.
Sie lässt uns sehr viel durch. Aber wenn es ihr zu bunt wird,
sagt sie es klar und deutlich, mit ihren Zähnen.
Verstanden. Respektiert. (Meistens.)
Mit den Schlangen haben wir uns auch arrangiert.
Wir haben jetzt so etwas wie einen Waffenstillstand.
Ordnung muss sein.
Die Besucher finden wir großartig.
Vor allem ihre Schuhbändel.
Fantastisches Spielzeug. Warum sie das nicht wissen,
verstehen wir nicht. Uns macht es Spaß!?
Im großen, fremden Land waren wir auch schon ein paar Mal.
Wir kundschaften es weiter aus,
bevor wir es erobern.
Strategie ist alles.
Jetzt genießen wir erst einmal unser Dasein.
Wachsen.
Spielen.
Herrschen.
Bis bald Eure Koboldwelpen!
25.07.2026 (Tag 45)
Heute war Alex meine Freundin zu Besuch, es war ein schöner Tag mit Welpen schauen die schlafen und etwas Spielen, sie würde am liebsten beide Wölfchen mitnehmen. Als sie sich verabschiedet hat, haben wir est eine Taschenkontrolle bei ihr gemacht.😉 Und alles in allem können oder müssen wir sagen, die Zeit vergeht mal wieder viel zu schnell und so langsam müssen wir uns schon an den Gedanken gewöhnen, bald Abschied zu nehmen, obwohl ich das immer so weit wie möglich von mir wegschiebe. Aber es nützt nichts und da draußen seid ja auch „ihr“ die Welpen Familien, die schon sehnsüchtig auf ihre Schätzchen warten. Wir werden die restlichen Tage jetzt viel damit beschäftigt sein, sie noch mit möglichst viel Unbekanntem zu konfrontieren und gut auf ihr zukünftiges Leben bei Euch vorzubereiten. Draußen auf dem Tisch in Arbeitshöhe üben wir das still sitzen, das Zähne zeigen und Ohren untersuchen. Beide Welpen, lassen das geschehen und zeigen keinerlei Scheu oder Ausweichmanöver. Auch das Trockenreiben mit dem Handtuch wird jetzt klaglos ertragen. Bei Regen Wetter ein unabdingbares „Muss“ und im Sommer und Winter auch.
26.07.2026 (Tag 46)
„HIER“ benutze ich jetzt immer, damit unsere Kleinen dieses wunderbare Gefühl des vollen Bauches damit verknüpfen und damit IHR euren Kleinen dann außer Haus damit rufen könnt. Mal sehen, ob es so klappt. Damit haben wir eine kleine Überleitung zum Spazierengehen mit einem Welpen bzw. Junghund. Ein Welpe ist es, solange er von der Mutter gesäugt wird, also etwa 2 Monate lang. Ab da bis zur Geschlechtsreife ist es ein Junghund.. Wie lange ein Hund Gassi gehen kann, muss man als Halter erst einmal austesten. Doch es gibt gewisse Regeln: Man sagt 1 min pro Woche bzw. 5 min pro Lebensmonat. Dies bezieht sich auf das konstante Laufen. Es geht darum, Gelenke und Knochen zu schonen durch die eintönige Bewegung des „Spazierengehens“! Spielen ist ok! Langsam, schnell egal! Die Bewegung der Vorderläufe ist dabei zu beachten! Bsp.: Welpen könnten lange Zeit den „Berg“ herauf laufen, aber runter wäre nicht so toll! Nur nicht überfordern. Das merkt Ihr daran, wenn er sich zu Hause gar nicht mehr blicken lässt und nur noch auf seinem Platz liegt! Signale, auf die man deshalb achten sollte. „Wenn sich der Welpe einfach unterwegs hinlegt und nicht mehr weitergeht, ist das ein Zeichen dafür, dass das Tier erschöpft ist. Das muss man als Hundehalter auf jeden Fall berücksichtigen und das Tier dann nach Hause tragen“. Wenn man in einer solchen Situation versucht, das Tier wieder zum Laufen zu bringen, droht ein gefährlicher Kreislaufzusammenbruch. Aber auch anhaltendes Hecheln des Hundes ist ein Zeichen dafür, dass das Tier angestrengt ist. Denn Hunde können nicht schwitzen und geben die Wärme über die Zunge ab. Deshalb ist es auf längeren Spaziergängen gut, wenn man zwischendurch Pausen einlegt und dem Hund etwas Wasser gibt. (Übrigens: Am Fahrrad laufen u.ä. ist bis zu einem Jahr generell tabu.) Aber man kann mit Fahrradanhänger Radtouren mit dem Hund machen. Petra hat das mit ihrer Lilly von Anfang an gemacht, (ein Welpe aus unserem vorletzten Wurf) heute läuft sie auch am Fahrrad mit, das finde ich super. Mit gesundem Menschenverstand, Beobachtungsgabe und Einfühlungsvermögen ist für jeden Hund ein Mittelweg zwischen körperlicher Unter und Überforderung zu finden. Zum „müde machen“ spielt in der ersten Zeit einfach mit eurem Welpen….
Fahrradfahren mit dem Hund
Wer gerne Fahrrad fährt und sein Hund mitnehmen möchte, kann dies ganz unkompliziert in einem speziellen Anhänger tun. Doch Vorsicht: Viele Hunde haben anfangs Angst vor dem Radanhänger und wollen partout nicht einsteigen. Deswegen erkläre ich euch, wie Ihr euren Hund an den Fahrradhänger gewöhnen können, sodass er sich beim Radfahren entspannt zurücklehnen kann. Wieso Hund im Fahrradanhänger mitnehmen? Das Fahrradfahren mit dem Hund ist für viele Hundebesitzer eine beliebte sportliche Aktivität, die sie gemeinsam mit ihrem Hund ausüben. In vielen Fällen können die Fellnasen bereits im jungen Alter (ab 1,5 Jahren) an das Laufen neben dem Fahrrad gewöhnt werden, sodass sie bei Fahrradtouren problemlos mitlaufen können. Allerdings gibt es auch hier Grenzen, denn sehr lange Strecken und warme Temperaturen machen den Hunden zu schaffen, sodass sie auf Dauer nicht mithalten können. Ein Fahrradanhänger verschafft hier Abhilfe, denn in diesem können sie sich zwischendurch ausruhen und somit auch auf längeren Ausflügen mitgenommen werden.
Auch für Welpen, ältere oder beeinträchtigte Hunde stellt ein Fahrradanhänger eine tolle Option dar, um trotz vorhandener Einschränkungen an Fahrradausflügen teilzunehmen.
Damit das auch gut funktioniert, sollten die Tiere jedoch zuerst an den Anhänger gewöhnt werden!
Wie man den Hund an den Fahrradanhänger gewöhnt?
Generell ist es nicht ratsam, Hunde einfach in den Anhänger zu setzen und drauf loszufahren. Immerhin wissen sie nicht, was hier passiert, und könnten sogar Angst haben. Nicht zu vergessen ist, dass sie die unbekannte Situation enorm stressen könnte, was sich wiederum auf ihre Gesundheit auswirken kann. Deswegen ist es ratsam, sie langsam an den Fahrradanhänger zu gewöhnen und schrittweise mit diesem vertraut zu machen. Das nachstehende Training hat zum Ziel, dass euer vierbeiniger Freund freiwillig in den Anhänger einsteigt und sich bei der Fahrt entspannt, auch, wenn es einmal etwas holpriger wird. Sehen wir uns nun die einzelnen Schritte genauer an!
Hund mit Fahrradanhänger vertraut machen
Im ersten Schritt soll Ihr Hund (Welpe) den Fahrradanhänger kennenlernen, lasst ihn diesen deshalb zunächst ausgiebig erkunden und beschnuppern. Am besten stellt ihr den Fahrradwagen hierfür in einer vertrauten Umgebung ab, wie beispielsweise im Garten oder in der Wohnung. Wenn sich Euer Vierbeiner dem Anhänger nähert, lobt ihn und belohnt ihn mit einem Leckerli oder kleinen Kau Snack. Dadurch verknüpft er den Hänger mit etwas Positivem, das sich wiederum förderlich auf das nachfolgende Training auswirkt. Wenn Ihr merkt, dass Euer Hund (Welpe) keine Scheu vor dem Hänger hat, können Sie ihn nun langsam an das Einsteigen gewöhnen.
Einsteigen lernen
Auch hier gilt wieder: Zwingt den Vierbeiner nicht zum Einsteigen, sondern motivieren ihn dazu, es freiwillig zu tun! Bevor Ihr das Einstieg übt, stellt sicher, dass der Fahrradanhänger vollkommen stabil steht. Keinesfalls sollte er wackeln oder gar kippen, da sich die Hunde dadurch erschrecken könnte und somit etwas Negatives mit dem Hänger verbindet. Um sicherzugehen, dass das nicht passiert, könnt ihr bei Bedarf die Räder abmontieren. Anschließend gebt ein Leckerli, etwas Futter oder ein Spielzeug in den Fahrradhänger und motivieren Euren Liebling, sich dieses zu holen. Überstürzen Sie hierbei nichts, sondern bleibt stets geduldig! Es kann durchaus erforderlich sein, diese Übung mehrmals zu wiederholen, ehe sich der Vierbeiner traut, den Radanhänger zu betreten. Wenn er soweit ist, lobt ihn wieder ausgiebig und lasst ihn auch direkt wieder aussteigen. Denn das längere Drin bleiben üben wir im nächsten Schritt gezielt!
Im Fahrradanhänger bleiben
Den Hund an den Fahrradanhänger zu gewöhnen, hat zum Ziel, dass der Vierbeiner anschließend auch eine Weile entspannt drin bleibt. Dies sollte er ebenfalls auf freiwilliger Basis tun, weshalb Ihr ihm das Drin bleiben nun beibringt. Gestaltet hierfür den Innenraum des Fahrradanhängers möglichst gemütlich für euren Hund, indem ihr beispielsweise eine weiche Decke hineinlegen. Zusätzlich hat es sich bewährt, Kausnacks hinzuzufügen. Denn diese Leckereien beschäftigen Ihn eine Weile und entspannen ihn zugleich. Fordert nun auf, in den Hänger einzusteigen, und wartet einige Sekunden ab. Wenn er länger drin bleiben möchte, dann ist das toll! Wenn nicht, dann wiederholt diese Übung mehrmals und erhöht dabei die Aufenthaltsdauer in kleinen Schritten. Wenn sich euer Hund eine Weile drin entspannt, könnt ihr nun damit beginnen, den Anhänger zu bewegen!
Anhänger bewegen und Fahrradfahren mit Hund
Nun ist es an der Zeit, den Vierbeiner an die Bewegung des Fahrradanhängers zu gewöhnen. Auch hierbei lohnen sich zunächst Trockenübungen, indem Ihr den Hänger selbst bewegt und durch den Garten oder über den Bürgersteig zieht. Bereitet ihn zunächst wie in den vorherigen Schritten vor und fordert ihn zum Einsteigen auf. Anschließend beweget ihr den Radanhänger zunächst möglichst behutsam und beobachten, wie sich euer Hund verhält. Wenn er sich entspannt seinem Kau Snack widmet, könnt ihr den Anhänger an eurem Fahrrad befestigen und in einer ruhigen Umgebung weiter üben. Achtet auch hierbei immer darauf, ob euer Hund mit der neuen Situation zurechtkommt. Falls ja, dann könnt ihr die Dauer der Fahrt immer weiter ausdehnen. Falls er jedoch nervös oder aufgeregt ist, übt die vorherigen Schritte noch einmal!
Angst oder Aufregung?
Wenn euer Hund beim Fahrradfahren trotz Training bellt oder jault, kann dies mehrere Ursachen haben: Es kann durchaus sein, dass euer Vierbeiner Angst hat und nicht ausreichend an das Fahrradfahren gewöhnt ist. In diesem Fall lohnt es sich, die einzelnen Trainingsschritte erneut zu üben und bei Bedarf einen Hundetrainer zur Unterstützung zuzuziehen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass das Tier einfach aufgeregt ist. Dies kann beispielsweise sein, wenn es lieber draußen herumlaufen möchte, ihm langweilig ist oder er etwas Spannendes erwartet. Hier kann es bereits helfen, ihn zuvor auszupowern oder ihm einen Kauartikel als Beschäftigung anzubieten. Wenn Ihr jedoch mit viel Geduld an das Training heran gegangen seit, ist es in der Regel kein Problem, den Hund an den Fahrradanhänger zu gewöhnen und gemeinsame Fahrradtouren zu unternehmen.
Hunde an Fahrradanhänger gewöhnen erfordert Training
Viele Hunde haben zunächst Angst vor Fahrradanhängern und müssen erst lernen, dass hiervon keine Gefahr ausgeht. Dies gelingt am besten durch ein entsprechendes Hundetraining, in dem die Fellnasen behutsam mit den Radanhängern vertraut gemacht werden. Dadurch stellen Ihr sicher, dass euer Hund gerne einsteigt und somit bei Fahrradtouren ausgiebig entspannen kann!
Nun wünsche ich euch viel Spaß und tolle Fahrrad Touren!
27.07.2026 (Tag 47)
Die Hundedecken sind jetzt da und werden demnächst mit ins Welpen Gehege gelegt, um später den vertrauten Geruch von Mama und dem Rudel ins neue Zuhause einziehen lassen zu können. Unsere Übungen: mit Staubsauger da ja viele Hunde Angst vor dem Staubsauger haben, wir beugen da vor regelmäßig bekommen die Kleinen Besuch von dem Krach machenden Ungeheuer aber das tangiert sie nicht wirklich, wir machen auch anderen lauten Sachen, oder bürsten die Welpen, Übung auf dem Tisch stillstehen laufen sehr gut. Wir sind jetzt schon mega stolz auf die Kleinen und wollen sie eigentlich gar nicht mehr hergeben aber sie brauchen jetzt euch ihr eigenes Zuhause ihre Familien (Rudel) das ankommen!☺️