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Wenn Geräusche Krank machen!

  • Autorenbild: zumlorcheborn
    zumlorcheborn
  • 1. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Geräusche

Nicht alle Hunde reagieren gleich auf Geräusche, aber viele zeigen bei bestimmten Reizen wie Gewitter, Feuerwerk, Sirenen oder Baustellen deutliches Unbehagen. Für den Hund ist das kein «ungewöhnliches Verhalten», sondern eine natürliche Reaktion auf potenzielle Bedrohung. Ob Silvesterknaller, Donnergrollen oder hupende Autos. Laute und plötzliche Geräusche können beim Tier Stress, Angst oder Überforderung auslösen besonders wenn sie unerwartet auftreten oder mit früheren negativen Erfahrungen verknüpft sind.

Woran erkenne ich Stress beim Hund?

Geräuschempfindlichkeit kann sich auf viele Arten zeigen. Wichtig ist, dass man die Signale des eigenen Hundes ernst nimmt, sie sind ein Ausdruck von innerer Anspannung, nicht von Ungehorsam. Manche Reaktionen sind leicht zu erkennen, andere eher selten. Wenn Lärm zur Belastung wird. Gerade im Alltag gehen sie oft unter, obwohl sie wichtige Hinweise liefern können. Zu den häufigsten Anzeichen zählen:

Hecheln, Zittern, Unruhe

Rückzug, Verstecken oder Klammern

Winseln, Bellen oder Jaulen

Verweigerung von Futter oder Wasser

Fluchtverhalten oder verstärktes Kontrollverhalten

Was können Halter tun?

Die gute Nachricht: Es gibt viele Möglichkeiten, seinem Tier in stressigen Momenten Sicherheit zu geben, ohne Druck und ohne Überforderung. Ziel ist es nicht, den Hund abzuhärten, sondern ihm zu helfen, mit der Situation besser umzugehen. Dabei können kleine Anpassungen im Alltag oft mehr bewirken als man denkt. Die folgenden Ansätze lassen sich oft unkompliziert in die bestehende Routine integrieren:

Sichere Rückzugsorte schaffen

Geräusche nicht überbetonen

Training in ruhigen Situationen

Rituale einführen

Vorbereitung ist alles, besonders bei planbaren Reizen

Bestimmte Ereignisse wie Silvester, große Veranstaltungen oder auch wetterbedingter Lärm lassen sich gut antizipieren. Wer frühzeitig plant, kann dem Hund gezielt Entlastung bieten, nicht durch Abschirmung allein, sondern durch vorausschauende Gestaltung der Umgebung. Auch vertraute Abläufe und ruhige Rituale können dem Tier helfen, mit erwartbaren Geräuschen besser umzugehen:

Frühzeitig Rückzugsbereiche einrichten

Gassigehen vor erwarteten Lärmphasen

Fenster abdunkeln, Musik oder weißes Rauschen nutzen

Beruhigende Rituale in den Tagesablauf einbauen

Auf bekannte Stresszeiten rechtzeitig reagieren

Fazit: Sicherheit durch Struktur und Vertrauen

Geräuschempfindlichkeit ist kein Problem, das «wegerzogen» werden muss sondern ein Verhalten, das ernst genommen und mit Geduld begleitet werden sollte. Wer seinen Hund kennt, frühzeitig reagiert und bewusst Rituale einführt, schafft ein stabiles Umfeld auch in lauteren Momenten des Alltags.

Noch ein Hinweis zum Schluss

Neben verschiedenen Verhaltensansätzen integrieren einige Halter auch pflanzliche Produkte in die Alltagsroutine ihrer Tiere. Die Berg Blüten AG unterstützt solche Strategien mit ihren Produkten. Vom Anbau bis zur Verarbeitung stammt bei Berg Blüten alles aus eigener Hand für Qualität, die Vertrauen schafft. Wer sich informieren möchte, findet sachliche Hinweise unter: https://bergblueten.ch/pages/fur-tiere


C. Kaul

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