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Schmerzen verbergen!

  • Autorenbild: zumlorcheborn
    zumlorcheborn
  • 4. Sept. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Hunde haben eine bemerkenswerte Fähigkeit, ihre Schmerzen zu verbergen, was es für uns Hundebesitzer oft schwierig macht, festzustellen, wann sie Hilfe benötigen. Daher werfen wir einen umfassenden Blick darauf, wie du beim Hund Schmerzen erkennen kannst, angefangen von A wie Atmung über M wie Mundgeruch bis hin zu Z für Zähne.

Warum ist es wichtig, Schmerzen frühzeitig zu erkennen?

Hunde sind Meister darin, ihre Schmerzen zu verbergen, aus einem instinktiven Überlebensmechanismus heraus. Doch auch wenn sie nicht offensichtlich zeigen, dass sie sich unwohl fühlen, bedeutet das nicht, dass sie keine Schmerzen haben.

Indem wir sensibel auf Verhaltensänderungen, körperliche Symptome und andere Hinweise achten, können wir potenzielle gesundheitliche Probleme frühzeitig erkennen und behandeln.

Dies kann nicht nur dazu beitragen, das Leiden unserer Hunde zu minimieren, sondern auch dazu, ernsthafte Krankheiten oder Verletzungen zu verhindern, die sich verschlimmern könnten, wenn sie unbehandelt bleiben.

Daher ist es von größter Wichtigkeit, die Fähigkeit zu entwickeln, Schmerzen bei Hunden möglichst frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Schmerzen erkennen: Tabelle für Schmerzindikatoren

Nachfolgend findest du unsere Tabelle mit vielen Schlagwörtern, die dir helfen, dass du bei deinem Hund Schmerzen erkennen kannst. 

Indikator

Beschreibung, Anzeichen für Schmerzen

Aggression

Der Hund zeigt Schmerzen, indem er aggressiv reagiert, sobald bestimmte (schmerzhafte) Stellen an seinem Körper berührt werden.

Appetit

Der Hund hat vermehrten oder verminderten Appetit. Er verweigert das Futter.

Atmung

Der Atem des Hundes geht auffällig flach oder schnell. Er hechelt vermehrt.

Augen

Die Pupillen sind verkleinert oder geweitet. Die Augen könnten trübe wirken oder blutunterlaufen sein.

Bewegung

Der Hund vermeidet bestimmte Bewegungen wie Sitzen oder Springen. Er legt sich nach wenig Anstrengung hin. Er humpelt beim Laufen oder lahmt.

Durchfall

Wenn der Hund an Durchfall leidet, kann das auf mögliche Magen-Darm-Probleme und dadurch auch Schmerzen hinweisen.

Energie

Ein plötzlicher Verlust an Energie oder lethargisches Verhalten kann auf Schmerzen hindeuten.

Fell

Struppiges oder stumpfes Fell kann auf Hautprobleme hinweisen, die auch mit Schmerzen verbunden sein können.

Gewicht

Unbeabsichtigte Gewichtszunahme oder Gewichtsverlust deutet auf gesundheitliche Probleme hin, die wiederum Schmerzen verursachen können.

Haltung

Eine veränderte Körperhaltung, wie z.B. ein gekrümmter Rücken, eingezogener Bauch oder Schwanz können auf Schmerzen in den jeweiligen Bereichen hinweisen.

Interaktion

Veränderte Interaktionsmuster, wie z.B. ein Rückzug von sonst beliebten Aktivitäten, können auf Schmerzen hinweisen.

Juckreiz

Übermässiges Kratzen oder Beissen an bestimmten Stellen des eigenen Körpers kann ein Zeichen für Schmerzen, Allergien oder Hautirritationen sein.

Knurren

Auch Knurren gehört zu den Lauten, die viele Hunde machen, wenn sie Schmerzen haben, z.B., wenn man sie bei akuten Schmerzen an bestimmten Körperteilen berührt.

Lahmheit

Lahmheit, bzw. ein verändertes Gangbild, können auf Schmerzen in Gelenken oder Muskeln hindeuten.

Mundgeruch

Ein unangenehmer Geruch aus dem Maul des Hundes kann auf Zahnprobleme oder andere Schmerzen im Mundbereich hinweisen.

Niesen

Starkes, vermehrtes Niesen oder Nasenausfluss deutet auf Beschwerden innerhalb der Nasengänge oder Atemwegsprobleme hin.

Ohren

Häufiges Kratzen oder Schütteln des Kopfes sowie Rötungen oder Ausfluss aus den Ohren können Anzeichen für Schmerzen oder Infektionen im Ohrbereich sein.

Pfoten

Verletzungen oder Schmerzen an den Hundepfoten sind durch Hinken, Schonhaltung oder Lecken bzw. Beissen an den Pfoten erkennbar.

Schlaf

Veränderungen im Schlafmuster oder der Schlafqualität des Hundes können auf Schmerzen hinweisen.

Temperatur

Erhöhte Temperatur bzw. Fieber weisen auf Entzündungen oder Infektionen hin, die oft mit Schmerzen verbunden sind.

Unsauberkeit

Plötzliches Urinieren oder Koten im Haus kann ein Hinweis darauf sein, dass der Hund Schmerzen hat, die ihm das Wasserlassen oder den Stuhlgang erschweren.

Verstopfung

Verstopfung und andere Veränderungen im Stuhlgang gehen oft mit Schmerzen einher.

Winseln

Der Hund kann durch Laute wie Winseln ausdrücken, dass er Schmerzen hat.

Zähne

Zahnschmerzen beim Hund sind u.a. durch Zähneknirschen, einseitiges Kauen, über mäßiges Speicheln oder Mundgeruch erkennbar.


C. Kaul

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